Veröffentlicht auf 25. Mai 2015

Die Einfachheit verstehen

erscheint fast lächerlich und ist doch eines der schwierigsten Dinge. Paradox?

Menschen sind es so sehr gewohnt kompliziert zu sein, und, vor allem, sie lieben es. Ach nicht? Doch, weil sonst wäre es anders.

Und es würden nicht so viele an ihren ganzen Dingen festhalten. Sie tun es weil sie es lieben.

Es ist schwierig die Einfachheit zu erklären, lach, paradox, nicht wahr?

Unser Verstand ist ein absoluter Meister darin Dinge zu zerlegen, zu teilen, zu analysieren, weil er sie verstehen will, weil er wissen will wie das nun ist, weil er erkennen will und so weiter. Und weil wir Menschen meinen, wir müssten alles verstehen um hier möglichst gut über die Runden zu kommen. Da wird alles untersucht, getestet, von der Nahrung bis hin zum Universum, vor allem auch der Körper, Gesundheit bzw. mehr das Fehlen davon, wie wir leben sollten, was wichtig ist. Und dazu kommen noch die persönlichen Vorlieben, was der Einzelne will, oder auch nicht will, und damit fängt es an sehr kompliziert zu werden. Es gibt (anscheinend) Gesetze, und zwar geschriebene und ungeschriebene an die man sich halten soll, und davon heute so viele dass keiner mehr weiß wo ihm "der Kopf steht".

Es ist amüsant. In vielerlei Hinsicht. Bis zu dem Punkt wo es anfängt lästig zu werden, weil laufend alle Erkenntnisse wieder revidiert werden, weil man ja soeben etwas neues entdeckt hat und damit sieht doch alles wieder anders aus .... es ist die unendliche Geschichte. Weil es niemals ein Ende geben wird.

Meist denkt Mensch, irgendwann gibt es die DIE ultimative Wahrheit, und dann weiß ich doch endlich wie das alles funktioniert hier und dann ... hm, ja, was, bin ich gut? Gehts mir gut? Wo will ich denn hin? (das nur nebenbei).

Das ist wie eine Spirale, und sie nimmt rasant an Geschwindigkeit zu, was heute gilt ist morgen schon überholt, laufend und in allen Bereichen neue Erkenntnisse. Man kommt ja kaum nach.

Und als Beobachter dessen amüsiert sich der Schöpfer in uns köstlich. Was für ein grandioses Spiel!

Doch irgendwann wird man dessen müde, ich jedenfalls, weil nach so vielen Leben in denen ich alles erfahren habe, was es gibt, reichts wirklich. Ich kam in dieses Leben mit nur einem tiefen Wunsch: Ich wollte endlich verstehen was das alles hier soll. Was ist dieses merkwürdige Leben eigentlich? Herrgott, worum geht es ?

Und wie das so ist - wer sucht, der findet. Wenn ich eine Frage habe (in meinem Herzen, ein ganz tiefes leidenschaftliches Begehren) kommt die Antwort oder besser die Antworten. Und nach einer Weile in der man sich fühlt wie im tiefsten Dschungel lichtet es sich. Nach und nach.

Irgendwann finden sich die Fäden, und die Puzzlestücke beginnen sich zusammen zu fügen, und ein Bild entsteht - als Metapher - und dann ... ich traus mich kaum sagen ...

ich musste lachen, immer wieder, im Erkennen dessen was für ein grandioses Spiel wir hier spielen. Wahrhaft göttlich. Meine Güte, was für einzigartige Schöpfer wir sind.

Wir haben alles dermaßen zersplittert, Jahrtausende, ach was, unzählige Äonen lang damit verbracht weil wir UNS erkennen wollten und um zu erkennen: es ist ja so einfach!

Jeder ist Schöpfer.

Jeder ist unsterbliches Bewusstsein.

und

Es gibt keine Regeln! (und das meine ich genau so)

Es gibt nicht mal sowas wie Naturgesetze, die uns so unumstößlich vorkommen. Alles wurde von uns erschaffen, und somit können wir auch alles ändern, jederzeit, weil es für einen Schöpfer keine Grenzen gibt.

Das Problem dabei ist: wie sollte der Verstand das jemals "verstehen"? Das kann er nicht verstehen, nicht wirklich. Er kann es akzeptieren.

Und da ich auf gewisse Weise immer sehr pragmatisch war, hab ich mich klar gefragt, und was bedeutet das für mein Leben?

Es bedeutet das ich nichts, überhaupt nichts von dem, was mir laufend erzählt wird, glauben muss, tun muss, oder sollte, sondern ich kann selbst entscheiden.

Ach kannst du schon? Du entscheidest selbst welches Handy du kaufst und was für Klamotten du trägst und wohin du in Urlaub fährst? Sorry, da muss ich schmunzeln.

Traust du dich auch zu entscheiden was für deinen Körper gut ist, also nicht das was gesagt wird was gesund ist und was du essen solltest und was nicht, und wie viel davon. Traust du dich wirklich selbst zu entscheiden was alleine deine Wahl ist? Du könntest entscheiden das du essen kannst was immer du willst und deinem Körper geht es blendend. Oder du entscheidest überhaupt nie wieder etwas zu essen und deinem Körper geht es blendend. Oder du kannst rauchen und trinken ohne dass es jemals schädlich ist - wenn du es bewusst und klar so entscheidest, doch da solltest du ehrlich sein. Die kleinste Unsicherheit ob es nicht vielleicht doch .... und schon kippt es.

Krankheiten, worauf sollten wir nicht alles achten, und wenn ich mal krank bin brauche ich einen Arzt und ich sollte zur Vorsorge und Kontrolle ... uaahhhhhh.

Nein. Wenn du wirklich selbst entscheidest, dann als Beispiel das der Körper alles selbst regelt. Und zwar komplett. Keine Vorsorge, keine Arznei, nicht mal irgendwelche ach so tollen Zusatzstoffe (Vitamine, Mineralien, das ganze Programm) weil der Körper genau so ohne leben kann. Und das kann er wirklich. Wenn ich ihn lasse, wenn ich meinem Körper vertraue, das er das kann.

Und das gilt für jeden Bereich des Lebens.

Einfachheit ist - ich mache mir über alles das keinerlei Gedanken und Sorgen, sondern ich vertraue das alles bestens ist. Ich vertraue mir so sehr, das ich alles so nehmen kann wie es ist, in dem Wissen, alles ist gut. Und mit gut meine ich nicht die übliche Vorstellung davon, nämlich das ich mich immer topfit fühle und alles wie am Schnürchen läuft, da würden wir vermutlich an Langeweile sterben. Stelle dir mal vor - alles ist immer nur perfekt, alles immer da, du kannst alles tun was immer du tun willst ...

Ich meine damit das ich alles genau so, wie es ist, akzeptiere, im Vertrauen in mich, dass schon alles so ist wie es sein soll. Weil, als Beispiel, eine Grippe dient, mal wieder im Körper aufzuräumen, und weil ich durch die Ruhe Zeit für mich habe, das Fieber unerwünschte Dinge im Körper beseitigt. Klasse! Oder ich hab ne Autopanne weil es für mich vielleicht besser ist nicht da hin zu fahren wo ich meinte unbedingt hinzuwollen ...

der Punkt ist, dass der Teil Mensch der hier lebt, die Dinge nicht wirklich überschauen kann. Er will dies und das - doch das was wir sind, in unserer Essenz, das ist viel größer und schaut über viele Leben seinen Weg an - und Einfachheit bedeutet, das ich als Mensch meiner Essenz, meinem Schöpferischen vertraue und, sozusagen, ich nicht gegen mich selbst kämpfe. Das ich vertraue das ICH (Essenz) für mich (Mensch) schon sorgen werde. Das ich vertraue, dass, wenn eine Türe zu geht, sich eine andere öffnet. Das ich erlaube und damit geschehen lasse. Das ich mir keine Sorgen mache, sondern erfahre.

Alles das steht im Widerspruch zu dem was wir lernen, hören. Du musst kämpfen, du musst dich anstrengen, du musst diszipliniert sein, du musst charmant sein, gut aussehen, freundlich sein und tausende solcher Sachen. Nichts davon stimmt - außer ich will es so.

Einfachheit ist zu erkennen, dass ich nichts muss - sondern kann, und ich muss nichts wissen. Weil Schöpfung jenseits von Verstandeswissen ist. Und immer sein wird. Ich hab es vor 10 Jahren selbst erfahren, in einem Moment "kosmischen Bewusstsein" - ich hab keinen anderen Ausdruck dafür - in dem ich alles war was Ich Bin. Das kann man nicht in Worte fassen. Aber was ich dabei auch klar wusste, ist: der Verstand kann das niemals erfassen, dafür ist er nicht gemacht (braucht er auch nicht). Das was wir sind finden wir nur im Herzen, es ist jenseits dessen was wir denken. Und es zeigt sich wenn ich mir vertraue, wenn ich aufhöre zu hirnen, aufhöre mir über alles Gedanken zu machen, wenn ich erlaube das alles sein darf.

Und genau das ist für uns Menschen schwierig. Paradox, ja.

Die Einfachheit verstehen

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 16. Mai 2015

Mein Schöpferisches und Ich

Wie oft finden wir uns in Situationen wieder von denen wir "denken" SO hab ich das nicht gewollt. SO NICHT!!!!!

Als Mensch haben wir gewisse Vorstellungen von unserem Leben, wir MEINEN das sollte so oder so sein, ablaufen, wie auch immer.

Und dann finden wir uns in einer Situation wieder die so überhaupt nicht dem entspricht, was wir uns dachten, vorstellten, wollten. "Mist, Shiet, so ein Käse - das wollte ich NIE !!!!!!!!!"

In diesem Augenblick bin ich aus meinem Schöpferischen herausgefallen.

In diesem Augenblick sind mein Schöpferisches und mein Mensch in Dissonanz.

Das ist so, das der Mensch auf einer gewissen Frequenz schwingt - und das Schöpferische auch. Sind MENSCH und SCHÖPFER in unterschiedlichen Schwingungen kann dabei nichts Fließendes, Leichtes, Göttliches herauskommen. Wenn beide in unterschiedlicher Weise schwingen kann es nur zur Disharmonie führen.

Das sind die Momente wo der Mensch dasteht und denkt !!! " Sowas wollte ich nie" und das Schöpferische fühlt "Ich wünsche mir so sehr das mein Mensch endlich damit aufhört".

Aufhört womit? Mit den Gedanken des Warum, Woher, wieso, warum ausgerechnet ich, wieso passiert mir das .... und so weiter.

Wenn ..... W E N N DU !!!! willst, dass es einfach, leicht, freudig geht

DANN Solltest du mit deinem Schöpferischen im Einklang schwingen.

Das Schöpferische bewertet nicht, es hat kein "das ist gut, freut mich sehr" oder "Scheiße, warum schon wieder ..." sondern ES erschafft einfach. PUNKT!

Der Mensch hat durchaus seine Empfindlichkeiten, er Will so vieles und anderes auf gar keinen Fall - was wiederum das Schöpferische NICHT interessiert. ES ERSCHAFFT !

Und wenn es so (wie oben) ist - dann sind der Mensch und SEIN Schöpferisches in Dissonanz - und was sollte dabei schon rauskommen.

Kuthumi sagte mal: "Kannst du dein Leben deiner Seele geben?" oder anders: Kannst DU dich mit allem, genau so wie es ist, aussöhnen als DEINE Schöpfung, und mit deinem Göttlichen Teil in der gleichen Frequenz schwingen?

Weil Dann .... DANN .... fließt DU/IHR in einem unglaublichen Fluss gemeinsam, in dem ALLES möglich ist.

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Geschrieben von Kristallherz

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