Veröffentlicht auf 24. November 2013

Es ist am 22.11.  50 Jahre her, dass er erschossen wurde, und dem entsprechend sind die Medien voll davon. Dokus, Filme, Diskussionen. 

Ich war damals 9 Jahre alt, erinner mich wenig, doch ich fühlte das Entsetzen, damals. Und so hab ich eine der Dokus angeschaut, und es hat mich berührt.


 

Ob er nun ein Mythos ist oder was auch immer, für mich ist er vor allem eines:

Er hat dafür gesorgt das die Erde noch bewohnbar ist.

Er hat bei diesem "Vorfall" mit Kuba, allgemein als Kuba-Krise bekannt, letztlich mehr eine Krise zwischen den damaligen Supermächten USA und Sowjetunion, einen Kühlen Kopf gehabt, und verhindert, dass Atomraketen abgefeuert werden, wozu ihn seine Militärischen Berater intensiv gedrängt haben. Es gibt Tonbandaufzeichnungen, die auch in der Doku gezeigt wurden.


 

Was anscheinend bis heute wenigen wirklich bewusst ist - wäre ein anderer Präsident da gewesen, etwa ein Nixon, wären die Atomraketen losgeschickt worden, gegen Kuba, und damit gegen die Sowjetunion, die hätten zurückgeschlagen, klar, und damit wäre die Erde, zumindest der große Teil davon, unbewohnbar, atomar verseucht worden. 


(Es gab auch noch weitere Situationen in denen er einen Krieg verhindert hat) 


Kennedy sagte nein und hatte einen Vorschlag, der annehmbar war für Chruschtschow, und damit haben wir heute überhaupt noch eine Erde.

 

Ich finde, egal, was er sonst gemacht hat, egal wie er war, egal was er politisch nun erreicht hat - er hat die Erde erhalten. Ich bin ihm sehr dankbar dafür, denn die Erde ist es wert, erhalten zu werden, sie ist einzigartig, wunderschön, grandios. 


 

Tobias ( link ) sagte einmal dazu:

Es wird erst in den nächsten Jahren bekannt werden, wie knapp das wirklich war. Wir hier (auf der anderen Seite des Schleiers) haben alle unser Herz in unsere Hände genommen und die Luft angehalten ....


 

Danke, JFK, danke das du zur richtigen Zeit am richtigen Ort warst, besonnen und weitersehend entschieden hast. Danke, das du, als du die Zukunft der Erde in deinen Händen hieltst, sie beschützt hast. 


Danke. 


 

alteneueErde.jpg

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 17. November 2013

Wie ich drauf komme? Na, da könnt ich sagen, ist halt so. Befriedigt aber nicht. Denn der Verstand will ja wissen.

Als wir hier auf die Erde kamen, war es zuerst schwierig uns überhaupt hier halten zu können. Es war ja nicht so dass wir als fertige Menschen hier ankamen. Wir probierten herum, ließen unser Bewusstsein in Bäume fließen, in Steine, in Tiere. Und fingen an selbst Körper auszuprobieren. Doch die waren sehr unterschiedlich, und so kam es im Laufe von Äonen dazu dass wir Körper standardisierten. Und dann begann eine Zeit in der wir alle gleich waren, und auch gleiches hatten. Jeder hatte was er brauchte, und alle zu gleichen Teilen. Alles wurde gemeinsam gemacht, die Gemeinschaft galt alles – Individualität war nicht bekannt. Alles wurde gemeinsam gemacht, geteilt, es gab keine Zweierbeziehungen, es gab die Gemeinschaft in der ALLES zusammen gemacht wurde.

Doch dann geschah es – da war ein Moment in dem etwas anderes hereinfloss. Es wurde das, was wir Liebe nennen, doch anders – weil Liebe heute für vieles hergenommen wird, am wenigsten für das was sie tatsächlich ist. Doch mit diesem erkennen dessen, was Liebe ist, begann sich Individualität zu entwickeln, und das ist der Weg zu unserer persönlichen Freiheit.

 

Liebe – für viele steht sie dafür, für andere da zu sein,  sie steht dafür dass wir Dinge tun die wir sonst nie tun würden. Alle großen Dramen der Literatur und Geschichte stehen für Liebe, zu Partnern, zu Ländern, zu Königen und Kirchen, dafür sich selbst aufzugeben und auch zu sterben, aus Liebe.

Das war der Umweg. Zwar gibt es nicht wenige die immer noch daran festhalten, die meinen, das wäre das Höchste, sich aufzuopfern, am besten für Gott oder so. Sterben für Gott – meine Güte, wie viele waren es, auf entsetzlichste Weise. Verbrannt, gefoltert, alles für Gott. Wenn der wüsste – denn es interessiert ihn nicht. Aber das ist ein anderes Thema.

 

Liebe, das heißt allgemein sich selbst aufgeben, sich hingeben, an andere. Und doch ist es einfach nur eine Zwischenstation, dahin, zu erkennen dass es nur eine Liebe gibt, die zählt – die zu mir selbst. Die zu meinem Sein, denn das ist ALLES was ich jemals haben werde, alles andere ist Illusion. Es wurde verdammt, verteufelt, verurteilt, es heißt du bist egoistisch wenn du dich liebst, das ist falsch, das ist ….

Und doch ist es das Größte was ein Mensch jemals erfahren kann. Es ist ein Gefühl das ist unbeschreiblich, da weitet sich das Herz in die Unendlichkeit, das ist fast nicht auszuhalten. Und es ist – vor allem – völlig unabhängig von anderen. Wie sollte ich also da jemals enttäuscht werden? Wie sollte ich da je betrogen werden? Wenn ich mich liebe, wenn ich dieses Gefühl einer tiefen Liebe für mich in mir habe, wie sollte mich jemals noch irgendetwas von außen be-treffen, betroffen machen?

Und, wenn ich mich liebe, dann bin ich ganz bei mir, dann brauche ich niemand anderen, dann bin ich ganz, ich bin heil, ich bin ausgefüllt, angefüllt, vollständig. Und das ist

Freiheit.

 

Unfrei sind wir, wenn wir andere brauchen, wenn wir glauben wir müssten anderen gegenüber gefällig sein, nett sein. Wenn wir unsere Vollkommenheit nur in Verbindung mit einem Partner sehen, wenn wir bedürftig sind (nach Liebe), wenn wir uns anpassen bis hin zur Selbstaufgabe, nur um etwas Zuwendung zu bekommen. Wenn wir damit zu Opfern werden. All das geschieht, damit wir eines Tages erkennen – das alles hab ich in mir, das brauche ich nicht von außen, sondern das kann ich mir selbst geben.

Liebe ist Freiheit.

Freiheit von all den Bedürftigkeiten. Liebe befreit mich davon. Meine Liebe für mich, befreit mich davon.

Der so oft bemühte Seelenpartner – das ist nicht etwa jemand anderes, den es gilt zu finden.

Der Seelenpartner ist meine Seele – und ich. Das ist Vervollständigung. Ganz-Sein. Eins-Sein.

Klar, es gibt Seelen, andere, die uns so vertraut sind, die uns so nahe sind, die wir zutiefst lieben – und doch ist das nur eine Station auf dem Weg zu mir.

Und wenn ich mich selbst zutiefst liebe, wenn ich ganz bei mir bin, vollständig, ausgefüllt, dann erkenne ich – es ist kein Wiederspruch, überhaupt nicht, andere zu lieben.

Ich behaupte sogar, erst wenn ich mich liebe, wirklich liebe, also nicht nur sage es sei so – erst dann bin ich überhaupt fähig andere zu lieben. Ohne Anspruch, ohne jede Gegenleistung. Bedingungslos. Da brauche ich keine Treue, keine Aufmerksamkeit, keine Liebesbezeugungen, nichts von alldem. Dann ist Liebe frei, völlig frei.

 

Liebe IST Freiheit.

Wenn es keine Freiheit ist, ist es keine Liebe.

 

Sonnenhalo v

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 7. November 2013

Tja, das ist so ne Sache mit den Erkenntnissen.

Nicht das sie "falsch" wären - doch sie sind nur für mich.

Warum ich es dann hier schreibe?

nun, weil vielleicht mancher Leser sich auch da wiederfindet, sich freut das andere auch so ticken (ich sag absichtlich nicht denken).

 

Das geht aber auch andersrum - manche verstehen es gar nicht. Und das alles ist in Ordnung.

 

Ich erinnere mich daran, das ich mich auch an anderen gerieben habe, mich betroffen gefühlt habe (hallo Johanna, lach) oder auch geärgert habe, je nachdem. Das sind Prozesse durch die Energie bewegt wird, und nichts tut das so gründlich wie eben das - Ärger, Wut, usw.

 

Bei alle dem, und es geht hier einfach um ein Ausdehnen der Bewusstseins, ist es sehr individuell, wie jeder seinen Weg geht. Und dann kommt eines dazu: In den Bereichen wo es wirklich offen wird, fehlen die Worte. Das kann man nicht wirklich erklären, weil es gefühlt ist. Weil ich in mir ganz klar fühle - ja, so ist es, für mich. Und damit ist es meine Wahrheit, Punkt.

 

Wahrheit ist etwas, das sich immer verändert, erweitert, und jeder versteht nach dem wo er sich gerade befindet, und deshalb ist alles wahr. Jeder hat auf seine Weise recht. Für den Punkt wo er steht, hat er recht. Es ist so einfach.

Nur eines gibt es nicht: es gibt nicht DIE endgültige Wahrheit, oder die eine Wahrheit, nee. Und das zu erkennen lässt "ich weiß dass ich nichts weiß" in neuem Licht erscheinen.

 

Es gibt keine feststehenden Wahrheiten, es geht immer um ein weiteres erkennen, und es wird darin immer einfacher. Je einfacher es wird, um so offener, um so freier ist das Bewusstsein. Leider ist der Verstand damit meistens nicht zufrieden, denn er hat tausend Fragen und kommt mit allen möglichen abers  an.

 

Letzlich kann der Verstand das Sein, das Schöpferische, nicht verstehen. Und das ist auch so was, was im Grunde nicht zu erklären ist. Wie sollte ich durch den Verstand etwas erklären das er nicht verstehen kann?

Es ist eine Erkenntnis, die vielleicht jeder selber erfahren muss. Ich habs erfahren, vor Jahren, in etwas das manche kosmisches Bewusstsein nennen. Es war in einem sehr besonderen Moment, in dem ich über alles hinweg ausgedehnt war, alles was ist, in dem ich es klar wusste - der Verstand kann das nie verstehen. Ich mein, schon alleine ausgedehnt sein in alles was ist - schon das kann er sich nicht vorstellen. Und doch war es so. Absolut klar. Das ist auch sowas - das ist so viel klarer als alles was hier ist. Wer es nicht selbst erlebt hat - wie sollte ich es erklären ? Das geht nicht.

Das was ich dazu schreibe sind Versuche es irgendwie in Worte zu bringen, es ist jedoch nur ein Bruchteil der Wahrnehmung.

Also kann ich nur die Erkenntnisse aufschreiben, die Veränderungen, in mir, Klarheiten die plötzlich da sind.

Für einen Verstandesmenschen wird das immer bullshit sein. Und das ist okay.

Für jemanden, der fühlt, sieht es anders aus.

 

Wahrheit  - das ist was ich als wahr fühle. In mir.

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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