Veröffentlicht auf 28. Januar 2011

Gar nichts.

 

Damit wäre - eigentlich - alles gesagt. Aber Mensch will ja immer Erklärungen, also bitte:

 

Wenn man sich wie ich fragt, was dieses Leben denn nun ist, was dahinter steckt, wenn man beginnt zu suchen, kommt eine Phase in der ich sehr interessiert und neugierig alles lese, aufnehme, meine Fühler in alle möglichen Richtungen ausstrecke.

Da finde ich eine Unmenge von Erklärungen, von Methoden, ob es nun Meditationen sind oder sonstige Übungen, das muss dies und das getan werden, integriert, angenommen usw. - und all dies ist okay, angemessen. Je nachdem wie ich mich nun damit auseinander setze, dauert das Jahre oder Leben.

 

Bei mir was es so, das ich latent mein Leben lang wissen wollte was dieses Leben ist, doch erst 2004 wurde es konkret, und ich bekam dann die Milleniumschannels von Tobias und fing an zu lesen, und ich wusste, das war das, wonach ich gesucht habe.

Dann habe ich einige Kurse besucht, habe es teils wirklich verschlungen, habe auch meine körperlichen Prozesse gehabt, wie wochenlange Migräneanfälle, Schweißausbrüche, viel Müdigkeit usw....

 

Doch seit einigen Monaten habe ich das Gefühl, es ist erledigt, gut. Immer wenn ich was lese, wo dies oder das angboten wird, ist in mir ein Gefühl - brauche ich nicht.

Ich bin sehr lesefaul geworden, ich habe überhaupt nicht mehr das Gefühl ich sollte noch irgend etwas "tun" in dieser Hinsicht.

Dafür erinnerte ich mich immer öfter dran, das Adamus und auch Tobias schon sagte : es ist ein natürlicher Prozess.

Und ja, genau das ist es.

 

Ich habe aufgehört zu meinen, ich bräuchte noch irgend was, sollte noch etwas machen, oder so. Und was mir darin nun klar wurde: es ist mein Vertrauen in mich, das ich da fühle.

Ich vertraue mir das alles von alleine geschieht.

Ich vertraue mir, das ich alles haben werde, was ich brauchen könnte, ob an Erkenntnissen oder Wissen oder was auch immer.

Ich vertraue mir, das ich sicher bin.

Ich vertraue mir, das ich das schon alles genau richtig für mich mache.

 

usw........

 

Ahmyo. Völlig.

Also, was gibt es zu tun?

Einzig zu leben, den Tag zu genießen, alles zuzulassen, ohne mir noch irgendwelche Gedanken darüber zu machen.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 25. Januar 2011

Da lese ich von anderen - endlich weiß ich wer ich bin!  und dann ... Ich bin Gott!.

 

naja, aber was stelle ich mir darunter vor?

Wenn ich sage, ich bin (auch) Gott, - was soll es bedeuten? Das ich alles kann, weiß, bin usw.?

 

Meine Erkenntnis dazu ist - ich hab keine Ahnung was oder wer ich bin - denn ich bin so vieles, so unterschiedlich, Mann und Frau, ich hab alles möglich gemacht,

 

wie - wie sollte ich JEMALS auch nur entfernt sagen können wer ich bin?

 

Das geht nicht, gar nicht.

 

Da ist so vielerlei mit dem ich mich verbunden fühle, was ich als wahr, richtig fühle - ich könnte niemals sagen - ich bin das oder das.........

 

es ist unbennnebar. Sogar zu sagen - ich bin auch Gott - erscheint mir zu begrenzt. Weil Menschen Vorstellungen von Gott haben  - und nicht einmal die kann ich fassen, benennen, und somit kann ich nicht einmal das als für mich passend annehmen.

 

 

Ich bin alles, alles was ist, ich war so vieles, ich habe so unterschiedliche Dinge erfahren, ausagiert - ich kann NIEMALS sagen ich bin.............. und es benennen.

 

Ich kann nur sagen - ich bin was ich bin, weil das nichts in eine Form bringt, weil es nichts benennt, weil es gar nichts beschränkt.

 

Also - wer bin ich?

es ist undefinierbar, un-bennenbar, unerklärlich.

 

Kristalle5.jpg

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 22. Januar 2011

Es gibt keinen Sinn, keinen Zweck. Ja.

Es stimmt, und es stimmt das uns all die erschaffenen Ziele, dieses meinen etwas erreichen zu müssen, am laufen halten. Wenn ich etwas zu tun habe, wenn ich es als wichtig empfinde, wenn ich meine, das es etwas zu erreichen gilt, dann bin ich motiviert. Habe ich dann noch Erfolg, scheine ich ja auf dem richtigen Weg zu sein!

 

Dem entsprechend bin ich momentan unmotiviert - weil es nichts gibt, was erreicht werden muss, nichts was ich tun müsste, und auch gar nichts, was wichtig ist.

 

Wenn man das alles verliert - diese Wichtigkeit, das meinen, es wäre etwas von Bedeutung, man würde etwas machen das sinnvoll ist, kippt man ins bodenlose.

Es sind effektive Schöpfungen - wenn ich andere pflege, wenn ich Dienstleister bin, wenn ich egal was für andere mache, kann ich mich wichtig fühlen, und das gibt dem Leben Sinn. Das hält den Menschen am laufen, gibt ihm Energie, Kraft.Ich fühle mich bestätigt, gut.

so ist es üblich.

 

Wenn ich nun aber an den Punkt komme, das alles los zu lassen, aufzulösen, ist dieses Erkennen dessen, das es alles nur Illusionen sind, das niemand mich braucht, das es gar nichts gibt, was irgendwie von Bedeutung wäre, erst mal ein absoluter Killer.

Warum sollte ich überhaupt noch was tun? Wenn nichts wirklich eine Rolle spielt? Wozu sollte ich etwas machen, und sei es blos ein Bild malen? Es ist doch völlig egal ob es da ist oder nicht, und das gilt für alles andere genau so.

Es ist für meine Begriffe eines der grundlegendsten Dinge in diese Bedeutungslosigkeit einzutauchen.

 

Früher oder später muss es jeder, und je nachdem für wie wichtig ich mich halte, um so tiefer falle ich hinunter.

In der spirituellen Szene nun halten sich nicht wenige für wichtig, weil sie ja die Veränderungen hier vollziehen - haha, ich war auch da - und damit haben sie ja eine wichtige Rolle jetzt.

Grins.

Doch auch hier kommt der Punkt wo ich bemerke, das auch so was blos Makyo ist. Lächerlich.

Klar, jeder der sich bzw. sein Bewusstsein verändert, verändert damit alles andere auch.

Doch spielt es eine Rolle?

nee.

 

Und das ist, was ich schon vor Jahren gefühlt habe, diese absolute Bedeutungslosigkeit, Sinnlosigkeit, und gerade hat sie mich wieder eingeholt.

Das ist wie ein riesiges Schlagloch auf der Straße, auf der ich gehe.

Und letztlich doch nichts weiter als egal.

Alles loslassen, heißt auch, die eigene Bedeutung los zu lassen, völlig.

 

Es ist kein Widerspruch:

für die Welt hat es Bedeutung, wenn ich mein Bewusstsein verändere, und genau so ist es völlig egal, gleich, ob ich es tue oder nicht. Es spielt keine Rolle!

Ich für mich bin alles was ich habe, ich bin mein ganzes Omniversum - und gleichzeitig ist es wurscht ob ich hier bin oder nicht.

 

Sowohl - als auch. Keine Trennung.

 

Aber dieses Erkennen der eigenen Bedeutungslosigkeit ist - vor allem wenn man ein paar Aspekte hat die sich sehr wichtig vorkamen in ihren Leben - erst mal sehr heftig. Dieses Loch hat keinen Boden mehr.

 

Verrückte Sache. Deprimierend, lähmend, die völlige Sinnlosigkeit zu erkennen, dessen was ich meinte zu sein.

Nichts davon ist wichtig. Und doch bin ich ALLES, für mich.

 

Es ist ein weiterer Schritt dahin, zu mir zu kommen. Nicht mehr, und nicht weniger.

 

Wasserspiele3_4.jpg

Wasserspiele 3

 

ähhmm  ...wen die Bilder interessieren, die gibts als Poster ......www.angels-peak.de

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 21. Januar 2011

Manchmal krieg ich die Krätze - weil es mich nervt, das immer alles noch doller, besser größer und grandioser sein muss. Und das betrifft keineswegs nur den Alltag - das gilt genau so für alles spirituelle. Da werden neue Begriffe aus dem Boden gestampft wie Diamantlichkanalöffnung, um zu betonen das es hier um etwas ganz besonderes geht, weil normal tuts ja nicht.

Und derartiges findet sich überall.

Ich weiß, ne Zeit lang war ich auch auf dem Trip - weil wenn man die ersten Erfahrungen macht, können die wirklich sehr beeindruckend sein. Und im Überschwang der Gefühle wird es dann eben grandios usw.......

ist ja auch okay so.

 

Doch bei dem, was alles angeboten wird, versuchen sich die meisten auch - wie in allen anderen Branchen - gegenseitig zu übertreffen. Weil jeder das noch dollere, bessere gefunden hat, und das sollte nun jeder machen, haben, kaufen, wie auch immer.

Es ist das alte Spiel. Ich bin besser als du. Höchstleistung in allen Variationen.

Adamus erwähnte in Berlin Tantra - und ich wusste nicht genau, was es nun bedeutet. Hab gegoogelt, und mir verschiedene Seiten angeschaut. Und lese da auf einer Seite, das Sting, seit er Tantra praktiziert, mit seiner Frau stundenlange Orgasmen hat.

 

Gleiches in grün. Normal tuts nicht, nee. Und ich frage  mich, was für ein Phänomen das ist.

 

Was ist das für eine Sucht, das es immer noch mehr, noch größer,, noch doller sein muss. Ist es die permanente Suche wie weit man etwas steigern kann? ist es Geltungsbedürfnis? Bin ich dann besser? Mehr-wert?

Fühle ich mich da besser, wenn ich einen anderen übertroffen habe?

Es ist wohl von allem etwas.

 

Für mich ist es eine Faccette des Energievirus, und vor allem der Dualität.

Denn wenn ich immer auf dem Top sein will, wenn ich das grandioseste von allem haben will, dann bewege ich mich einseitig, nicht in der Mitte. Dann will ich auf einer Seite hoch hinauf, und die andere????

 

Es ist für mich kein Ausdruck eines in sich ruhenden, in seiner Mitte befindlichen Wesens.

Wenn ich in meiner Mitte bin, brauche ich das nicht.

 

Ich kann damit spielen, ja, doch dann sollte es als solches bewusst sein. Doch wenn ich wirklich die Dualität in mir vereint habe, wenn ich mich ausgeglichen habe, hab ich gar kein Bedürfnis nach derartigem. Es ist uninteressant.

Ich brauche keinen übertreffen, ich brauche keine Höchstleisung, wo auch immer, ich brauche nicht den Wahnsinnsreichtum, die Dauerjugend, das überirdische Wissen.

 

ICH BIN.

 

und das reicht völlig.

 

Wasserspiele4.jpg  Waserspiele

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 15. Januar 2011

Was mir gerade aufgefallen ist - ich hab meine emails angeschaut, war im Shaumbraforum, im CC message board, bei facebook - ich "striele" durch die diversen Bereiche, wie der Allgäuer sagt.

Und manchmal fällt mir dabei was auf.

Heute, das überall sehr fleißig gemacht wird, das dieses und jenes wichtig ist, das wir das unbedingt sollten.............

 

hoppla, dabei redete sich Monsieur in letzter Zeit den Mund fusselig, das wir keinen Zweck haben, das es überhaupt nichts gibt was getan werden muss, erreicht werden muss usw., und andere (channels) betonen das auch.

 

Es gibt kein Ziel, an dem wir ankommen sollen, gar müssen, und doch ist da sehr viel an "wichtigem" zu finden, was wir brauchen, was wir machen sollen, damit wir -----

 

ja was denn?

Wir brauchen die Welt nicht zu retten, nicht mal irgend jemand anderen, und auch nicht uns selbst.

Denn das würde ja heißen, das was falsch ist, schief läuft, das ich nicht in Ordnung bin usw.,

und es erscheint mir alles immer noch das bekannte, seit langem schon existierende Fahrwasser zu sein, das immer noch der Antrieb für so vieles ist.

 

oder - das behaupte ich jetzt mal - das man sich selber wichtig fühlen kann, weil man ja was macht.

 

Ich schaue mir das schon ne Weile an, in diversen Wellen hatte ich es schon, doch die letzten Wochen ist es intensiver geworden:

Es gibt nichts, was ich machen will, um andere irgend was zu lehren (Workshops, Kurse, usw.), und es gibt nichts, wovon ich meine, ich bräuchte es noch, ich sollte es noch erfahren, lernen, machen, damit ich - fertig - bin?????

 

Ich bins, wenn ich entscheide, das ichs bin, punkt.

Das ist etwas, das Adamus schon vor Jahren klar gesagt hat : so lange wir meinen, wir sollten noch dieses und jenes lernen, wir bräuchten noch diese und jene Information, oder wir müssten diverse Fähigkeiten haben, so lange jagen wir unserem eigenen Schwanz hinterher den wir nie erreichen. Das ist die Karotte die vor unserer Nase baumelt, und sie ist oft der Antrieb, doch es ist in keiner Weise relevant. Es gibt nichts, was gekonnt werden muss, nichts, was ich gelernt haben muss, nichts was ich wissen muss.

 

einzig mich zu erfahren, mein ICH BIN, und es auszudrücken, wenn ich das mag - das ist alles, worum es geht.

 

Ich für meinen Teil finde das alles nette Spielereien, Beschäftigungsprogramme, aber wirkliches Schöpferisches Sein ist es nicht.

Das schielt nämlich nicht mehr drauf was andere machen, sondern es macht, was es selbst tun will.

 

Ich weiß nun wenigstens, warum ich keine Lust mehr habe, mich an all dem zu beteiligen. Ich schreib hier noch zuweilen, was mir eben auffällt, aber das wars auch schon.Es ist nicht mehr, als mein Empfinden, und dann meine Gedanken dazu, und das braucht kein anderer auch so wahrnehmen.

 

Es ist ein Splitter von vielen, doch diese ganzen Aktivitäten, die da rundum statt finden, sind nichts mehr für mich.

 

Ich bin grad in Nirvana, wobei der Alltag dennoch statt findet, aber auch gebremst, ich will den Roman noch fertig schreiben, weils mir Spaß macht, und ich will malen, weils "kopfloser" Ausdruck ist.

Das ist immer noch, was mich am meisten befriedigt. Ich hab solche Freude wenn ich ein Bild gemalt habe, jedesmal wieder, und es braucht keinem anderen gefallen, es ist meines, für mich, es ist - hm, diese Gefühl ist gewisser Weise unbeschreiblich, es ist

K r e a t i v i t ä t .

Das ist Schöpfersein. DA fühle ich es am unmittelbarsten.

Es ist etwas, das ICH bin, es ist nichts, was von anderen kommt, es ist aus mir entstanden, und das ist wirklich befriedigend, erfüllend.

 

Ob es ankommt, ob ich damit Geld verdienen kann, ob es was bewegt -das ist alles egal. Völlig.

Ich freu mich einfach an meinem Ausdruck,

 

und das ist alles, was zählt.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 14. Januar 2011

ich seh grad, ich hab hier schon 150 Artikel veröffentlicht. Und im Lucifer-blog waren es auch über 100.

Da bin ich selber überrascht. Doch in letzter Zeit fällt mir nicht mehr viel ein, was es noch zu schreiben gäbe.

Ich will auch niemandem irgendwas "beibringen" oder so, nee. Das liegt mir nicht. Ich weiß auch, das die meisten meiner Ansichten von anderen nicht geteilt werden.

Es spielt keine Rolle. Jeder geht den Weg auf seine Weise, und alles ist passend.

 

Mir wurde gestern klar, das all die alten Ansichten, die alten Umgangsweisen, ob in der Wirtschaft, oder Finanzen, Politik oder Gesellschaft auf eine großartige Weise dienen:

Sie sind eine Konzentration von Energien, die dazu dienen, das das alles so richtig Schwung bekommt. Es ist ein nie dagewesenes bündeln von Energien, es ist der Treibstoff, der diesen Start ins Neue so richtig anheizt. Das ist wie ein großes Schwung holen, damit wir über die Kuppe kommen.

Es ist alles so passend, genau so wie es ist, ja. Da hat Adamus schon recht, wenn er jedesmal sagt, das mit der gesamten Schöpfung alles in Ordung ist. Manchmal sehe ich das so klar, manchmal nicht.

 

Und es hat inzwischen ziemlich Fahrt aufgenommen, wenn ich so anschaue, was los ist. Ich bin neugierig, gespannt, was  alles noch kommt,  sich zeigen wird.

Nach meinem Empfinden ist seit Weihnachten viel verändert, ich will es nicht an dem neuen Jahr festmachen, aber die Energien sind anders. Es fängt nun an, sich zu zeigen, in der Materie, was zuvor schon im Bewusstsein verändert ist. Bisher waren es eher kleinere Aufblitzer, und es wird wohl einige geben, die meinen, das wars, wie z.B. bei der  Finanzkrise.

Wichtig für mich wäre eine wirklich neue Energiequelle, das wäre so dringend notwendig. Und damit wären mit einem mal all die bisherigen Geschäfte mit Öl, mit Benzin oder Gas überflüssig - unvorstellbar. Wahrscheinlich würde die Industrie alles mögliche unternehmen, um so etwas zu stoppen.

Neue Energie lässt sich aber nicht stoppen, das ist das Interessante. Es passiert so schnell - ehe sie sich versehen ist es schon vorbei.

 

Für mich war die Wiedervereinigung von Deutschland ein Beispiel dafür, und es lässt mich hoffen. Denn das ging so überraschend, schnell und vor allem unblutig ab - es passierte und plötzlich waren die Grenzen offen - was wohl so keiner für möglich gehalten hätte, vorher.

 

Es sind wirklich sehr interessante Zeiten, kein Wunder, das so viele (Menschen) hier sind und das miterleben wollen.

 

 

StHelens

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 11. Januar 2011

Ist das so?

Ich finde, ja.

Wir Menschen schauen sehr auf Angehörige, auf unsere Familie. Und auf Freunde, und Geliebte, und Partner.

Dabei, wenn ich mir das genau anschaue, stimmt das alles so gar nicht.

 

Wir kommen alle aus einerm Ganzen, einer Essenz, und haben somit alle die gleichen Wurzeln. Dann haben wir uns zu Familien zusammen gefunden, in den nichtphysischen Räumen, man nennt es heute spirituelle Famlien, und die waren lange Zeit unser zuhause. Dann wurde die Erde erschaffen, und wir sind in eine physische Form gegangen, und damit ergaben sich - durch Eltern usw. -  die Familien, die wir kennen.

 

Doch, genau genommen, gehören wir nicht zusammen, jeder, absolut jeder ist ein eigenes souveränes Wesen, letzlich sind wir nur verwandt über unsere Ur-Abstammung durch die Einheit, aus der wir alle kommen, (und das mit allen, ausnahmslos).

Das was wir Familien nennen, ist (manchmal nur zufällig) die körperliche Form, unser Körper der über die Gene eine Abstammung hat, doch das ICH, das Wesen, das ich ich bin, das hat keine Bindung dahin gehend.

 

Ist also alles nur - Makulatur, Gewohnheit, oder wie immer man es nennen will, entstanden aus dem Vergessen, weil wir nciht mehr über das hier hinaus schauen konnten.

 

Letzlich bin ich alles, was ich habe, denn jeder andere ist ein eigenes, unabhängiges Sein, sein eigenes Sein.

 

 

 

 

 


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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 6. Januar 2011

 

Was ich heute gemacht habe:

weiter geschrieben an dem Roman, und einen Ausschnitt setz ich hier rein, und dann "musste" ich mal wieder malen, hihi, auch das setz ich rein.

 

Dann sehe ich vor uns etwas, das ich schon auf Bildern gesehen habe, die Silhouette eines Berges, oder, was davon übrig ist. Der Mount St.Helens. Dieser Aschekegel, mit dem großen Krater, und Zaleeb landet mitten drin.

 

Warum ist er hier her? Gut, mich faszinieren solche Ereignisse, diese Urgewalt der Erde, der Elemente, ob es nun das Feure oder auch das Wasser ist. Zaleeb sitzt direkt vor dieser Beule aus Asche die in der Mitte des Kraters ist. Als wäre noch etwas heraus gesprudelt und so erstarrt.

Steig ab“ fordert er mich auf. Also gut, ich rutsche runter und stehe unschlüssig neben ihm. Da die Sonne immer noch südöstlich steht, wirft der Rand einen scharfen Schatten. Der Aschekegel in der Mitte ist erstaunlich groß, aus der Luft sah er deutlich kleiner aus. Ich gehe ein paar Schritte weg von Zaleeb, hier ist auch ein Schneefeld, wie ich es kenne aus den Bergen, manchmal bis in den Sommer hinein, liegen solche Reste im Schatten. Ich laufe noch ein paar Schritte weiter, hinauf, in dieser Rinne zwischen den Seitenwänden und dem Kegel in der Mitte. Irgendwie zieht es mich da hoch. Und dann rieche ich etwas, zuerst weiß ich nicht was es ist. Also atme ich es ein, denn ich hab schon öfter bemerkt, wenn mir etwas nicht klar ist, und ich es dann einatme, dann wird es klar. Manchmal weiß ich augenblicklich alles.

 

Ich atme tief ein, und ich atme den ganzen Vulkan ein, und ich atme sehr tief in die Erde hinein, und da sehe ich in inneren Bildern die Magmakammer, und ich fühle sie! Nicht das mir heiß würde oder so, nein, ich fühle ihr Wesen, ich fühle, das auch dieser Bereich in gewisser Weise ein eigenes Wesen ist. Nicht wie ein Mensch, aber doch – es ist etwas lebendiges.

Aus diesem fühlen heraus entstehen Bilder, als rast die Zeit zurück, und dann sehe ich den Berg, wie er war, und ich sehe, wie die seitliche Beule wächst, und zugleich wie die Kammer in Inneren sich weiter ausdehnt, ich nehme wahr was für ein unglaublicher Druck da entsteht. Zuerst ging der Druck nach oben, doch dort war der Pfropfen sehr fest, und dann dehnte sich es seitlich aus, weil es dort weniger fest war – und der Druck steigt immer weiter, bis - bis es alles sprengt, bis es die ganze Seite weghaut, und sich dieser unbeschreibliche Druck entlädt. Meine Güte, was für Kräfte sind da gebündelt! Ich sehe wie Wellen hinausschießen, und – ich fühle die Erleichterung, die im Innern der Kammer herrscht. Es ist verrückt, und es erinnert mich daran, wenn in meinem Körper mal was gärte, wenn mir schlecht war, und wenn dann – manchmal im hohen Bogen, zum Beispiel der Mageninhalt herausgeschossen kam – es war einfach nicht mehr zu halten, ganz egal was passiert. Und danach die Erleichterung – und die Entspannung. So geht es auch der Erde, manchmal. Im Großen wie im Kleinen. So wie der Körper ein Organismus ist, ist es auch die Erde als Ganzes. Und manchmal hat sie Blähungen, und kann dann auch nicht anders, als es hinaus zu schleudern.

Es würde ja auch nichts weiter machen – wenn nicht die Menschen so nahe kämen, und vor allem – wenn die Menschen den Organismus Erde nicht dauernd mit ihrem Müll belasten würden.

Ich setze mich hin, denn ich habe in diesem Moment großes Mitgefühl für die Erde, und ich weiß, das sie diese Dinge auch lieber anders regeln würde, wenn die Menschen es unterstützen würden. Und wenn sie endlich ihren eigenen Ballast selbst entsorgen würden.

 

Vor mir oder besser in mir öffnet sich die Erkenntnis, das Menschen vor allem mit ihrem Bewusstsein die Erde belasten. Es hat gar nichts mir den physischen Dingen zu tun – die Erde könnte damit gut umgehen. Aber das Bewusstsein ist es – all die Gefühle, der Hass, die Wut, die Verzweiflung, die ganze Unzufriedenheit der Menschen. All die verdrängten Energien, die weggeschoben werden, laufend. All die Kriege, die geführt wurden, und darin vor allem die Macht, die Menschen haben wollen. Macht über andere. Macht über die Erde.

Es sind viele Eindrücke, die da durch mich fließen, ich sitze mit geschlossen Augen da. Ich weiß, ich bin sicher, und ich nehme all das wahr. In dem sich die Menschen immer weiter in den Verstand begeben haben, hat die Erde vieles davon aufgenommen, was sie nicht mehr haben, sehen, und vor allem fühlen wollten. Und zugleich wurden immer mehr Strukturen geschaffen, weil manche meinen, sie gäben Sicherheit, wie die ganzen sozialen Systeme, die letztlich nur eines verstärken: das Gefangen sein darin.

Gesetze über Gesetze, Regeln ohne Ende, Systeme wie Renten, und Krankenkassen, Systeme wie Steuern, die einigen dienen – und viele andere gefangen halten. Die immer eines erschaffen: Fesseln. Und sie fesseln damit auch die Erde und wissen es nicht. Denn die Erde ist sehr direkt mit dem Bewusstsein der Menschen verbunden, und kann gar nicht anders, als darauf zu reagieren. Gestaute Energien. Jede Menge gestaute, weil festgehaltene Energie – im Bewusstsein der Menschen, in ihren Körpern, und damit auch in der Erde, die das dann loswerden muss, mit Erdbeben, mit Stürmen, mit Überschwemmungen und mit Ausbrüchen wie diesem hier. Weil jede Energie wieder in Bewegung kommen will, und weil irgendwann das Maß voll ist, der Druck zu hoch wird.

Im menschlichen Körper ist es genau so – Krebsgeschwüre, Verstopfungen in den Adern, geplatzte Adern, Durchblutungsstörungen, und all die anderen Symptome sind nichts weiter als gestaute Energie, die sich ihren Weg sucht. Ach herrjeh.

Diese ganzen Zusammenhänge werden mir klar als ich da sitze, und ich fühle noch etwas – die unendliche Liebe der Erde, die bereit ist, alles das zu tun, damit die Menschen weiterhin so leben können. Wollte die Erde uns loshaben, könnte sie das ohne große Anstrengung. Doch darum geht es überhaupt nicht.

Die Erde wurde für den Menschen gemacht, damit wir da leben und erfahren können, sie ist mit dem Bewusstsein aller, die da sind und die da waren, verbunden. Sie ist die Summe von allem. Sie ist kein abgetrenntes System, sie ist nichts Evolutionäres an das der Mensch sich anpassen müsste.

Es geht weniger um die Gedanken, es geht mehr um das fühlen. Solche Gefühle wir Hass, wie Zorn, und genau so auch das Opfersein, die Verführung, die gefühlte Ohnmacht, vergiften die Umwelt, die Erde.

Und die Erde versucht, es wieder in eine Balance zu bringen.

Nun wundere ich mich nicht mehr, das die Wetterphänomene so zugenommen haben.

Da sagen manche, die Natur spielt verrückt. Nein, das Bewusstsein spielt verrückt, und die Natur zeigt es an, weil sie direkt drauf reagiert. Na das kann ja noch heiter werden, denke ich mir, wenn sich nichts ändert. Da wird es noch reichlich turbulent werden.

 

Ich erhebe mich, und gehe zurück, zu Zaleeb. Er hat sich hingelegt, und schaut mich an. Ich setze mich zu ihm, neben seinen Kopf, lehne mich an ihn. Und frage ihn „wie kann man das den Menschen nur erklären, das all ihre Gefühle direkt mit der Erde in Verbindung sind?“ „Na, du wirst schon Wege finden“ antwortet er. „Aber weißt du, es müssen ja nicht alle diese Erkenntnis haben, es reicht, wenn es einige sind. Wenn nur ein kleiner Teil sein Bewusstsein verändert, zieht das die anderen mit. Und wenn einige sich dafür entscheiden, mit der Erde gemeinsam die Energien zu bewegen, dann braucht es solche heftigen Eruptionen wie hier nicht mehr.“ Na das ist mal ne neue Art von Umweltschutz, muss ich lachen. Ohne zu kämpfen, ohne sich krumm zu arbeiten, yeah. „und weitaus effektiver“ setzt Zaleeb hinzu.

 

Mondwelle.jpg Mondwelle

 

Das Bild ist etwas gelbstichig, weil bei Kunstlich fotografiert - die Tage sind ja noch so kurz.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 5. Januar 2011

Ich bin gestern morgen aufs Nebelhorn gefahren, dachte mir, das es ein Logenplatz ist für die Sonnenfinsternis. Allerdings - es sind Wolken aufgezogen, und man sah die Sonne zwar durch, aber eben nur als hellen Fleck. Ich hab ein paar Bilder gemacht, dann war es die Zeit der größten Bedeckung, doch ich hab versäumt mir so eine spezielle Brille zu holen, konnt also nicht so hinschauen, immer nur kurz, meine Sonnenbrille hat zuwenig gefiltert. Doch dann kam mir die Natur selbst zu Hilfe - es zogen Nebelschwaden auf, und manchmal ist es ja so, das man die Sonnenscheibe durchsieht - und so war es da auch: es passte genau, ich sah die Sonnenfinsternis gestochen scharf, und es blendete nciht mehr, für gut eine Minute, und ich genoss es sehr. Danach zogen die Nebel weiter, es war wie vorher.

Die Nacht zuvor war es klar, ich war mal draußen wegen der Sternschnuppen - doch ich sah nur kurz 2, dann war es mir auch zu kalt ( wir hatten hier 12 Grad minus). So bin ich schnell wieder ins Bett.

 

Ich fühlte allerding etwas, und das war, das es Zeit ist, aus der rein menschlichen Betrachtung des Lebens heraus zu gehen, und wirklich über das hier hinaus mein ganzes Sein anzunehmen. Meine Verantwortung für mich, meinen schöpferischen Anteil, das Jetzt leben in einer viel klareren Weise, es ist schwierig zu beschreiben, weil es Gefühle sind, gefühlte Wahrnehmung.

 

Manches, von dem Tobias sprach, ist inzwischen zu sehen - das es z.B. Verschiebungen geben wird, im Klima. Dort wo es trocken ist, wird es regnen, war eines der Dinge, und Australien erlebt das gerade. Und es ist wahrscheinlich erst der Beginn. Auch die Winter, das nicht mehr funktionieren der Infrastruktur, wie es teilweise seit Wochen ist, es wird wohl noch so weiter gehen.

 

Es soll alles immer nach Plan funktionieren - doch genau das wird ausgehebelt. Die Strukturen bröckeln, und das wird auch andere Bereiche betreffen. Das Finanzsystem, das kaum noch zu halten ist, und weiteres.

 

Atmen, gelassen bleiben, keine Ängste haben, sondern Vertrauen. Ich hab genau das gefühlt, für eine Weile, meine eigene Kraft, meine Ruhe. Neues kreieren, neues erschaffen, damit es entsprechende Änderungen geben kann, auch das werden wir brauchen. In der Ruhe liegt die Kraft. Dem kann ich nur zustimmen.

 

Sofi040111.jpg

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 3. Januar 2011

Neues Jahr, neus Glück?

Ich hab grad gesehen, wie meine Besucherzahlen in die Höhe geschnellt sind - liegt wohl an der Diskussion im Shaumbra-forum.

Interessant in so fern, das es manchen viel zu viele Wörter sind, sie aber trotzdem lesen. Nun gut.

 

Für mich geht es überhaupt nicht drum, recht zu haben, alles was ich mache, ist meine Meinung zu schreiben. Und jeder darf seine eigene haben, immer.

Ich finde es nur wirklich ein interessantes, menschliches Phänomen, das manche sich Dinge anschauen, hören, lesen, die sie aufregen. Es erinnert mich an jemand im merliners Forum, der lange über die shouds gelästert hat, was für ein Blödsinn es ist, und sie doch anscheinend immer angehört hat - weil wie sonst sollte er es wissen?

 

Es ist wohl menschlich, und es ist Reibung.

Heute verstehe ich, was Adamus meinte, wenn er sagte: ich hoffe, ich kann euch ein wenig ärgelich machen. Weil es intensiv Energien bewegt. Wenn mich etwas reizt, dann bin ich in Berührung damit, dann entseht eben Reibung, und damit Bewegung. Ich hab das selbst oft genug erlebt, jahrelang, und das gibt es auch heute noch. Alles, was mich aufregt, zeigt mir, das da in mir noch etwas ist, das nicht ausgeglichen ist, und damit ist es ne Chance, es anzuschauen.

 

Ich weiß nicht, ob man an einen Punkt kommt, wo einem alles gleich ist. Mir ist vieles gleich, sehr vieles, und ich kann inzwischen oft überhaupt nicht mehr nachvollziehen, was andere aufregt. Wenn es Kinkerlitzchen sind, wenn es um Macht geht oder um Rechthaben oder "was hast du mir angtan".

 

Anderes berührt mich noch. Wenn es um die Erde geht, um die Tiere, der Umgang damit, da hab ich manchmal Probleme. Aber das ist meines.

 

Ich weiß auch nicht, ob ich das überhaupt haben will - einen Punkt wo mir gar nichts mehr nahe geht. Es erscheint mir als würde da das Salz in der  (Lebens)Suppe fehlen. Aber wer weiß?

 

Es ist einfach ne Erfahrung, meine Erfahrung, mein Weg, und alles ist in Ordnung.

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Geschrieben von Kristallherz

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