Veröffentlicht auf 29. Oktober 2010

Vor 3 Jahren erzählte Sabine (kristallmensch.net) bei einem Seminar, zu dem ich war, von Nebenschauplätzen. Ihre Schwester war an Krebs erkrankt und Sabine hat mit Saint Germain zusammen den Krebs auf eben einen Nebenschauplatz, heißt in andere Dimension, eine Realität außerhalb verlegt. Damals konnte mir noch nicht viel drunter vorstellen - und nun erfahre ich selbst, das ich das auch mache.

Es mag verrückt klingen, aber das können wir tun. Denn wir sind nicht nur in dieser Realität vorhanden, sondern zugleich auch in anderen Dimensionen.

 

So gehen wir z.B. jede Nacht dort hin, in andere Bereiche, und erleben dort vieles, was aber nicht wörtlich zu unseren Träumen ist - weil das was ich dann als Traum mitkriege nur das ist, was der Verstand versucht in diese Realität zu bringen, und das ist zuweilen nicht möglich, weil es in anderen Bereichen Dinge gibt, für die es hier keine Entsprechung gibt. Deshalb erscheinen Träume zuweilen sehr konfus. Träume sind allerdings niemals Hirngespinste oder sowas, das meint die Wissenschaft zwar, doch das ist deren begrenzte Sichtweise (weil sie nicht über das hier hinaus schauen).

 

Also, wir tun es sowieso jede Nacht, und manchmal auch am Tag - Tagträume sind oft ein kurzes hinausgehen aus dieser Realität. Und wir erfahren dort oder probieren dort vieles aus, um es dann evtl. hier her zu bringen.

Das klappt aber auch anders rum.

Ich kann durchaus Dinge, die hier stattfinden könnten, auf eine Realität außerhalb verlegen. Mir fiel es eben jetzt auf, das ich das gemacht habe - es ist witzig. Ich habe etwas, das hier "drohte" in ein Spiel verlegt, das ich spiele (Farmville auf facebook), was mir allerdings er später klar wurde. Ich musste lachen und ich war völlig baff. Doch dann erinnerte ich mich eben an diese Geschichte von Sabine.

Überhaupt - die Menschen meinen das Spiele, das Filme, Bücher oder derartiges alles "nicht real" ist, sie sagen " ist ja blos ein Spiel" oder "ist ja blos ein Film". Dabei ist alles eine Realität für sich, geschaffen, bzw. erschaffen von Menschen. Jeder Film ist für sich eine eigene Dimension, eine eigene Realität, jedes Buch, jedes Bild das gemalt wurde. Ich merke es bei Büchern deutlich - ich tauche beim lesen regelrecht ein in diese Welt, diese Realität, und ja - in diesem Moment bin ich dort. Das ist keine Einbildung, wie ich früher auch glaubte, es ist real. Es ist letztlich genau so real wie das hier, denn das hier ist nur eine Realität von unzähligen. Und jeder kann in jedem Moment eine neue erschaffen. durch schreiben, malen, filmen, durch imaginieren oder träumen - egal wie, es gibt viele Möglichkeiten.

 

Wenn mir nun so langsam bewusst wird, das ich mir dort ( und sei es in einem Spiel) mein Welt erschaffen kann ( warum gibt es denn jetzt die unzähligen Spiele wo ich mir eine eigene Stadt uvm. erschaffen kann?) dann haben wir das hier her gebracht um zu üben, um spielerisch zu lernen damit umzugehen. Und wir können beginnen, Dinge von hier nach außerhalb zu verlegen. Es funktioniert in beide Richtungen.

Ich kann also einen Unfall, den ich als Potential habe, nach außerhalb verlegen, ihn dort erfahren, wo er nicht diese Härte hat wie hier. Ich kann probieren wie es wäre wenn....... 

so habe ich in einem sehr realen Traum ( manchmal sind ja Träume realer als das hier) probiert, wie es ist die Schwerkraft aufzuheben, und ich konnte es nach anfänglichen Schwierigkeiten, und es war einfach unglaublich! Ich weiß, das ich es dort probiert habe, und - ja, hihi, wer weiß, vielleicht kann ich es ja eines Tages hier her bringen?

 

Mit der Ausdehnung des Bewusstseins beginnt ein wahrnehmen der anderen Realitäten, und darin auch was ich wo mache. Für mich sehr interessant, äußerst interessant. Für den Verstand Spinnerei - weil er es nicht kann, weil er dazu nicht in der Lage ist, das zu erfassen. Um so etwas wahr zu nehmen muss ich über den Verstand hinaus gehen, und mir vertrauen, meiner Wahrnehmung vertrauen. Das ist vielleicht die größte Hürde.

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 26. Oktober 2010

Osho sagte:

Anybody Who Gives You a Belief System is Your Enemy.

Jeder, der dir ein Glaubenssystem gibt, ist dein Feind ( oder Gegner).

 

Wie wahr. Und es ist unser Alltag. Die Zeitungen, die Nachrichten, das Fernsehen ist voll davon.

Laufend wir uns erklärt war richtig und falsch ist, wie wir uns verhalten sollen, was wahr ist und was nicht. Hab mich grad gestern Abend geärgert - Galileo, ein Beitrag über Zucker - lauter Glaubstsätze über Zucker und Süßstoff, und ich dachte mir, meine Güte, was für einen Müll erzählen sie da.

 

Es gibt nichts, gar nichts, was fest steht. Niemals. Das steht im völligen Gegensatz zur Schöpfung, denn die ist immer fließend, immer sich weiter bewegend, ausdehnend, verändernd.

Alles basiert darauf, was ich für wahr halte. Und permanent wird uns eingetrichtert  (jedenfalls versucht) was wahr ist. Oft ist es ja nicht mal ne schlecht Absicht, sondern sie bilden sich ein, sie hätten die Wahrheit gefunden. Doch die eine Wahrheit existiert überhaupt nicht, und wer offenen Auges durch die Welt geht, sieht es.

Wie viele Dinge gibt es, die der Eine macht ohne Konsequenzen, und ein anderer wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Einem fällt alles in den Schoss, der andere arbeitet sich krumm und kommt nie auf einen grünen Zweig. Einer ist unausstehlich und trotzdem sind lauter Freunde um in, ein anderer ist liebenswert und sitzt alleine da. Einer raucht sein Leben lang intensiv, wird alt dabei, ein anderer raucht 10 Jahre und verliert sein Bein wegen der Durchblutungsstörung. Einer kann essen was er will, der andere nimmt zu und nimmt zu und nimmt zu und verkneift sich dabei alles.

 

Wer ohne vorgefasste Meinung mal hinschaut, sieht, das. Und wenn ich offen bin, ist mir klar, das all die Regeln Quatsch sind. Es gibt keine Regeln. Es gibt keine Wahrheiten. Alles was es gibt, sind meine Glaubensmuster, und das heißt, das was ich für wahr halte.

In diesem Öffnen des Bewusstseins nun, das seit Jahren statt findet, kann ich anfangen, mir anzuschauen, was ich selbst für wahr halte, was ich glaube. Und dann kann ich es bewusst ändern, und zwar so, wie ich es für mich als passend empfinde, oder auch - wie ich es will. JA.

Ich kann entscheiden, wählen, welche Glaubensmuster ich haben will und welche nicht. Jeder kann das.

Und wenn nun jemand kommt, der mir erklären will, das die Dinge genau so und so sind, das ich dies und jenes tun müsste, dann ist das nicht mehr als SEINE Meinung, die aber niemals meine sein muss. Ich muss mir dessen allerdings bewusst sein, und ich muss bereit sein, meine eigenen Wahlen, Entscheidungen zu treffen - und damit ist es meine eigene Verantwortung.

Das ist ja das bequeme an den ganzen vorgekauten Glaubensmustern - wenn ich also glaube das das alles wahr ist, was ich vorgesetzt kriege - ich brauche selbst keine Verantwortung übernehmen. Und dann kann ich auf die anderen schimpfen, wenn sich heraus stellt das es doch nicht so gut für mich war. Was allerdings nichts weiter als ein Spiel ist. Ich spiele "unwissend" und damit sind die anderen schuld. Doch auch das ist meine Entscheidung, auch das ist meine Verantwortung. Und ich kann das tun, so lange ich will, endlos. Allerdings verliert man irgendwann die Lust darauf, und hinterfragt, und dann kommen die Antworten. Mir geht es so - ich hab keine Lust mehr auf das alte Spiel.

Ich möchte mein eigenes Spiel haben, mit meinen eigenen Wahrheiten.

 

Und deshalb werde ich von anderen kein Glaubensmuster mehr annehmen.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 23. Oktober 2010

Was mir zuweilen passiert ist  -

ich sehe bei anderen wie sie einfach so etwas erschaffen, das ich nicht fertig bringe, nach meiner menschlichen Sichtweise.

Als Beispiel: ich kam ja in der Maßnahme von der Arge aus, und die ersten 3 Monate musste ich jeden Tag dahin - und ich wollte so gerne früher da raus, was ich jedoch nicht schaffte, dafür meine "Sitznachbarin", die mir mit einem lächeln sagte, sie geht jetzt - über eine Woche vorher.

Oder - ein Verwandter von mir kam über den Status des Arbeiters nicht hinaus, obwohl er die Chance (den Meister machen) dazu hatte, und heute, mit 60, arbeitet er nicht mehr, und er bekommt Mieteinnahmen und wohnt im eigenen Haus - kann also tun was er will - und ich hänge an der Arge, und obwohl wir nah verwandt sind hat er Geld in "Hülle und Fülle" (er will nach Südafrika gehen und das kann er gut) und ich pfeif auf dem letzten Loch. Dabei hab ich genau so viel gearbeitet wir er.

Oder ein Freund geht in den Vorruhestand, nachdem er wegen Burnout länger krank war - kann also auch in alle Ruhe machen was er will, dabei ist er jünger als ich.

 

so, das sind also so Dinge, wo es mich in gewissen Momenten sauer aufstößt, weil andere mit links machen was ich gern hätte, und doch nicht hingekriegt habe.

Und da melden sich dann so Gedanken wie: ich bin wohl doch kein guter Schöpfer wenn ich mich hier so auflaufen lasse - und andere ganz easy bekommen was ich gerne hätte. Schöpfer sein ??? lächerlich.....

 

und solche Dinge.

 

In einem Channel nun las ich - gebt einfach keine Energie mehr in solche Dinge.

 

Für mich heißt das, einfach nicht mehr drüber nachdenken, es wegwischen, was solls. Es ändert sich damit ja sowieso nichts, es hilft mir nicht, es zieht mich nur runter. Blos ganz so einfach ist es nicht, weil dieses Gefühl eben doch immer wieder mal da ist, in bestimmten Momenten, von denen grad wieder einer ansteht.

 

Vertrauen? Ja, mir vertrauen, das ich alles ganz richtig für mich mache, doch es gibt Augenblicke wo es für mich hart ist, weil ich eben sehe wie andere ganz einfach und noch dazu unbewusst das erreichen was ich nicht erreiche.

 

Sinn gibt es in dem ganzen nicht, alles Verstandes-Müll. Aber ich sehe darin, das sich mein Menschsein doch noch manchmal meldet, weil wie sonst könnte ich so empfinden? Und in solchen Momenten kommen auch Zweifel hoch, ob ich nicht doch irgend einem Irrtum aufsitze.

Es entspricht der Zeit jetzt, Gefühlsstürme, mal so und mal so.

 

Mir hilft es aber tatsächlich, wenn ich so etwas fühle und mich bewusst entscheide, keine Energie mehr da hinein zu geben. Soll sein was will, vielleicht ist es auch nur der Versuch von den Energien, die das aufhalten wollen, mich auszubremsen. Es ist wichtig dem nicht mehr nachzugeben.  Und diese Entscheidung kann ich bewusst treffen, in jedem Moment, denn ICH entscheide, niemand sonst, was ich mit meiner Energie mache.

Ich entscheide wie ich damit umgehe.

Ich entscheide, ob ich mich runterziehen lasse oder nicht.

Ich entscheide, wohin ich meine Aufmerksamkeit (meine Energie) gebe.

 

also - auch wenn es manchmal nicht einfach ist, so liegen doch genau in diesen Momenten die größten Chancen für Veränderung.

 

Perlenfanger.jpg Perlenfänger

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 22. Oktober 2010

Mir ist schlecht. Das hab ich schon ne Weile, immer wieder mal - nicht so sehr das es wirklich übel ist, aber deutlich spürbar. Heute morgen war ich halb sechs wach, und fühlte das so, und dann hab ich bemerkt, das wieder große Mengen Energien durch mich fließen,  alles mögliche, viele Bilder, viele Gefühle - und ich wusste, das es das momentane Chaos ist, das ich da fühle. Es ist ne ziemliche Unruhe auf der Erde, nicht blos da wo der Hurrikan unterwegs ist - das ist einfach auch ein Ausdruck dessen, was gerade los ist.

Stürmische Zeiten - Energiestürme, ich nehme es wie Wirbelstürme wahr, die alles durcheinander bringen, altes mit neuem vermischen, Staub (all das liegen gelassene) aufwirbeln, und wegpusten, und überall für Chaos sorgen.

 

Und ich merke es, weil ich teils wie ein Gully all das durch mich fließen lasse. Mit atmen ist es erträglich, und zuweilen hab ich das Gefühl mir fehlt die Luft. Schon länger, und das höre ich auch von anderen, das sie sagen, was ist eigentlich los - ich fühl mich als krieg ich nicht genug Luft!

Es geht dabei um eben diese Energiestürme, die uns manchmal buchstäblich die Luft nehmen.

Also - bewusst atmen, atmen, atmen.

Wir, die das machen, haben uns dafür entschieden, genau das zu tun, damit sich die Dinge ändern können. Wir sind ein wenig wie Portale durch die neues herein und altes abfließt. Und klar merke ich das körperlich, es wäre komisch, wenn es nicht so wäre. Denn das lässt mich achtsamer sein, bewusster, und damit aktiver in dieser Zeitqualität. Damit kann ich es händeln, damit kann ich besser damit umgehen.

 

Meine Stimmungen wechseln genau so - mal sehr hoch, mal sehr tief, mal sehr ausgeglichen und dann wieder total konfus. Alles ist drin.

 

Jedenfalls ist es so, und damit - einfach hindurch gehen. 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 21. Oktober 2010

Anfang der  Woche hatte ich eine solche Ausdehnung - ich sah von einem übergeordneten Standpunkt aus hier her, ich habe mir die Dinge hier betrachtet - und es hat durchaus etwas erschreckendes an sich, zu sehen, wie Menschen hier agieren, was sie tun, welche Spiele sie spielen, welche Glaubensmuster sie haben. Wenn ich außen vor bin, wenn ich wahrnehme wie das aufgebaut ist, wie es funktioniert ( was weniger im Verstand stattfindet als das es gefühlte Wahrnehmung ist) dann verliert man die eigenen Bezugspunkte. Dann schaut man sich das an und stellt fest, was so abläuft, und ich habe darin gesehen, das ich nichts von alledem noch machen will. Und das ist heftig.

 

Alles das, was ich mal für wichtig hielt, ist es nicht mehr, was mich beschäftigte waren Ablenkungen von mir selbst, was ich für erstrebenswert hielt ist nichts als ein Glaubensmuster. Und so sitze ich hier und fühle, das alles was ich kenne, kannte, alles was ich gemacht habe vorbei ist, es ist uninteressant geworden, ich könnte manches auch als witzlos benennen. Aus und vorbei. 

Alles das was für so wichtig angeschaut wird ist nur ein Spiel, es ist nur ein hineingehen in die Erfahrung, die zwar sehr intensiv ist, aber mehr ist es auch nicht. Und genau so wie ich da hinein spaziert bin, bin ich jetzt heraus gegangen - und nun?

 

Das erzählt einem keiner, das ich zuerst einmal dastehe und keine Ahnung habe, was ich hier noch soll. Alles das, was ist, was dieses 3-D kennt, ist für mich ausgelutscht. Uninteressant. Und Neues ist noch nicht da - es ist zu erahnen, aber nicht da, noch nicht, es beginnt gerade her zu fließen, aber ---- 

und so fühle ich mich gerade sehr sehr komisch, weil ich alles was ich kenne nicht mehr machen will und darauf warte ob etwas neues kommt, und keine Ahnung habe, was, wie, wo.

 

Kommen neue Potentiale? Kann ich tatsächlich ein völlig anderes Leben führen als bisher? Und damit meine ich ein wirklich neues Leben.

 

Nicht das lechtzen nach dem Traumjob, nach der tollen Partnerschaft, nach viel Geld - Herrgottnochmal - das kenne ich doch alles. Das wäre ein wenig aufpeppen meines Lebens, aber DAS WILL ICH NICHT!!!!

 

Ich will ein tatsächliches neues Leben.

Ein Leben aus mir heraus. Unabhängig vom Außen. Ein Leben in Partnerschaft mit allem was ich bin, mit allem was ich erfahren habe, und von da aus Begegnungen mit anderen, die jedoch völlig frei sind, ohne jedes Energie klauen, ohne jede Erwartung, ohne jede Verpflichtung. Weil die anderen sich auch selbst genug sind, weil sie erkannt haben wer sie sind, und weil sie genau so wenig was von mir brauchen wie ich von ihnen. Und doch kann alles geteilt werden.

Ich will ein leben ohne den Stress des "müssens" - das hatte ich über so unendlich viele Leben - und es reicht. Ich will ein Leben des machen dürfens, des mich ausdrücken dürfens in jeder Form die mir gefällt und die ich erschaffen will, ich will meine Gefühle fließen lassen können, ich will mich fließen lassen können, ohne noch irgend welche Ängste haben zu müssen, weil es sicher geworden ist. Kein verstecken von irgend was, kein verbergen, kein sich anpassen müssen, sondern ein frei sein in allen Bereichen.

Ja, das ist es: frei sein in allen Bereichen!

 

I am that I am - of souvereign domain. Das sein was ICH BIN auf völlig freier Ebene, oder sollte ich sagen, frei in allen Dimensionen?

 

Ob das was wird? keine Ahnung. Ich sitze hier und weiß nur das sicher:

das Leben auf alte Weise will ich nicht mehr, nie wieder, und wenn es anders nicht geht dann gehe ich.

 

"eigentlich" ganz einfach.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 18. Oktober 2010

Das menschliche Ego betreffend taucht immer wieder auf, es müsste eliminiert werden. Das hält sich in manchen Kreisen hartnäckig.

Es ist einerseits nicht möglich, und andererseits auch gar nicht nötig - es ist schlicht weg ein Irrtum.

 

Ich als das, was ich bin, habe, für meine Erfahrung hier, einen Körper erschaffen, ausgestattet mit einem Verstand, um hier Erfahrungen machen zu können, um in die Intensität dieser Dimension hier einzutauchen, und dafür brauchte es den Körper, den Verstand und das menschliche Ego ( was lateinisch ist und ich heißt).

 

Wenn ich nun beschließe, das es reicht, wenn ich genug Erfahrungen habe, in allen möglichen Bereichen, und beschließe, das hier zu beenden, gehört dazu alle Komponenten zusammen zu bringen, zu integrieren. Denn ich kann nichts, überhaupt nichts von mir zurück lassen, und folglich gehört auch das Ego dazu. Es geht also gar nicht, das Ego zu eliminieren. Ich kann niemals etwas eliminieren, ich kann es nur frei geben, und das in dem ich es integriere.

 

Aber etwas anderes finde ich noch viel wichtiger: Dieser menschliche Aspekt hat für mich, für das was ICH BIN, alle Erfahrungen gemacht, Es hat hier in dieser Dimension glitten geliebt, es hat alle Höhen und Tiefen des menschlichen Seins erfahren, es wurde verfolgt, gefoltert, umgebracht, missbraucht, es war genau so Täter wie Opfer, es hat Freundschaft erfahren, Liebe, Mitgefühl, alle Facetten die das Leben ausmachen. Das es am Ende der Zeit viele Ängste hat, unsicher ist, und sich wenig bewegen will, weil es meint, dann passiert etwas, steht ihm zu. Schließlich ist es der Teil der immer mitten drin war, der alles unmittelbar erfahren hat.

Warum blos sollte ich diesen Teil, der mir so intensiv gedient hat, eliminieren? Das ist direkt gesagt, bullshit!

Ich achte mein Ego, ich fühle mit ihm, ich nehme es in die Arme und entlasse es aus seiner Verantwortung, alles hier managen zu müssen - weil nun ICH hier bin, weil ICH die Verantwortung übernehme, und weil es damit seine Ängste und alles gehen lassen kann.

ICH - das ist das, was bisher außerhalb war, was zuvor noch nicht hier war, das ist der Schöpferanteil, das Höhere Selbst oder wie man es nennen mag. Ich nenne es das Große ICH.

Und damit gehört es untrennbar zu mir, und ich liebe und achte es zutiefst, weil dieser Anteil mir eine bis dahin ungekannte Tiefe der Gefühle erlaubt hat.

Und wenn nun jemand meint, das sei ego-istisch, ich kann mich selbst doch nicht auf einen Sockel stellen:

 

doch, genau das. Und dazu gehört die Kehrseite der Medaille:

 

Das ich auch die völlige Verantwortung für ALLES übernehme. Da gibt es keine anderen mehr, die mir was antun, die mir Schwierigkeiten machen, die ungerecht sind, weil ich alles selbst erschaffen habe, alles, ausnahmslos.

 

Wenn ich also so ego-istisch bin, dann gehört dazu auch alles als meines anzunehmen, für alles die Verantwortung zu übernehmen, egal was passiert, weil mir bewusst ist, das ich es erschaffe, erschaffen habe.

Ob mein Körper Probleme hat, ob ich Probleme mit der Familie habe, oder mit Behörden, ob ich einen Unfall habe oder den Job verliere, es gibt keine Ausreden mehr, von wegen "Du hast........" oder "warum ist mir das blos passiert" -

es ist meine Schöpfung, und dazu gehört ausnahmslos ALLES.

 

Adamus Saint Germain sagt in seinem Aufstiegs-Seminar, das wir nichts, gar nichts zurück lassen können, das wir alles annehmen müssen. Und mein Ego gehört ganz sicher dazu.

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 15. Oktober 2010

Ich fange an und dann - weiß ich nicht was ich schreiben soll.

Momentan ist es so.

Ich lese dies und das, und alles perlt irgendwie ab, interessiert mich nicht. Außer gestern, da bekam ich ein Gefühl von dem was werden kann, sein kann, und es war das channeling von Wendy Kennedy bei der MSNEC - das Plejadische Kollektiv. Da war irgendwas drin - das hat mich berührt, das war etwas neues, anderes....

 

Aber sonst - all das was bisher war ist uninteressant geworden. Eigenartiger Zustand.

Und ich merke es überall. Ob ich fernsehen schaue - egal um welche Show es sich handelt, oder welcher Film - alles sind Spiele der Dualität, immer geht es um Schuld oder Rache, auf jeden Fall um Drama - und alles das finde ich sowas von fade, überholt, langweilig. Es sind Spiele - alte Spiele, und manchmal frage ich mich, warum sich da nix ändert.

 

Es ist die gleiche Leier, meistens, nur in Variationen. Manches ist unterhaltend, okay, doch das meiste ist eher nervig für mich.

 

Zeitung lesen ? das gleiche.

 

hm. Es ist ein eigenartiger Zustand, weil ich mit dem ganzen Drama um mich herum nichts mehr anfangen kann. Weil ich sehe, welche Spiele da gespielt werden, weil ich erkenne das und was diejeingen da ausagieren, und weil ich das nicht mehr mitmache - es ist komisch.

 

Ich habe mir das so sehr gewünscht, aus der Dualität heraus zu gehen - aber noch sind es nicht viele, mit denen ich das teilen kann. Ich wünsche mir das sehr, das andere auch über das Übliche hinaus gehen können, darüber hinaus sehen können, das mehr und mehr hinterfragen, aber jeder macht es auf seine Weise und es ist alles passend.

 

ich fühl mich momentan etwas "zwischen den Stühlen" - aber es ist egal.

 

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 12. Oktober 2010

....bei Martin Luther King ging es um die Rassen, und es ist noch gar nicht lange her.

 

Und ich träume weiter ......

 

ich träume von einer Welt, in der jeder gleichwertig ist, wo es keine Trennung gibt, weder nach Hautfarben, noch nach Geschlechtern, noch nach Religionen.

 

Ich träume von einer Welt, in der jeder den anderen so sein lässt, wie er ist, ihn akzeptiert, ihn achtet, wo keiner mehr den anderen bekämpft.

 

Ich träume von einer Welt, in der keiner mehr andere ausnutzt, missbraucht, weil er erkennt, das er das nicht braucht, weil er alles in sich selbst hat.

 

Ich träume von einer Welt, in der Menschen frei entscheiden können, was sie tun wollen, wo es keinen Druck mehr gibt, etwas tun zu müssen, oder anders sein zu müssen als sie sind.

 

Ich träume von einer Welt, die aufhört die Erde und damit uns alle auszubeuten, nur für noch mehr Geschäft, und für Macht.

 

Ich träume von einer Welt, in der diese gigantische Verschwendungssucht an Ressourcen verebbt, weil die Menschen fühlen, das sie damit nur Ungleichgewichte schaffen, die so viele Schwierigkeiten hervor bringen.

 

Ich träume von einer Welt, in der Menschen erkennen, wer sie sind, achtsam werden, mit sich selbst und mit anderen.

 

Ich träume von einer Welt, wo Menschen die Liebe in ihrem Herzen fühlen, wo sie diese wieder zulassen, und damit der Menschlichkeit die Türe öffnen.

 

Ich träume von einer Welt, wo Kreativität mehr geschätzt wird als das Geschäft, wo Mitgefühl der Grundton ist, wo es keine Rolle mehr spielt wer am meisten verkauft. Sondern wo bewusst genutzt, genossen wird, wo das Wort "Wegwerfartikel" vergessen wird, weil keiner mehr weiß, was das war.

 

Ich träume von einer Welt, die den Menschen schätzt, jeden einzelnen.

 

Weil ich genau so jeder einzelne bin, und der Körper der Erde auch mein Körper ist, und ich träume, das Menschen das erkennen und liebevoll und achtsam damit umgehen.

 

 

 

Ich träume, ICH BIN  - hier, und überall, in meinem Herzen, das das Universum ist.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 10. Oktober 2010

Glauben - was ist das?

Es gibt den Spruch - glauben heißt nichts wissen.

 

Stimmt nicht. Glauben ist ein inneres Wissen. Letztlich aber ein "für wahr halten".

 

Und für wahr halten - das tun alle !

 

Wenn ich für wahr halte, das ich mich gesund ernähren muss, dann glaube ich das.

Wenn ich für wahr halte, das ich Sport treiben muss, um gesund zu bleiben, dann ist es so, weil ich das glaube.

Wenn ich für wahr halte das sich der Mond um die Erde dreht, dann glaube ich das.

 

ups - aber das ist doch bewiesen??? Nein. Es gilt immer nur das als beiwesen was Menschen meinen heraus gefunden zu haben. Im Mittelalter glaubten viele, die Erde sei eine Scheibe, was uns heute lächerlich erscheint.

Doch kann es nicht genau so sein mit dem was wir heute für bare Münze nehmen ?

Wer weiß wie das in 10, 20 oder 100 Jahren aussieht?

 

Dann schauen Menschen auf das, was heute für wahr gehalten wird, also geglaubt wird, und amüsieren sich darüber, mancher denkt vielleicht "wie kann man nur?" Es ist ein fortlaufender Prozess, und nichts ist wirklich bewiesen, Menschen glauben nur, es sei so.

 

Also Glauben ist das, was Leben überhaupt erst möglich macht. Denn genau damit, das ich die Dinge für wahr halte, erlaube ich ihnen, Realität zu werden. Und das gilt für alles.

Das gilt für alles.

 

Ob ich glaube, ich muss arbeiten, um zu überleben, ob ich glaube, ich muss mich an die Gesetze halten, damit ich da keinen Konflikt habe, ob ich glaube, ich muss essen um zu überleben - ich kann alles als Beispiel hernehmen. Aber jedesmal ist es ein "für wahr halten" von mir.

 

Es besteht also kein Unterschied von Glauben zu Wissen - beides ist ein für wahr halten.

Und jedes für wahr halten erschafft meine Realität, in vielen Faccetten.

Wie könnte es sonst sein, das manche sich alles erlauben, Gesetze übertreten ohne jemals Probleme zu haben? Wie kann es sonst sein, das manche sich an anderen bereichern, und sich noch dazu völlig im Recht fühlen? ( ich denke da gerade an gewissen Banker die vom Staat Milliarden brauchen und dafür Millionbonusse kassieren)  Weil sie es für wahr halten - aus ihrer Sicht heraus. Und andere glauben das auch - und somit wird es Realität.

 

Glauben erschafft Realität.

Glauben - nicht Wunschdenken. Das ist ein großer Unterschied. Sich wünschen, hoffen, das etwas so oder so läuft, ist etwas völlig anderes als etwas für wahr halten.

 

Wenn ich mir wünsche, das mir etwas einfach zufliegt, vielleicht ein Gewinn, ich zugleich aber für wahr halte, also glaube, das ich eine "arme Sau" bin der sowas nie passiert - na was wird wohl Realität?

 

Wenn ich hoffe, das ich den richtigen Parnter finde, zugleich aber für wahr halte das ich unattraktiv bin, was wird wohl meine Realität?

 

Das ist bliebig austauschbar. Und immer wird das, was ich für wahr halte, stärker sein als das was ich hoffe, wünsche, ersehne.

 

Es erfordert sehr viel Aufrichtigkeit mit mir selbst, mir anzuschauen, woran ich glaube, was ich für wahr halte.

Und es steht mir frei, das zu ändern - jederzeit.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 7. Oktober 2010

Wundervolles Herbstwetter, ein Traum. Und das macht es mir leicht, mein hier-Sein zu genießen, das ist Freude pur, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs bin, oder im Garten, oder auf der Terrasse beim malen. Das sind Momente wo ich es so sehr liebe hier zu sein, wo ich es so genieße, und damit fühle ich mich auch leicht und frei.

Ich bin gestern eben mit dem Fahrrad unterwegs gewesen, und dabei fühlte ich eine solche Freude, das ich das tun kann, das ich die Zeit dazu habe, das ich diese traumhaften Tage genießen kann, darf, meine Güte, DAS ist Leben.

Ich meine, ein großer Teil der Menschheit hat völlig verlernt, zu leben, wirklich zu leben, es zu genießen hier zu sein. Wie viele reagieren nur auf den Druck der herrscht - in so vielerlei Form.

Ich hatte heute früh, im wachwerden, den Gedanken, wie haben die vorher "aufgestiegenen Meister" das gemacht, sie hatten doch niemanden, der ihnen wie jetzt die Erinnerung brachte. Und im selben Moment war mir klar, das es hier so dicht und eng und schwer geworden ist, das es wirklich eine ganze Gruppe brauchte, und die Erinnerung durch Kryon, Tobias, Adamus und die anderen, um überhaupt den Weg raus zu finden.

Das Massenbewusstsein ist von einer unglaublichen Dichte und Stärke, und momentan ist es sehr turbulent. Die Medien betreiben Massenhypnose vom feinsten, und benuten und werden benutzt - von denen die die Fäden ziehen, noch.

 

Es ist wirklich nicht so einfach, entgegen all dem was man sollte, müsste, seinen eigenen Weg zu gehen. Und jetzt ist die Zeit, auch dazu zu stehen, und nicht mehr auszuweichen, keine Versuche mehr der Ausflüchte, oder den anderen und uns selbst gegenüber Kompromisse einzugehen. Das funktioniert nicht mehr, jedenfalls bei mir nicht.

Es ist Zeit über die restlichen Ängste die noch da sind, hinaus zu gehen. Es ist Zeit, uns selbst völlig zu vertrauen. Jedesmal, wenn ich irgend eine Angst fühle, Bedenken habe, habe ich zugleich die Chance, einmal mehr ins Vertrauen zu gehen. Das das nicht einfach ist, weiß ich selbst.

Doch wie ich es wahrnehme, erfordert es die Zeit jetzt, es ist notwendig, und wir werden uns selbst so lange immer wieder in solche Situationen bringen, bis wir wirklich im völligen Vertrauen zu uns selbst angekommen sind.

 

Mir hilft es in solchen Situtionen, mich zu erinnern, das alles hier einfach eine Erfahrung ist, das MIR - dem Wesen das ich bin - nichts passieren kann. ICH BIN ewig, unzerstörbar, unantastbar, immer. Das hier ist temporär, und Vertrauen in mich ist auch, das ich mich erinnere, das ich das alles schon genau richtig und passend für mich machen werde, immer. Da ICH alles erschaffen habe muss es auch genau passend sein, das geht gar nicht anders.

Also, worüber sollte ich mir Gedanken machen?

 

Da ist nichts, und das ist Vertrauen in mich.

 

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mein Bild von gestern

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Geschrieben von Kristallherz

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