Das ist der beste Tag meines Lebens

Veröffentlicht auf 16. April 2017

Es schüttet draußen, bei 5 Grad, also Sofa und Fernsehgarten aus Fuerteventura - und Thomas Anders singt: Das ist der beste Tag meines Lebens ...

und ich denke: Jeder Tag ist der Beste meines Lebens ! 

Warum? Weil ich immer nur diesen Tag habe. Und wenn ich aufhöre alles nach den menschlichen Maßstäben in gut oder schlecht zu unterteilen, dann ist jeder Tag einfach der Beste, weil er alle Chancen enthält, alle Möglichkeiten, wenn ... ja, wenn ich dafür offen bin, wenn ich es zulasse. 

Im Allgemeinen pappen Menschen ihre Tage zu mit Routinen, die einerseits ein Muster, Gitter erzeugen dass vermeintliche Sicherheit bietet, dass aber auch jede Veränderung unterbuttert, uns starr und unbeweglich werden lässt. Täglich zur Arbeit, dann die Hausarbeit, dann was noch übrigbleibt an Freude (wenn´s gut läuft) ... 

und irgendwann die Frage, kann das alles sein? 

Wir haben es selbst so erschaffen, auch wenn LEBEN nie SO gedacht war, bis wir oft ein Gefühl haben in all dem zu ersticken. Und warum? Aus Angst. 

Wir halten alles fest was nur im Ansatz eine gewisse (vermeintliche) Sicherheit verspricht, wir beugen uns dem und machen tagein, tagaus all die Dinge die uns manchmal oder öfter so anöden, nerven, stressen, ankotzen - bis wir bereit sind es gehen zu lassen. Und plötzlich bemerkst du, es geht auch anders.

Den Mut dazu muss jeder selbst finden, Oder auch nicht, das ist im Ermessen von jedem selbst.

Zulassen, erlauben, heißt die Kontrolle los zu lassen, Gedanken wie "ich muss aber an später denken", "ich brauche Sicherheit", "ich muss das alles tun damit ... " usw.

Sicherheit finde ich nur in mir, hört sich platt an und war doch noch nie so wahr wie heute, in dieser nach außen hin so unsicheren Zeit wo keiner mehr wirklich weiß, was wird. Welche Systeme bleiben, welche gehen, wo kann ich ... 

Niemals zuvor hat sich alles so schnell verändert wie jetzt, niemals zuvor war alles so unsicher, wer weiß denn was in 20, 40, oder 60 Jahren ist? 

Sicherheit finde ich im Vertrauen in mich, in meine Seele, mein Schöpferisches Selbst, dem ich vertrauen kann dass es immer für mich sorgen wird, egal was geschieht. 

Was mich als Mensch abhält ist die Meinung, ich müsste alles selbst regeln, vorsorgen, mich kümmern, und da trifft es sich auch mit Ostern (heute ist Ostersonntag). Ostern, Auferstehung, warum nicht eine Auferstehung in mein Vertrauen in mich, völliges Vertrauen in meine Essenz, das Bewusstsein das ICH BIN, und loslassen der ständigen Kontrollen hier, damit wirklich jeder Tag der Beste meines Lebens sein kann. 

 

 

Geschrieben von Kristallherz

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