Veröffentlicht auf 18. Oktober 2011

Wer erlaubt sich denn die volle Erfahrung?

Ich kam drauf, weil ich immer wieder Fragen habe - wie komm ich denn weiter, wie mach ich es schneller, wie kann ich restliche "Blockaden" auflösen... und derartiges mehr.

 

Was mir dabei auffällt - Menschen wollen so schnell wie möglich durch alles durch. Doch bleibt dabei nicht die volle Erfahrung auf der Strecke?

 

Wenn ich mir sicher bin, dass ich immer! immer da hin komme, wohin ich gewählt habe hin zu kommen, dann kann ich auch ganz entspannt den Weg gehen. Dann kann ich mir erlauben, jeden Schritt MEINES Weges ganz locker zu gehen. Und dann habe ich die volle Erfahrung.

 

Wenn ich es eilig habe, weil ich vielleicht meine, ich müsste schneller sein, oder andere sind schneller, oder ich sollte einen anderen Weg gehen oder ich habe Hindernisse .....

dann erlaube ich mir nicht die volle Erfahrung von MIR!

 

Was geht wohl letzlich schneller?

Hetzte ich hinterher (wem oder was auch immer)

oder gehe ich gelassenen Schrittes meine eigenen Weg?

 

Fühle ich, weiß ich einfach, alles ist passend, weiß ich, dass ich in meinem ganz eigenen Thempo gehe? Weiß ich, fühle ich, dass es so angemessen ist? Erlaube ich mir, während meines Weges die Aussicht zu genießen? Erlaube ich mir, alles anzuschauen, anzunehmen, zu erfahren? Oder habe ich Eile, drängle ich weil ich meine, ich sollte schneller sein?

 

Manchmal kommt es mir so vor, als wären wir auf einem Pfad in die Berge, und kaum sind wir losgegangen wollen wir auch schon ankommen. Wir fragen wie Kinder - sind wir bald da, wie weit ist es noch?

Anstatt einfach einen Schritt nach dem andern zu machen und den Weg zu genießen, den jeweiligen Moment in dem ich bin, die jeweilige Erfahrung die kommt, anzuschauen, anzunehmen, ohne es zu hinterfragen. Dabei gewahr sein, dabei jeden Schritt zu genießen, rundum zu schauen und bei mir zu sein.

 

 

Ich für mich habe heute beschlossen, mir die GANZE ERFAHRUNG zu geben, anzunehmen, ohne Eile, ohne schnell - schnell zu sein, ohne dauernd zu fragen, wann komm ich endlich an? Oder was ist falsch?

ICH weiß, alles ist passend,

alles ist perfekt in der gesamten Schöpfung.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 16. Oktober 2011

Ich war in Basel bei Adamus´book tour, am 13.10.11.

Der Saal war groß, und kalt - buchstäblich. Vom Ambiente her, und von den Temperaturen her. Ne Klimaanlage die eiskalte Luft herumpustete - alles fror. Und es waren wenig Leute da für diesen großen Saal.

Doch Adamus hatte eine sehr eindrückliche Präsenz, die all das vergessen lies. Er sprach über Liebe - die Liebe zu uns selbst. Das es doch letzlich die Frage ist, die bleibt -

kannst du dich selbst vollkommen lieben?

 

Er hat ja recht - alles andere wird damit bedeutungslos, ich kenne es. Ich kenne solche Momente, wo ich mich selbst so unaussprechliche liebe, und DA ist alles andere ohne Bedeutung - ALLES !

Da BIN ICH, da bin ich komplett, da bin ich präsent und vollständig.

 

Adamus Präsenz so nahe zu fühlen, ich saß in der ersten Reihe, in der Mitte, er stand gerade mal ein bis zwei Meter vor mir, war schon beeindruckend, war warm, war intensiv und fordernd, Respekt erzeugend. Es ist schon klar zu fühlen das es eben nicht Goeff ist, den ich auch sehr mag, achte, ehre, weil er bereit war mit allem anzufangen. Doch Adamus ist so klar zu fühlen, man kann ihm kaum in die Augen schauen, so intensiv ist er.

 

ja, wie weit lieben wir uns selbst, wie weit vertrauen wir uns selbst bedingungslos, wie weit sind wir wirklich bereit uns selbst zu glauben, unserer eigenen Wahrnehmung, unserer Liebe, es anzunehmen und nicht mehr zu zweifeln?

 

Das kann sich jeder selbst beantworten. Es war jedenfalls entgegen aller äußeren Unzulänglichkeiten sehr warm und wundervoll.

 

Und - wir haben hinterher so sehr gelacht, das bei meiner Freundin sogar die Nachbarn an die Wand klopften, einfach, weil wir uns nicht mehr halten konnten - wir haben auch die Tage danach so sehr gelacht, dass wir feststellten, es  hat sich wirklich  was verändert.

 

1. Atmen,

2. Lachen

3. Atmen

4. Lachen

 

das ist, was wir zu tun haben.

 

von Herzen

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 10. Oktober 2011

war das Thema von Johannas shaumbra.tv, das wir gestern aufgezeichnet haben. Zuerst mit einigen Störungen - weil ich immer Aussetzer hatte, nicht hörte was sie sagte, ob sie was sagt, oder ob sie fertig ist. Allerdings verschwand es dann - die Störeinflüsse waren weg.

Ich empfand es am Anfang als "Chaos", das sich dann klärte, ganz so wie schöpferische Energie halt ist. Nachdem so vieles da war fand es seine Form, glättete sich. Was ich dabei bemerkt habe - es ist schwierig die Einfachheit zu erklären. Wie soll man die völlige Einfachheit von allem erklären wo der Verstand es doch so kompakt, komplex und aufwendig liebt? Viele können sich überhaupt nicht vorstellen wie einfach alles sein kann - und vor allem, Menschen lieben es komplex.

Aber wie erkläre ich Einfachheit so dass ein komplizierter Verstand es akzeptiert? Geht das überhaupt? Ist wohl schwierig.

Ich will es auch gar nicht, wenn ich ehrlich bin. Denn üblicher Weise ernte ich Unverständnis, mit Kommentaren wie "so einfach kann man es sich ja wirklich nicht machen" und derartiges.

Doch, man kann - yes we can, wie Obama sagte.

 

Ich kann alle anderen so sein lassen wie sie sind - ich will niemanden ändern.

Ich kann alles annehmen, akzeptieren, ohne es ändern zu wollen, weil das nur Widerstand produziert, und ich will keinen mehr.

Ich kann mir einfach so vertrauen - denn, was soll mir denn passieren? ICH bin doch ewig, unzerstörbar, und ich fühle es tatsächlich so, so what?

Und in diesem Vertrauen finden sich auf einmal die passenden Energien für alles, in diesem Vertrauen, ohne jedes wenn und aber, ohne daran herumzugrübeln, wird es einfach - was ich mag. Da geht auf einmal alles von alleine.

 

Vielleicht ist es manchen zu einfach so? Mag sein. Ich hab auch ne Weile gebraucht bis ich annehmen konnte das es wirklich so simpel ist. Tobias sagte es schon vor Jahren - das ICH BIN ist absolut einfach. Stimmt.Doch anfangs konnt ich mir darunter nichts vorstellen - wie auch.

 

So lange wir in der Komplexität nach dem ICH BIN suchen, suchen wir- finden aber nichts. Und die Suche macht Spaß - absolut. Doch nach zig Leben wird es langweilig, weil ich alles schon kenne, es sind nur noch Wiederholungen, das ist wie schlechtes Fernsehen. Aber ich meine, genau das ist der Treibstoff dafür, heraus zu gehen, weil ich das alte bekannte wirklich nciht mehr mag.

Ich hatte vor ca. einem Monat noch ne große Leere, ich saß da und da war gar nichts mehr was ich tun wollte, was mich interessierte, was mich begeistern konnte. Nichts. Da war ein Gefühl von - was soll ich hier noch, was will ich hier noch, ich kenn das doch alles, Ich hab nichts gefunden was für mich noch lohnend gewesen wäre hier zu sein, zu bleiben.

 

Doch dann veränderte es sich völlig, und ich fühle mich seitdem GANZ - und auf einmal ist alles anders. Es hat nichts mit positiv zu tun - weil das auch wieder blos ein Teil von allem ist. Ich kann also nciht mal sagen das es mir "gut" geht - weil das wieder nur die Hälfte ist - und ich bin alles. Es ist einfach neutral - und zwar alles.

 

Nun meint der Verstand das so etwas ja todlangweilig sein muss - keine Höhen und Tiefen, kein Drama, kein Feuer, kein Eis - wie soll das denn werden?

Die Überraschung ist, dass es überhaupt nicht langweilig ist, auch wenn es keine Höhen und Tiefen mehr hat - es ist. Alles ist wie es ist und ich bin.

Und da ist es wieder - es ist so einfach, aber wie erklären? Es hört sich nach nachgeplapper an, doch das ist es nicht.

Ich kann es erfahren - nicht verstehen. Und das muss jeder für sich.

 

Ich fühle mich in dieser Neutralität und Einfachheit völlig zufrieden, ganz anders als zuvor, und das ist nicht zu erklären.

Ich fühle mich sehr in mir und zugleich sehr weit. Diese Übersicht über alles ist beständig da, und braucht auch nicht "überlegt" oder "bewertet" werden, was mein Verstand tun würde, so wie er war. Doch so ist er nicht mehr, Er dient mir hier, bei alltäglichen Sachen, und das tut er wunderbar. Doch alles andere geht ihn nichts mehr an. Und mein Verstand genießt es, weil er die Verantwortung los ist.

Es gibt noch Momente in denen gewohnte Gedanken kommen - und ich lasse sie durchziehen.Doch überwiegend bin ich - hm, ja, was, Satt? Absolut, mir fehlt nichts, heißt ich vermisse nichts. Also trifft es satt ganz gut. Und ich bin umfassend - diese Wahrnehmung ist nicht zu beschreiben. Ich fühle es, doch dieses Fühlen ist nicht so wie Emotionen, hat damit nichts zu tun. Es ist gefühlte Wahrnehmung, Und das hab ich fast immer.

ich habe eine stille Freude in mir, manchmal eine unbeschreibliche Liebe für mich, und in diesen Momenten ist alles andere unwichtig. Ich weiß warum Saint Germain sagte, es sei das Größte.

Es ist keine Hochstimmung, die brauche ich gar nciht mehr. Es ist still und gleichmäßig. Es ist unvorstellbar - so lange man in den üblichen Vorstellungen ist.

Und doch ist es das lohnendste überhaupt: Ganz zu sich selbst zu finden.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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