Veröffentlicht auf 24. Januar 2014

eins der am meisten mißbrauchten Dinge momentan. Weil alles mögliche als Liebe tituliert wird, was sie nicht ist.

Viele haben z.B. ein Problem mit Selbstliebe, sagen, ich kann das nicht.

Die Frage ist, warum?

 

Wenn ich mir eine Mutter anschaue, die ein Kind bekommen hat, und die keine Probleme hat, dann wird sie ihr Kind lieben. Und dabei spielt es keine Rolle, wie das Kind aussieht oder ob es irgendwelche "Defekte" hat, wie Behinderungen. Defekte deshalb in Anführungszeichen, weil es nur am Beurteilen liegt, das ein Mensch so etwas hat oder nicht.

 

Eine liebende Mutter, die ihr Kind anschaut, nimmt es so wie es ist, liebt es so wie es ist. Sie sagt nicht: also, du bist ein Pummel, ich liebe dich erst wenn du weniger wiegst. Oder, du hast völlig schiefe Zähne, eine viel zu große Nase, ich kann dich erst lieben wenn du das nicht mehr hast.

Absurd? Ja, völlig plemplem, und doch - wie viele gehen so mit sich selbst um?

 

Sie knüpfen ihre Selbstliebe, was ja nichts anderes ist als sich selbst genau so anzunehmen wie man ist, an derartige absurde Bedingungen. Sie können sich nicht selbst lieben weil ...

sie zu dick sind

zu dünn sind

zu schlaffes Gewebe haben

schiefe Zähne haben

eine zu große Nase oder zu große Ohren haben

Pickel haben

nicht gut genug in der Schule sind

nicht gut genug im Beruf sind

keinen Partner haben .....

 

und und und. Endlos.

Und alles das ist absurd. Es hat mit Liebe ungefähr so viel zu tun wie Freude mit Ärger.

Nämlich gar nichts.

 

Liebe ist - ohne Bedingungen. Wenn ich alle möglichen Bedingungen habe, dann ist es keine Liebe, sondern Beurteilung, wir beurteilen uns selbst, und andere.

 

Wenn ich nun - mal angenommen, sehr hübsch bin, eine tolle Figur habe, vielleicht auch noch klug bin, dann ist es leicht, zu lieben. ABER  - lach, großes Aber - diese Liebe ist sehr oberflächlich, hat keine Substanz, und endet meistens in Ängsten weil was ist, wenn ich meine Schönheit durchs Altern verliere? Wenn ich zunehme??

 

Gerade für die, die überhaupt nicht ins "Schema" passen - vielleicht habt ihr euch euer Leben deshalb so unvollkommen erschaffen (weil jeder sein Leben für sich erschafft, da gibt es keinen anderen, weder Gott noch ein Schicksal)

also, vielleicht hast du es genau deshalb so erschaffen um zu erkennen, es braucht keine wie auch immer gearteten Kriterien zu lieben.

 

Das eigenartige ist - bei anderen fällt es uns viel leichter, ob es ein Partner ist, oder eben das Kind, oder auch ein geliebtes Haustier, da schaffen wir es  locker über Unzulänglichkeiten hinweg zu sehen,

Warum, um alles in der Welt, sind wir bei uns selbst so überkritisch??? So unfähig, uns einfach so zu nehmen wie wir sind, ohne Änderungen, mit allem wie es ist und können sagen - ich liebe mich, ich nehme mich an so wie ich bin, alles ist in Ordnung wie es ist.

 

Es ist eine ziemlich verrückt Welt in der wir leben. Weil uns so viel Müll eingetrichtert wird, vom Umfeld, von der Familie, und wenn wir erwachsen werden, von den Medien, die heut einen Umfang haben der fast zum fürchten ist.Und wir selbst glauben ihnen allen, und nicht uns selbst, wenn wir meinen, wir sollten anders sein als wir sind.

 

Liebe ist an überhaupt nichts geknüpft, an kein Aussehen, an keine Eigenschaften. Liebe ist das annehmen, und mit dem allergrößten Mitgefühl anschauen, mit den liebevollsten Augen auf mich schauen, die ich nur haben kann. Wie eine liebenden Mutter. So liebt uns unsere Essenz - für das was ICH BIN, für meinen Kern, für mein göttliches, schöpferisches Sein bin ich absolut perfekt - denn ES hat mich genau so erschaffen.

 

Sollte ich diesem göttlichen Sein unterstellen, es wäre fehlerhaft?

 

Vor kurzem hab ich den Satz gelesen:

 

Jede Kritik ist ein Schlag ins Gesicht Gottes.

 

Stimmt. Denn damit sage ich, (egal woran ich glaube,) Gott macht Fehler.

 

Ernsthaft? Wirklich?

 

Liebe ist ... ohne jede Bedingung, Beurteilung. Alles andere ist KEINE Liebe.

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 21. Januar 2014

 

 

Adamus forderte ja auf, im shoud vom 11.1.2014, hinaus zu gehen, und wenn wir uns entschieden haben, in unser Meistersein zu gehen, dann wieder herein zu kommen.

Doch was ist Meistersein, für mich?


Ein Meister ist sich bewusst, dass alles seine eigene Schöpfung ist.


Er ist frei von dem, was andere meinen oder behaupten, er entscheidet selbst was für ihn richtig ist. Und das umfasst tatsächlich alles was mir jeden Tag begegnet.


Er braucht nichts mehr lernen (auch nicht von anderen). Er erlaubt sich selbst zu erfahren.


Er ist sich selbst genug.


Er weiß, dass er alles IN sich hat, alles.


Er kennt keine Ängste – denn was sollte ihn ängstigen wo doch alles seine Schöpfung ist?


Er braucht kein Vertrauen – denn wenn sowieso alles nur ICH BIN, alles aus mir heraus entsteht, wo sollte da Vertrauen nötig sein? Alles ist meine Schöpfung!  Da existiert so etwas wie Vertrauen gar nicht mehr.


Er nimmt ALLES an, was sich ihm zeigt, denn es ist ja alles seine Schöpfung, von ihm für ihn.


Er hat die Erkenntnis dass außer dem jeweiligen Moment nichts existiert. Alles was ich bin kann ich nur in diesem Augenblick des JETZT sein, etwas anderes gibt es nicht.

Vergangenheit und Zukunft sind Konzepte aus dem Verstand die wie Seifenblasen sind.

 

Ein Meister ist mit seinem ICH BIN und seiner Seele EINS – was durch völlige Hingabe des Menschen entsteht – und das ist


der Punkt der absoluten Existenz.


Hier und jetzt. Alles vereint.

Deshalb geht es nur durch dieses Leben auf der Erde, weil nur hier dieses Verschmelzen erfolgen kann. In der völligen Annahme von allem wie es ist, in meinem Leben, von allem wie es war, und von allem was sein wird. Das ist ein völliges Erlauben ohne ein wollen.Da bedarf es nicht mal mehr einer Wahl.

Alles bin ich und ich bin alles.

 

MEister-sein.jpg

 

 

 


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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 4. Januar 2014

Heute, bei uns in der Tageszeitung, ein Beitrag über Belgien, denn dort wollen sie per Gesetz Sterbehilfe auch bei unter 18 Jährigen erlauben.

Und klar - heiße Debatten bei bestimmten Gruppen, beispielsweise Katholiken, das so etwas absolut undmöglich ist.

 

Sie haben ein Beispiel eines 12 Jahre alten Mädchens, das einen Gehirntumor hat der nicht mehr behandelbar ist, die höllische Schmerzen hat und den Arzt fragte, wann denn nun endlich der Engel kommt sie zu holen. Derartige Fälle gibt es auch, und schließlich nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern.

 

Ich bin, ehrlich gesagt, froh so nahe an der Schweiz zu wohnen, sollte es mir mal so gehen muss ich nicht weit und kann da mein Leben beenden, wenn ich es nicht mehr aushalten sollte. Ich sage schon lange, die Krankenhäuser sind die modernen Folterkeller - weil Menschen mit großen Schmerzen am Leben gehalten werden, weil verboten ist es zu  beenden, wenn nichts mehr geht.

 

Die Deutschen haben da ein Trauma, durch Hilter, Euthanasie, die mißbraucht wurde. Und die Kirchen erzählen den Menschen ja es sei eine Todsünde das Leben aktiv, heiß gewollt zu beenden (was in diesem Fall schon wieder ein Witz ist, Tod-Sünde ???) Jedenfalls steckt das tief drin bei vielen, und so sind sie in der fatalen Lage endlos Schmerzen erdulden zu müssen bis es nimmer geht.

 

Nebenbei - ich kenn mich da nicht aus, aber frag mich, warum kann man denen nicht so viel Schmerzmittel geben das es erträglich ist? Weil es das Leben verkürzt? Ich finde genau DAS menschenverachtend in hohem Maße!

 

Wie kann die Kirche sich hinstellen und ihren Mitgliedern sowas aufbürden! Das soll Nächstenliebe sein? Menschlich? Mitfühlend?

 

Und woher kommt denn dieses beharren darauf das Leben erhalten zu müssen, koste es was es wolle ?

Es ist doch nur das Nichtwissen wer wir sind und die Angst vor dem was danach kommt !

 

Es ist die Unwissenheit darüber, wer wir sind und was wir sind.

Wenn nämlich jedem klar wäre, dass wir so viele Leben haben wie wir wollen, dass wir (das Bewusstsein das wir sind) unsterblich sind, dass es keine Sünde und keinen Richter gibt, was bitte, gäbe es dann noch zu verhandeln ? Es ist doch nur diese Hypnose, möglichst lange hier sein zu wollen weil uns eingeredet wurde, es gäbe nur dieses eine Leben und manche meinen ja sogar danach gibt es gar nichts mehr. Wobei, mal ehrlich, ich muss da wirklich lachen, denn, was sollte das Ganze denn dann ? Eine Ansammlung von Zellhaufen die zufällig etwas wie Bewusstsein haben? haha

 

Es ist aber auch nicht so dass wir gerichtet werden, niemals, es gibt keinen der das tut. Das ist reine Erfindung der frühen Päpste weil man damit Menschen wunderbar lenken kann, manipulieren nach Gutdünken, sie ausnehmen ( Sündenerlass nach entsprechenden Zahlungen) und ausbeuten bis zum geht nicht mehr. Wie kann denn jemand überhaupt nur glauben, und damit meine ich für wahr halten, das dieser große Gott sich mit Geld kaufen lässt???? Sorry, aber wie einfältig muss man sein ....

 

Gott ist doch die Liebe, auch das wird ja verkündet, und wenn er denn die Liebe ist, wie kann er denn dann richten? Also entweder ich liebe oder ich richte - beides zusammen geht nicht, das ist eine glatte Lüge, denn wo gerichtet wird ist niemals Liebe, niemals.

Das passt doch überhaupt nicht zusammen.

 

Wie dem auch sei, es kann ja jeder glauben was er will, aber dieses unbedingte festhalten am Leben um jeden Preis führt eben dazu, dass ein große Menge an Schmerz und Leid entsteht. Und es ist unnötig, völlig unnötig, wenn ich weiß, dass dieses Leben nur ein kleines Stückchen ist, ein winziger Abschnitt, Ausdruck von mir, den ich beliebig oft wiederholen kann, so lange bis ich umgangssprachlich gesagt, die Schnauze davon gründlich voll habe.

 

Vielleicht - vielleicht dient dieses Leiden das verlängert wird ja auch demjenigen dazu, beim nächsten Mal früher danach zu fragen, was das Leben ist, warum ich lebe, woher ich komme, wohin ich gehe - und er dann beginnt sich selbst zu vertrauen, seiner Wahrnehmung, seinem inneren Wissen, denn wo anders findet sich das nicht.

 

Und wenn dieses offenere Bewusstsein hier auf der Erde größer wird, dann brauchen wir auch all die Diskussionen nicht mehr, denn dann ist klar, das jeder die Hoheit über sein Leben hat, dass er bestimmt wenn er hier her kommt - das ist KEIN Zufall - und damit auch genau so das Recht hat, zu entscheiden, wenn und wie er geht.

 

Die moderne Medizin hat viele Möglichkeiten - leider auch die, Mensch am Leben zu erhalten die leiden, die große Schmerzen haben, die bewegungsunfähig sind, deren Körper ohne all die Maschinen schon längst aufgehört hätten zu existieren.

 

Es geht ja auch nicht um die, die das selbst so wollen - es geht um die, die nicht mehr wollen, und ich finde, dieses Recht hat jeder, ausnahmslos, unabhängig davon wie alt er ist. Und komme mir keiner und sage, ein Kind kann das doch gar nicht wissen; auch in einem kindlichen Körper steckt das Bewusstsein eines ewigen Seins, das unter Umständen viel mehr Erfahrungen hat als das der Eltern, einzig der Körper ist nicht ausgewachsen, das ist der ganze Unterschied. Und ein würdiges Leben verdient jeder, und für mich ist es unwürdig in einem Körper ausharren zu müssen der nicht mehr therapierbar ist.

Die Würde des Menschen ist unantastbar !

 

Werden wir das noch erleben, das es wirklich so wird, das es tatsächlich gilt ?

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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