Veröffentlicht auf 27. Juli 2012

Wir sind es so gewöhnt über alles nachzudenken. Da ist etwas, zieht meine Aufmerksamkeit auf sich - und ich fange an darüber nachzudenken.

Ich grüble, ich überlege was da ist, ich wälze es hin und her, beleuchte es von verschiedenen Standpunkten aus. Und ich versuche, den Sinn darin zu finden, was es ist, woher es kommt, und so weiter ....

 

A B E R

genau das behindert mich daran, zu sein.

 

Wenn ich BIN gibt es kein nachdenken, dann bin ich im Moment, nehme wahr, fühle was da ist, genieße oder auch nicht, aber ich bin in diesem Moment mit allem, was da IST.

 

Wenn ich denke, bin ich in einer fiktiven Welt, in einer illusionären Welt, in einer Welt die ich geschaffen habe, ja, doch sie ist keineswegs realer als das was ist. Da suggeriert mir blos mein Verstand, es wäre so.

Leider - ich drück es so aus - sitzt der Bewusstseinsvirus, der uns wenn er kann manipuliert, im Verstand. Es geht darum die Energien von anderen zu bekommen.

 

Wenn ICH in mein ICH BIN gehe hat das alles keine Chance. Weil ich das, was in diesem Moment da ist, einfach so annehme, wahrnehme, anschaue.

Wenn ich hinausgehe, in die Welten des Verstandes, wenn ich grüble, wenn ich überlege, wenn ich mich davon gefangen nehmen lasse, dann folge ich diesem illusionären Sein, das keines ist. Der Verstand hat keine Schöpferkraft - die kennt er nicht.

 

Was ICH BIN ist niemals im Versand, es ist im Herzen, und das interessieren diese ganzen Spielchen nicht, weil es ewig ist, weil es keine Identität hat. Es ist was es ist - alles und nichts, kann sein was es will, kann wählen, ist frei in seinen Entscheidungen.

Der Verstand suggeriert uns, wir seien nicht frei, sondern abhängig von allem möglichen, doch das ist eine Lüge. Damit wird nur der Illusion die Tür geöffnet, und der Manipulation.

 

ES IST MEINE WAHL wo ich sein will.

Will ich weiter meinen ganzen Gedanken lauschen, oder

will ich meine Entscheidungen hier und jetzt treffen? Will ich sein oder

will ich weiterhin nur darüber nachdenken.

 

Eine liebe Freundin von mir hatte folgeden Traum (sie hat mir das erlaubt )

 

Also ich war grad in meinem wunderschönen Garten irgendwo, da kamen irgendein Beamter und ein Polizist zu mir und da begann folgender Dialog

P./B.: Wie heissen sie?
Ich : Keine Ahnung, weshalb ist das wichtig? (Mit freundlichem Lächeln)
P./B.: Ja und woher kommen sie?
Ich : Weiß nicht, ich bin!
P./B.: Was heisst hier ich bin, sie müssen doch wissen wie sie heissen und wo sie bis anhin gewohnt haben!
Ich : Kann ich nicht sagen, jetzt bin ich hier!
P./B.: Also anders, wo und wann sind sie geboren? (Merklich genervt...lach)
Ich : Wie geboren und welches Alter- Ich bin einfach! (Amüsiert, denn ich wusste wirklich nicht was die denn von mir wollen)
P/.B.: Na sie müssen doch irgendwo registriert sein, mit all ihren Daten etc.etc.
Ich : Ich hab wirklich keine Ahnung von was sie da sprechen, ich bin einfach und das ist ja wohl genug! (sagte ich mit strahlendem LächeIn und völlig gelassen)
P./B.: Das hier hat keinen Sinn, wir lassen das! (Die zwei zogen völlig verwirrt und genervt ab)

Ich erwache und... hab laut gelacht!!!

 

Wundervoll, was sie da träumte.

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 16. Juli 2012

Was ist ein Meister?

Wir denken dabei an Yeshua, Buddha oder jemand den wir als "aufgestiegenen Meister" kennen. Und folgern daraus,

das ein Meister hier übernatürliche Fähigkeiten haben müsste. Weil es da so Dinge gibt die wir gehört haben, gelesen, die schon in der Bibel stehen, und dann kommen so Vorstellungen zustande, das man erst ein Meister ist wenn man übers Wasser laufen kann, als Beispiel.

 

Ich muss darüber schmunzeln, mit aller Liebe und Mitgefühl.

 

Es ist keineswegs so.

 

Ein Meister jetzt wird zuerst mal nicht auffallen wollen. Weil er genau weiß was dann passiert. Was wäre denn wenn einer übers Wasser laufen kann ? Die Medien würden sich auf ihn stürzen, und letztlich ihre Häme ausschütten.Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Wie käme denn jemand dazu die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen?

 

Das ICH BIN, die Essenz, weiß das. Also - nicht auffallen. Das ICH BIN braucht sich selbst nichts beweisen, von wegen was es kann, es ist in sich vollständig, es hat keine Fragen. Es hat das Begehren sich auszudehnen. Und - es hat keine Eile. Solche Dinge wie die Schwerkraft aufheben - das wird erst dann sein wenn das Bewusstsein auf der Erde soweit ist es zu tolerieren.

 

Doch nun passiert es dem Menschen, das er sein eigenes Meistersein von allen möglichen Dingen abhängig macht. Also wenn ich kein Geld habe kann ich kein Meister sein. Wenn ich krank bin kann ich kein Meister sein. Wenn ich Probleme habe, kann ich nicht... und so weiter.

Das alles gehört zum Plan. Warum?

 

Weil sich der Mangel zum Beispiel hier sehr stark im Massenbewusstsein verankert hat, weil dieses Vergessen dessen wer wir sind, so intensiv geworden ist. Es steckt fest. Und bewegen kann ich es nur, wenn ich da hinein gehe, ganz und gar, um es dann in meinem Bewusstsein zu verändern, zu öffnen. So läuft das.

 

Also haben sich etliche Meister bereit erklärt, genau das zu tun. In sich die Liebe für sich zu finden, in sich die ganze Fülle ihres Schöpferseins zu finden, obwohl sie ohne Geld dasitzen, obwohl sie alleine leben, obwohl sie Probleme haben. Genau da kann ich am meisten bewegen.

 

Es gibt einen Unterschied zu denen die feststecken. Deren Bewusstsein noch nicht in der Lage ist, über das hier hinaus zu sehen. (Das ist einfach nur ausgedehnt sein, wenn ich darüber hinaus sehen kann)

Sie hängen hier in einem Kreislauf von Inkarnationen fest, es zieht sie wieder und wieder hinein, und sie haben keine Lösung. Sie erinnern sich nicht wer sie sind, was sie sind, und alles ist sehr mühsam geworden. Sehr mühsam, sehr eng und begrenzt.

Um das nun zu verändern, die festsitzenden Energien (denn es ist nichts anderes) wieder in Bewegung zu bringen, braucht es welche, die da hinein gehen, auch ins Vergessen, um dann ihr eigenes Bewusstsein zu öffnen. Damit kommen die Energien wieder in Bewegung, und sie ziehen andere Energien mit.

Und das ist, was viele hier gerade tun.

 

Es gibt allerdings das Hindernis: zu glauben, erst wenn ich dies und das kann, habe, wie Geld haben, keine Sorgen mehr haben, vollkommen gesund sein, oder übers Wasser laufen zu können - dann bin ich ein Meister.

Irrtum.

 

Es ist andersrum. Erst wenn ich für möglich halte, das ich ein Meister bin, ohne es an all diesen Äußerlichkeiten fest zu machen, dann beginnen diese Dinge in Bewegung zu kommen.

Deshalb ist meine Bitte:

Hört auf euch selbst klein zu halten, weil ihr glaubt, erst wenn sich was verändert, dann seid ihr auf dem Weg zum Meister. Hört auf darauf zu warten, das ihr dies und jenes könnt.

So läuft das nicht. Das ist ein warten auf Beweise.

Doch das wird nichts.

 

Zuerst braucht es das Vertrauen in mich, die Liebe zu mir, das Mitgefühl für mich. Dann kommen diese Dinge im außen.

Zuerst brauche ich das Gefühl in mir, dass ich sicher bin, dann bin ich es außen.

Zuerst braucht es das Erkennen, das ich alle schöpferische Fülle in mir habe, damit sie im aussen kommen kann.

Und dieses beobachten, ob andere mehr haben als ich, wie es bei denen läuft, ob die weiter sind, das ist alles Müll.

Das ist Misstrauen, das ist Kontrolle.

 

Ob ich nun sowas wie Erleuchtung will oder was auch immer:

Zuerst muss ich es in mir haben, fühlen, zulassen, damit es sich in dieser Welt der Materie zeigen kann.

 

So lange ich warte das ich was sehe was sich verändert, ist es mühsam, langsam, schwerfällig.

 

Wenn ich beginne mein (Meister)Sein nicht mehr von diesen Dingen abhängig zu machen, (eben wie mein Leben hier aussieht) öffnen sich alle Möglichkeiten. Vor allem aber eines:

ein wundervolles Gefühl in mir selbst.

 

  BallonV.jpg

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 8. Juli 2012

Provozierend?

Ist aber wahr. Weil jedes meinen das ich bei anderen irgend etwas verändern kann, eine völlige Illusion ist.

Worum geht es bei einem Leben hier?

Es geht darum das ich Erfahrungen mache. Das ich erfahre wie sich etwas anfühlt, wie ich es empfinde. Es geht nie drum was zu lernen, sondern es geht darum zu fühlen. Und nur darum.

 

Und das kann ich nur bei mir. Ausschließlich. Andere sind hier um mir Dinge zu spiegeln, um mich gewisse Sachen fühlen zu lassen. Sie tun es für mich. Damit ich erfahren kann wie ich es fühle. Verändern kann ich jedoch nur bei mir etwas, nie bei anderen.

 

Andere können sich verändern, vielleicht, und vielleicht auch wenn sie meine Veränderung sehen, fühlen. Das ist aber schon alles.

 

Es geht nur um mich in meinem Leben. Es geht darum das ich zu mir finde, mich erfahre, fühle - fühle - fühle !

Wir sind von unserer Essenz her fühlende Wesen. Gefühle haben immer die Oberhand, immer. Kein Gedanke kommt gegen ein intensives Gefühl an, nie. Gefühle sind nicht kontrollierbar. Gefühle sind nicht zu denken. Das ist lächerlich. Und manche nehmen nicht mal mehr wahr was sie tatsächlich fühlen. Soweit sind wir abgestiegen, so weit haben wir uns von uns selbst entfernt. 

Nun ist die Zeit wieder dahin zu kommen, zu fühlen wie ich etwas wahrnehme, wie ich bei den verschiedensten Dingen empfinde.

 

Es geht nicht darum andere zu lieben. Zuerst einmal geht es darum mich selbst zu lieben. Was meistens schwer genug ist.

Es geht nicht darum andere zu verändern. Es geht darum mich zu verändern.

Es geht nicht darum von anderen das zu bekommen von dem ich meine (meistens denke!), was ich brauche. Es geht darum es in mir selbst zu finden und zu verstehen, das ich alles in mir habe und von niemandem etwas brauche.

Es geht nicht darum um irgend etwas zu kämpfen, sondern zuerst Frieden mit mir und in mir zu haben. Alle Waffen niederzulegen, mit denen ich gegen andere gekämpft habe - denn eigentlich kämpfe ich nur und ausschließlich gegen mich selbst.

 

Alles, worum es geht, ist, wie ich mit mir umgehe, wie ich mich selbst annehme, ob ich liebevoll und mitfühlend für mich bin. Weil ..

ich alles das dann auch mit anderen so mache, und sie mit mir.

Schöpfung muss immer ausgewogen sein, immer, und wenn ich es in mir bin, wo sollte dann noch ein Kampf sein, wo sollten noch Schwierigkeiten sein, wo sollte noch ein Ungleichgewicht auftauchen?

Es geht immer um mich. Weil mein ganzes Leben eine Spiegelung dessen ist, was ich in mir trage. Fühle ich mich als Opfer werde ich genau das erfahren. Fühle ich mich ausgeliefert wird genau das auftauchen. Fühle ich mich wütend, ärgerlich, werde ich mit Aggression konfrontiert sein. Fühle ich mich schwach werde ich das erfahren. Fühle ich mich unfähig wird genau das da sein.

und so weiter...

Ändern kann ich es nicht außen, auch wenn es zuweilen so aussieht, doch das ist wahrlich nur ein Traum, eine Illusion.

Der Verstand biegt es sich zurecht so wie er meint, sucht Erklärungen die doch nur unvollständig sind, weil der Verstand das Schöpferische,das wir sind, nie verstehen kann. Somit sind alle Erklärungen auf gewisse Weise absurd.

 

Das sogenannte Gottesteilchen, das sie im Cern entdeckt haben, ist nur ein Ausdruck, doch was sie nicht sehen ist das, was die Schöpfung tatsächlich zusammen hält - das Bewusstsein, das schöpferische Bewusstsein, das alles das erschafft, und das sind wir alle. Nicht Gott irgendwo - nee, jeder für sich.

 

Ich und du, jeder ist schöpferisches Bewusstsein, und kann sich dessen bewusst werden, und somit in sich alles verändern.

Es geht nur so. Und - es geht nur um mich.

 

 

Chaos.jpg

 

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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