Veröffentlicht auf 31. Mai 2010

Ich stelle bei mir eine völlige „Spiritualitätsmüdigkeit“ fest.

Ich mag keine channelings mehr lesen, keine sonstigen Sachen, keine Beiträge.

Am Wochenende hatte eine Freundin Geburtstag, und sie spielte mit uns (ihren Gästen) das „Spiel der Wandlung“ das sie extra besorgt hat.

Dabei stellt man eine Frage und spielt dann – Stundenlang, über Ebenen wie Physisch, Emotional, Mental und Spirituell – mit Bewusstseinspunkten, mit Erkenntniskarten, Rückschlagkarten, Engelkarten und feedbacks des Universum. Es ist ziemlich kompliziert und für mich - im Gegensatz zu den anderen – war es sehr kopflastig.

Und ich hab keine Lust auf sowas, keine Lust mehr was zu bearbeiten, keinen Bock drauf noch mit irgendwelchen Blockaden rumzudocktern, ich kann sowas nicht ernst nehmen.


Die anderen schon – sie waren fleißig dabei, schrieben alles auf, was da kam, und zum Schluß gab es nochmal Erkenntniskarten usw – ich hab einfach alles weggepackt.

Nee. Es reicht.


Sollen sie alle machen, ich mag grad nicht mehr. Ob ich überhaupt nochmal will – wer weiß das schon?

Jedenfalls geht mir diese ach so wichtige Dauerberieselung mit dieser Ernsthaftigkeit auf den Keks. Überall ist einer am Bearbeiten, am lösen und....und....und......


Mir reicht es, zu sein. Was soll ich noch anhören, was soll ich mir noch Gedanken machen, wozu wenn doch alles in mir ist? Es reicht wenn ich bin, ICH BIN, völlig.


Ich habe sogar den Eindruck, das dieses herum-tun, -machen und -docktern genau die Bremsen sind, die mich davon abhalten, zu SEIN.

Solange ich immer noch meine, ich müsste dies und jenes lösen und bearbeiten spiele ich immer noch, ich BIN NICHT!


Es ist letztlich SO EINFACH, so absolut einfach, wenn ich mir blos vertraue, wenn ich MICH annehme, mit ALLEM, wenn ich mir erlaube, das ICH BIN. Das ist alles, was es braucht.

So lange ich glaube, ich bräuchte noch alle möglichen Lösungen, oder Wandlungen, solange bin ich immer noch am spielen, weil ich meine, ich bin weg von der Vollkommenheit, weg von der Vollendung. Und das kann ich tun bis zur Unendlichkeit.

Oder ich höre auf – und B I N !


weiß nicht, ob das verständlich ist, doch es ist, was ich grad fühle. Und ich wünsche jeder/m ! das sie/er es auch fühlt, denn das ist für mein Verständnis der leichte Weg, der einfache Weg, der „einfach“ Vertrauen erfordert und sonst nichts.


Wie sehr kannst DU DIR selbst vertrauen ?


In tiefer Liebe für jeden einzelnen

100_5060.JPG  Blüten - sie SIND !

Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0

Veröffentlicht auf 28. Mai 2010

puhh - was ist eigentlich los?

Na ich weiß ja nicht wies anderen geht - doch von ein paaren weiß ich es schon - aber bei mir gehts rund.

2 Freunde von mir schreiben mir dasselbe - holldrioh - auf und ab - hin und her, alles mögliche kommt hoch, in Bewegung und fließt durch- und ich merke es so sehr.


Ein Freund hat mir nen Text geschickt, der erklärt einiges, denn es ist das, was ich fühle. Mal sehen, ob er mir sagen kann wo es steht - dann setze ich den link hier rein.

Jedenfalls in der Maßnahme bins 50+  sind alle irgendwie am limit - oder (ugs) kommen auf dem Zahnfleisch daher - könnte ich sagen. Sind genervt, sind aufgebracht, und wissen nicht, warum.


Oberflächlich sind natürlich einige Dinge am arbeiten - wie bei mir auch. So habe ich - weil die sich dort nicht einig sind - für die letzten 600 km Fahrtkosten keinen Cent bekommen, wie ich gestern anhand meiner Kontoauszüge festgestellt habe.


Ich soll es nun am nächsten Dienstag bkommen - na bin mal gespannt. Aber ich war ziemlich in Fahrt - hab aus meiner Meinung keinen Hehl gemacht. Was glauben die denn - ich als Hartz4 Empfänger - und ich soll für 600 km ne Tankfüllung vorschießen, das sind ca. 65 Euro - und das am MONATSENDE !!!!!!!!

Gehts noch?

Wenn ich keinen Überziehungskredit mehr hätte - Danke an meine Bank -BUSSI ! ihr seid Spitze!!! - dann müsste ich anrufen und sagen "tut mir leid, mein Auto fährt nun mal nicht ohne Benzin - und ich hab kein Geld es zu bezahlen" - was dann?

Ne Abmahnung für mich? weil ich meine Pflichten ( nämlich dort zu erscheinen ) nicht nachkomme ?

Also bei denen brennt es mindestens genau so wie im Golf von Mexico.


Und das ist, was zur Zeit los ist - GENAU SO !!!!!! Alles im Umbruch, Aufbruch, alles wird hochgewirbelt, durcheinander gewirbelt. Turbulenzen an allen Ecken und Enden - die sollen ja auch nun im Golf von Mexico kommen - Wirbelstürme!


that´s it!



also machen wir uns auf turbulente Zeiten gefasst.


mein Bild vom Montag-

neue Erden - die entstanden sind, lt. Adamus of Sovereign Domain


neue-Erden.jpg

Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0

Veröffentlicht auf 24. Mai 2010

Endlich scheint die Sonne und es ist warm. Da merkt man mal wieder wie es uns doch beeinflusst - unsere Umgebung, inklusive das Wetter. Wenn wir nun in allem frei wären - würde es mich dann auch beeinflussen ? Wenn ich frei wäre, einen freien Willen hätte, wenn ich also alle Entscheidungen treffen könnte - denn das bedeutet einen freien Willen zu haben - würde ich es dann so haben wollen ? Würde ich mein ganzes Leben so haben wollen wie es ist ? Ehrlich gesagt, nein. Da wäre einiges anders.

Und das zeigt mir doch, das ich eben nicht alles tun kann, was ich will. Klar kann ich gewisse Entscheidungen treffen, aber mit einer freien Wahl hat es wenig zu tun. Wir können uns nur innerhalb dessen bewegen, was wir hier haben. Mancher betrachtet das wohl als freien Willen. Ich nicht.

Für mich ist ein freier Wille, das ich, unabhängig von allem, meine eigenen Entscheidungen treffen kann - und, soweit ich weiß, können das allenfalls diejenigen, die man "aufgestiegene Meister" nennt. Die alles vereint haben, die alle Aspekte integriert haben, die nirgends mehr urteilen, die Achtung vor jedem haben, die verstanden haben, was Licht und Dunkelheit sind. Die über das hier hinaus gegangen sind. Bisher jedenfalls.

Ich kenne niemanden, der HIER und JETZT tatsächlich tun kann was er will. Der sich selbst sofort heilen kann wenn er was hat, der reisen kann wenn er das will, der unabhängig von Gesetzen ist - denn, mal ehrlich - wer würde sich denn freiwillig der ganzen Willkür der Gesetze beugen? Der sein Leben ganz genau so führen kann wie er es möchte - ohne irgend etwas tun zu  MÜSSEN ! Das ist für mich freier Wille !

Wenn ich einen freien Willen hätte - mit allen Konsequenzen - würde ich nirgends mehr eingebunden sein, in keine Krankenkasse ( was mich zugegebener Weise ärgert, denn ich will keine Versicherung mehr ) und auch alles andere - ich wäre gerne UN-sichtbar, so gesehen.

Freiheit?

Wir können uns doch blos innerhalb der Gesetze bewegen, innerhalb der vom Staat zugestandenen Räume - und wir haben uns dieses "Gefängnis" selbst erschaffen. Bei den moralischen oder gesellschaftlichen (ungeschriebenen ) Gesetzen ist es möglich - allerdings mit Folgen, denn das Ansehen ist dahin - wenn ich mich nicht anpasse. Gut, damit kann ich leben. Denn ich brauche kein Ansehen oder sowas. Doch mit all den gesetzlichen Regelungen hier auf der Erde - ich kann ja nirgends hin ohne die "Einreisebestimmungen" einzuhalten, in manche Länder kommt man kaum rein - können wir wohl kaum von Freiheit reden.

Ich glaub die meisten merken überhaupt nicht, wie sehr sie eingebunden sind. Sie betrachten es als normal. Ich nicht.

Ich sehe all die Begrenzungen, Einschränkungen - und zuweilen sind sie mir unerträglich. Manchmal schnürt es mir die Luft ab, und dann frage ich mich, ob ich jemals dahin komme, tatsächlich frei zu sein?

Bisher ging es nur, in dem man gestorben ist, nun soll es im Körper gehen, heißt es.

Doch zuweilen frag ich mich, ob ich das in diesem Leben noch erfahre.

 

mein Bild von gestern - 

 

Heiße Zeiten --

 

5nach12.jpg

Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0

Veröffentlicht auf 14. Mai 2010

nochmal über den freien Willen :

 

 

Freier Wille, menschlicher Wille, göttlicher Wille ----

 


"Mensch" geht davon aus, er hat einen freien Willen, er kann alles entscheiden, wohin er geht, was er macht, wie er lebt.

Und das trifft für viele Dinge auch zu – allerdings mit einer fetten Einschränkung. Und die ist: solange es mit dem göttlichen Willen kompatibel ist.

Es ist ja nicht der Mensch, der die Entscheidung für ein Leben trifft, sondern der Mensch ist das Ergebnis der Entscheidung eines Bewusstseins, für ein Leben und für Erfahrungen hier auf der Erde. Und dieses Bewusstsein trifft eine Auswahl, was es erfahren will, es legt also die Rahmenbedingungen fest. Innerhalb dieser hat der Mensch seinen Bewegungsspielraum, und ganz klar: wir sind keine Marionetten ! Doch wenn es (das Leben) in eine ganz andere Richtung läuft, wenn der Mensch etwas oder irgend wohin möchte das dem, was das Bewusstsein erfahren will, entgegen steht, wird ein Ereignis eintreten, das den (Lebens)Weg wieder in die gewünschte Richtung lenkt. Wenn der Mensch sich nun dagegen sperrt, er WILL nicht, er sagt hartnäckig NEIN! wird es schwierig. Da befindet sich das Leben dann in Bereichen, die schwierig sind, die sehr herausfordernd sind, da bekommt Mensch dann vermeintlich Steine in den Weg gelegt und gerne glaubt er in solchen Situationen daran, das es ein Schicksal gibt, das es nicht gut mit ihm meint.

Doch jeder ist sein eigenes „Schicksal“, denn es ist einzig und allein MEIN Bewusstsein, das, dessen Teil ICH BIN, das versucht, in diese Erfahrungen, in die es gehen wollte, auch hinein zu kommen.

Und ES wird immer den weiteren Überblick haben, ES kann so viel mehr aushalten und annehmen, und ES kann den Menschen ziemlich nerven – weil der nicht weiß, was ES will, bzw. weil er nicht mal weiß, das es ES überhaupt gibt. So muß Gott herhalten und wird für alles verantwortlich gemacht ( wie kann Gott das blos zulassen) doch das ist nun die völlig falsche Adresse.

Das Leben fließt, wenn wir es erlauben, annehmen, zulassen. Doch wenn Mensch (Ego) partout seinen Weg gehen will, sei es weil es bestimmt Wünsche hat, weil es sich beeinflussen lässt ( z.B. vom Massenbewusstsein, das uns erzählt was sein sollte), wird er sehr viele Schwierigkeiten haben. Er rennt gegen Mauern, sinnbildlich, er stürzt, er stolpert – und es wird alles blos schlimmer.


Freier Wille ? - nein, nicht wirklich. Du kannst entscheiden, was du heute anziehst, du kannst entscheiden was du isst, oder was du im Fernsehen anschaust. Doch wenn es an lebenswichtige Dinge geht, und da meine ich welche Beziehungen du hast, welche Arbeit, welche Umgebung – dann ist es vorteilhaft, sich nicht auf ein „unbedingt wollen“ einzulassen – denn meistens wird das sowieso nichts. Allerdings gibt es keine Regeln, denn jedes „Wesen“ ist einzigartig, und jedes Bewusstsein trifft seine eigenen Entscheidungen. Doch wie oft hat etwas, das du dir gewünscht hast, wirklich so geklappt? Wie oft sind deine Vorstellungen eingetreten? Und wie oft war es anders? Das heißt ja nicht, das es schlechter ist, oder war, es kann ja auch viel besser sein, aber mal ehrlich: wie oft sind die Dinge tatsächlich so gewesen wie gedacht ?


Aber wie viele unerfüllte Träume hast du ? Da ich auf mehr als ein halbes Jahrhundert zurückschaue, kann ich da einiges einbringen.

Mein Beruf war überhaupt nicht das, was ich machen wollte, und das, was ich tun wollte, hat sich einfach nicht ergeben. Also kam es dazu, eine Beruf zu lernen, der mir gar nicht gefiel. Ich hatte vor nach der Ausbildung was anderes zu lernen, doch als junger Mensch war ich dann froh, erst mal etwas Geld zu verdienen, damit ich den Führerschein machen konnte, damit ich ein Auto kaufen konnte, ausgehen, Spaß haben. Das war zu diesem Zeitpunkt wichtiger. Dann lernte ich meinen Mann kennen, heiratete, und bekam dann Kinder. Auch da war der Beruf Nebensache. Nach 10 Jahren trennte ich mich von meinem Mann, sorgte von da an alleine für die Kinder, auch da macht man – sofern man einen Arbeitsplatz hat – keine Experimente – ich jedenfalls nicht. Und so vergingen die Jahre, die Kinder wurden erwachsen, und eine neue Partnerschaft habe ich nicht gefunden. Zwar waren da durchaus eine Verliebtheiten, und ich mag Männer, und „eigentlich“ mögen Männer mich auch, aber es ging nichts – und seit 15 Jahren hab ich es sein lassen, lebe für mich.

Also schaue ich nach einem halben Jahrhundert zurück, stelle fest, das ich meine Talente, die in einem ganz anderen Bereich liegen als meine Arbeit, nicht genutzt habe. Ich lebe schon lange alleine – auch nicht das, was ich wollte. Und habe ne ganze Weile damit gehadert, einiges falsch gemacht zu haben, vergeudet (mein Talent) zu haben, nicht genutzt – seuffzz.


Das ist die Oberfläche, doch darunter sieht es ganz anders aus.


Wenn ich einen Beruf erlernt hätte, der meinen Talenten entsprochen hätte, wäre ich gut gewesen, das weiß ich. Ich hätte Erfolg gehabt, ich hätte wahrscheinlich gut verdient, und mein Leben wäre ein ganz anderes geworden.

Doch darum ging es nicht, in diesem Leben – um Erfolg, oder darum viel Geld zu haben.

Es ging in meinem Leben darum, mich zu öffnen, mein Bewusstsein zu öffnen, auszudehnen. Dazu war es wichtig, die richtigen Fragen zu stellen – denn es kommt alles in Bewegung wenn wir fragen – und die wichtigste Frage war: Was ist dieses Leben überhaupt? Warum gibt es sowas, warum bin ich hier, was ist der Sinn, wozu.......


Hätte ich nun Erfolg und Geld gehabt, oder eine glückliche Partnerschaft – ich hätte mir diese Fragen nie gestellt. Es war nötig, eine gewisse Unzufriedenheit zu haben, um mir diese Fragen zu stellen. Es war wichtig, an Grenzen, auf Widerstände zu stoßen, damit ich dahin komme, hinter die Kulissen schauen zu wollen.

Und damit war alles genau passend. Ich weiß das – inzwischen – und doch habe ich eine ganze Zeit gebraucht, mich damit auszusöhnen. Es anzunehmen, weil ich es als der Mensch, der ich auch bin, schon gerne anders gehabt hätte. Nun ist es zu spät – für manches, jedenfalls, mit 56 brauch ich keinen neuen Beruf mehr erlernen.


Will ich auch nicht.

Denn es ist etwas anderes eingetreten:


In dem ich alles so, wie es ist, angenommen habe, völlig, ohne noch irgend etwas nachzutrauern, in dem ich keine Ziele mehr habe, nichts von dem ich meine, ich müsste es haben, sondern mich meiner Essenz, meinem ICH BIN völlig hingegeben habe, gesagt habe: Ja, okay, ich bin einverstanden, völlig, hat sich alles verändert.


Ich kann das kaum beschreiben, denn ich fühle mich so unendlich wohl, so geborgen, so sicher, das ist unbeschreiblich.

Und es erscheint paradox:

in dem ich die menschlichen Bedürfnisse aufgegeben habe, habe ich alles erhalten, was ich jemals wollte!


Adamus of sovereing domain hat Anfang Mai drüber gesprochen, das der Mensch erst in der Verbindung mit dem göttlichen Selbst seinen freien Willen wiedererlangt.

Genau so ist es, ich weiß es, weil ich es selbst erfahren habe.


In dieser völligen Akzeptanz und dieser Aufgabe, dem scheinbaren aufgeben liegt die Freiheit, alles zu tun, was ICH will.


( Und nebenbei: Aufgabe – bezeichnet einmal eine Aufgabe, also etwas das ich tun sollte, und genau so das aufgeben, also loslassen. Interessant, nicht ? )


Also führt der Weg zum freien Willen über das Aufgeben des menschlichen Willen und der Hingabe an den göttlichen Willen.

 

Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0

Veröffentlicht auf 12. Mai 2010

Viel Klarheit für mich.

Wie so oft bin ich mal wieder durch eine "Talsohle" gewandert, mit allen Erscheinungen, Tränen, Niedergeschlagenheit, Sinnfragen - um danach mit einer völlig neuen Einsicht / Erkenntnis in eine neues Level zu gehen.

Das war oft so, und vielleicht geht es gar nicht anders, was weiß ich. Es IST SO !

Ich weiß, das ich als Menschen hier die wichtigen Entscheidungen so lange nicht treffe(n kann) bis ich ganz mit meiner Seele / meinem Großen ICH / Höheren Selbst verschmolzen bin. Wenn wir glauben, WIR würden erschaffen - IRRTUM !

Wenn wir glauben, wir würden unseren Weg hier bestimmen, nono ! Wenn wir glauben wir hätten hier Schöpferqualitäten - is nich!

 

So ist es, nach meiner Erkenntnis:

Der Mensch glaubt, er würden hier entscheiden, wie und was und wo. Doch in allen wichtigen Dingen entscheidet die Seele ( bzw. siehe oben) , bis wir uns völlig damit verbunden haben.

 

Ob ich mich heute so oder so kleide, was ich esse, was ich für einen Weg wähle (ob zur Arbeit oder sonstwohin) - das bleibt mir überlassen. Doch die wichtigen, die großen Entscheidungen, wird mein ICH, meine Seele, für mich treffen – solange, bis ich mir bewusst bin, bis ich mich mit IHR völlig vereint habe. Dann – DANN kann ich, MENSCH, die Entscheidungen treffen.

Für mich bedeutet das – das ich mich meiner Seele, meinem ICH anvertraue – auch wenn ich als Mensch etwas anderes wollte, möchte. SIE – in meinem Fall – weil ich weiblich bin, wird schon wissen, was für MICH gut ist, was passend ist, was MIR dient. Sie oder ES (weil ohne Geschlecht) hat den weiteren Überblick, weiß was wichtig ist, weiß was gerade passend ist.

Das ist MEIN Vertrauen in MICH, das ist mein bewusstes Vertrauen, annehmen was mein ICH mir da vor die Nase setzt, völlig. Einzig die Entscheidung, sich für das eigene SELBST zu öffnen, muss der MENSCH treffen. 

Und an diesem Wochenende habe ich DAS angenommen, und am Montag bekam ich ein solch wunderschönes Geschenk – ich schlug am Montagmorgen die Zeitung auf und las dort von Mark Twain – es gibt ein Buch über die Liebesbriefe von Mark Twain an seine Frau Olivia – Livy von ihm genannt - Langdon –, und das war ich. link

Ich habe es mir sofort bestellt, bei Amazon, und es ist wundervoll, es erklärt mir so vieles!

Und es ist für mich so, als habe ER mir dieses Geschenk gemacht, weil ich so weit gegangen bin, weil ich dieses Tal durchwandert habe – Zufälle - ? es gibt keine!

Livy ist so klar da, vor allem habe ich ihren letzten Aspekt – ihr sterbendes ICH angenommen, und es ist mir ein solches Geschenk, eine so wundervolle Klarheit, dieses Leben das in meinen (DNA)Speichern DA ist, gefühlt – ICH fühle die Wahrheit darin, ich WEISS es ist so, es ist sooo passend, so klar, so einzigartig !


Und ich bin so dankbar für dieses Geschenk, weil es gerade JETZT kommt, als hätte ich alles genau so gemacht wie ich sollte –

und das HABE ICH !

Ich weiß es.

ICH fühle es !


Und genau das ist es: ICH FÜHLE ES !

Meine Seele, mein ICH hat mir das geschenkt, hat es mir vor die Füße gelegt.

Wir denken meistens, WIR treffen die Entscheidungen. Doch das ist nicht so. So lange ICH - MENSCH mir nicht völlig bewusst bin, trifft ICH die Entscheidungen, und zwar das Große ICH, die Seele oder wie immer DU es nennen willst.

Du musst zuerst bereit sein ALLES anzunehmen, was dieses ICH dir gibt – und dann kannst du selbst die Entscheidungen treffen.

So ist es.

Danke, ihr ALLE, die ihr mich auf meinem Weg begleitet habt.


Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0

Veröffentlicht auf 7. Mai 2010

Durch die "Maßnahme" komm ich gar nicht zum schreiben. Nicht, das ich keine Zeit hätte, denn Zeit hat man für die Dinge, die man liebt, immer. Es ist mehr ein energetisches beschäftigt sein, so dass ich, wenn ich dann zu Hause bin, irgendwie keinen Draht finde.

Was mir nun gerade auffällt, z.B. in einem blog von einer Freundin, mit der ich aber kaum noch Kontakt habe: diese Weisheiten, die sie verteilt, also drüber schreibt, wie man was zu tun hat, wie was funktioniert und wie es zu sein hat --- neven mich gewaltig.

Weil es theoretisch ist. Wenn ich blos zu Hause sitze, und drüber nachsinniere dann kann ich gut zelebrieren wie was "richtig" ist, aber es hört sich eben sehr theoretisch an.

Vielleicht ist das so, wenn ich raus bin, vielleicht war ich auch so? Kann gut sein. Doch seit ich wieder "draußen" bin,  und zwar viele Stunden am Tag unter Denen, die von der Behörde "gegängelt" werden, mittendrin statt nur dabei, hihi, um mal nen Werbespruch zu bemühen, sieht es ganz anders aus.

Ganz anders. Ich bin wirklich mitten drin im Leben, und war es vorher nicht. Ich wüsste es nicht wenn mir das mit der Maßnahme nicht "passiert" wäre. Gut so, also.

Es sind viele sehr intensive Erfahrungen, es ist ein in Kontakt kommen mit den alten Energien, und es ist wichtig, um genau da hin Potentiale zu bringen. Und es hat mich "auf den Boden der Tatsachen" geholt, gründlich.


Was nützt alle Spiritualität, wenn sie nicht wirklich alltäglich ist? Adamus hat es mal gesagt - wie kannst du für andere da sein wenn zu dich zurückziehst ? Und das ist es eben. Ich bin froh, weil ich dadurch, das ich 2/3 der Woche in der normalen, immer noch alltäglichen (Arbeits)Welt sitze, der Kontakt wieder da ist. Als ich zu Hause war, war ich viel weiter weg von allem, den Unterschied merke ich jetzt erst.

Na das ist doch was, und wie so oft eben ganz anders, als zuerst gedacht. Meine Seele / mein Großes ICH weiß schon was es tut, absolut.

Es kann leicht zu ner gewissen spirituellen Überheblichkeit werden, und ich sehe jetzt die Unterschiede zwar noch viel klarer, aber genau so hat sich mein Verständnis und mein Mitgefühl sehr verändert. Und ich erfahre wie gut es anderen tut, wenn ich dort bin. Die Veränderungen sind spürbar. Und das wiederum tut mir gut.

alles palletti - sozusagen.

 

 

Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0

Veröffentlicht auf 1. Mai 2010

Einiges los, diese Woche. Vor allem die Maßnahme 50+  kostet - Zeit, vor allem, und Schlaf, und....


tja. Es waren also die ersten 3 Tage da. Am ersten Tag viel erklärt bekommen, angeschaut, war nicht so lange weil es ja erst um 9 anfing. Doch nun beginnt es 7:45 Uhr, heißt für mich ich muss um sieben losfahren, und geht bis 14 Uhr. Und eigentlich ist es nichts weiter als die Stunden Bewerbungen schreiben, suchen, drüber reden. Ich kam mir am 2. Tag ziemlich blöd vor, als wäre ich unfähig sowas allein zu machen. Als bräuchte ich ein Kindermädchen. Mag ja sein das manche da Probleme haben, aber obs das nun in der Form bringt? Ich  hatte keine Erwartungen, doch das hat mich dann trotzdem enttäuscht. Und ich hab diese ganze alte Energie eingesammelt, die da herumschwirrt, mit entsprechenden Folgen. Fühlte all das, fühlte all diese alten Vorstellungen, Ängste, das starre System, die Strukturen und hatte bis in den frühen Morgen zu tun, das zu transformieren. Dann endlich war es gut. Ziemlich übel wenn sich alles blos um "Job Job Job" dreht. Wie Tobias mal sagte: DAS ist doch keine Leben !

Nun weiß ich wenigstens, warum ich da bin. Damit etwas "frischer Wind" da rein kommt. Heißt neue Energie. 

Wie krass der Unterschied ist, hatte ich vergessen, denn ich war ja nun länger für mich. Es kam mir vor wie zwei völlig verschiedene Welten, absolut. Und es hat mich ganz schön geschafft.


Mal sehen ob ich da was in Bewegung bringe.

sie wollen auch, das jeder mal einen Vortrag hält - haha, yeah, da haben sie mich ! Ich werde über Selbstliebe, Selbstachtung und Würde reden - Menschenwürde. Artikel 1 des Grundgestzes: Die Würde des Menschen ist unantastbar. Hört sich gut an und wäre auch gut, wenn sich der Staat denn selber dran halten würde. Hartz4 empfinde ich als unwürdig. Wenn man dermaßen gegängelt wird, hat es mit Menschenwürde auch nichts zu tun. Und dererlei Bereiche gibt es mehr.


Überhaupt - wir haben gehört was für Ansprüche die Arbeitgeber haben, welche Forderungen - komisch, da spielt der Staat mit. Lässt sich alles aufs Auge drücken - zahlt ja sogar für diejenigen noch "Löhne", die ihren Leuten so wenig zahlen, das sie unter dem Hartz4 liegen. In meinen Augen unmöglich. Aber die Arbeitgeber bekommen Zucker in den A..... llerwertesten geblasen. Auch unmöglich. Die können Bedingungen stellen wie sie wollen, ja, immer, und alles mit einem Bückling - Arbeitgeber werden hoffiert, wenn sie blos groß genug sind. Geld regiert die Welt, buchstäblich, und absolut.

Noch.

Noch, aber diese Tage sind gezählt, und wenn es überhaupt etwas gibt, wofür ich das alles mache, dann DAS - das Ende der Macht. Dafür würd ich sogar beten, wenn es denn was brächte, hihi, ich hoffe so inständig das es endlich bröckelt!!!!

Kommentare anzeigen

Geschrieben von Kristallherz

Repost 0