Veröffentlicht auf 26. Juni 2012

Immer wieder hören wir über Selbstliebe, darüber sich selbst vollkommen anzunehmen und zu akzeptieren, achtsam mit sich zu sein, liebevoll mit sich zu sein. Auf das hören, reagieren was ich fühle, was mir gut tut, was mir Freude macht, ohne sich vom Verstand reinquatschen zu lassen.

Doch - das ist nicht alles. Mir wurde klar, es gehört auch dazu das ich meine Schöpfung liebe.

Meine Schöpfung ist mein Leben hier, alles was ich jemals erfahren habe, alles was ich gemacht habe oder auch nicht. Dazu gehört mein ganzes bisheriges Leben, und mein momentaner Seins-punkt.

Dazu gehören meine Arbeit, auch wenn es nie das war was ich wollte (bei mir ist es so), dazu gehört alles was ich sonst noch gemacht habe, auch alles was scheinbar "daneben" ging. Jedes Scheitern, jeder unerfüllte Traum. Jede Verletzung. Denn - wäre es anders gewesen, wäre ich nicht da wo ich bin. Und genau dahin wollte ich, so holperig und schmerzvoll es für mich als Mensch vielleicht auch war.

Nach meinem Ermessen ist die Akzeptanz wichtig, doch ich mag noch einen Schritt weiter gehen, weil darin die Achtung liegt:

Diese meine Schöpfung (mein Leben) mit absolut allem zu lieben.

 

Etwas zu lieben heißt dass ich es ehre, in vollem Umfang. Und darin liegt auch die Erkenntnis das alles perfekt ist, genau so wie es ist. So unperfekt es für den menschlichen Teil auch aussehen mag. Das tut es ja nur, weil ein Mensch normaler Weise nicht darüber hinaus sieht, er kennt den Plan der Seele nicht, und dementsprechend ist er unzufrieden weil sein Leben (in den meisten Fällen) nicht das war, was er wollte.

 

Doch mit dem immer weiter in die Liebe zu mir selbst hinein gehen erkenne ich auch, das alles genau so gewollt war. Kein Irrtum, kein Fehler, keine Nachlässigkeit.

 

Alles ist perfekt, in der gesamten Schöpfung. Wenn ich das fühle, als wahr fühle, dann passiert es einfach - dass ich meine Schöpfung liebe.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 13. Juni 2012

hören wir immer wieder. Wählen was ich will, wohin ich will, wählen wie ich leben will, wählen was mir wichtig ist usw.

Die Krux dabei ist WIE ich wähle.

Klar hab ich Wünsche, möchte ich dies und das, möchte da hin oder das mein Leben so läuft wie ich will.

Komisch nur, das es so selten klappt, oder? Und wir uns dann fragen "ich hab das doch schon längst gewählt, aber warum wird es nichts?"

 

Ja, warum?

Einfache Antwort: weil die Wahl aus dem Kopf kam, nicht aus dem Herzen.

Es reicht nicht aus zu MEINEN das ich DAS doch unbedingt gewählt habe. Das ist mental. Das ist der Kopf, selbst wenn ich etwas unbedingt haben will - die Frage ist

FÜHLE ICH ES ?

Fühle ich es wirklich als mein Begehren, meinen tiefen Herzenswunsch oder ist es mehr aus dem Kopf heraus?

Stehe ich mit jeder Faser meines Herzens hinter meinem Wunsch, egal was sich damit verändert?

Bin ich bereit JEDE Veränderung in Kauf zu nehmen, um meine Wahl hier zu erfahren?

 

Oder habe ich Angst davor?

 

Ich wähle - mal angenommen - völlig frei zu sein.

Yeah, fühlt sich gut an. Frei zu sein ohne alles.... wow.

Doch dann schleicht sich ein - heißt das nun das ich meinen Job verliere? Und was wird dann? Wenn ich nun auf der Straße lande? uuups....

 

Oder ich wähle mir völlig zu vertrauen, ja, super.

Doch dann krieg ich ein Schreiben von einer Behörde.... ach herrjeh, was mach ich blos....

 

und damit ist das Vertrauen gerade verschwunden. Der Verstand schaltet sich ein und spielt alle möglichen Szenarien durch, und hilfe .... was mach ich nun, wie reagiere ich, was tu ich....

 

tja.

SO einfach ist das nicht mit "eine Wahl treffen" - und wir wissen es. Und genau deshalb sind wir oft so verhalten, wir wollen schon, aber ...

Wir kennen all die Dinge, wir sind immer noch dabei etwas zu überdenken, etwas zu kontrollieren, weil wir es so sehr gewohnt sind.

Völliges loslassen davon, geschehen lassen, annehmen was kommt, ohne darüber nachzudenken?

Nicht so einfach.

 

na wenigstens weiß ich das, immerhin. Das ist mehr als die meisten wissen.

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Geschrieben von Kristallherz

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