Veröffentlicht auf 8. Juli 2016

Es ist einerseits amüsant zu beobachten und andererseits zuweilen schwierig zu sehen wie wenig die Menschen von sich selbst wissen. Eben auch - wir sind unsterblich, wir sind ein Sein dass nicht auszulöschen ist, egal was wir versucht haben oder versuchen.

Kürzlich kam im Fernsehen Teil 1 der "Edelsteintrilogie" , Rubinrot, wo es um Menschen geht die Zeitsprünge machen können, und dabei geht es auch genau um dieses Thema - Unsterblichkeit.

Und - es ist lächerlich, in mancherlei Hinsicht.

Da wird ein Graf Saint Germain als machtbesessen, böse und, lach, dämlich dargestellt, was mit ihm so wie er war rein gar nichts zu tun hat. Er wusste nämlich, er IST unsterblich, und somit ist dieses ganze Konstrukt um diesen Chronographen überflüssig.

Oder, Stern-TV, Gerichtsverhandlung, eine junge Frau leidet sehr darunter dass ihr Freund ihr Abtreibungspillen ins Essen gemischt hat, und sie ihr Ungeborenes in der 15. Woche verloren hat.

Dabei kommt das Sein, sprich der Mensch der es dann wird, erst mit der Geburt in den Körper, nämlich mit seinem ersten eigenen Atemzug. Es kann also niemand durch Abtreibung getötet werden - es kann nicht mal jemand durch Mord oder Totschlag getötet werden - er wird einzig aus dieser Dimension hinausgekickt. Das SEIN, das ICH, hat halt dann keinen Körper mehr, doch ist genau so DA. Blos weil es für das Massenbewusstsein nicht wahrnehmbar ist, entstand diese Unwissenheit darüber. Und so ist der große Teil überzeugt davon, er könne getötet werden, was reine Illusion ist. Es gibt keinen Tod.

Manchmal finde ich es interessant, mir vorzustellen, was wäre, wüssten alle Menschen darum.

Keiner kann- keiner konnte jemals einen anderen umbringen. Haben wir versucht in vielerlei Variationen, und es geht nicht.

Heißt aber auch - es bringt nichts, wenn ich, sagen wir mal, verzweifelt oder depressiv bin, und mir selbst das Leben nehme(n will) - ich kann auch nicht mich selbst umbringen. Ich bin genau so da mit all meinen Problemen, nur ohne Körper. Besser ist das nicht unbedingt.

Andererseits - spannend zu erkennen, was die Schöpfer, die hier als Menschen sind, sich so alles erschaffen, für ihre Erfahrungen, für ihr Leid, Drama, ob bei kleinen Dingen oder bei Großen. Es ist in Ordnung, aber es muss nicht so hart sein. Doch viele der tiefen Emotionen wäre gar nicht möglich, wüssten die Menschen um ihre Unsterblichkeit.

Von daher ist aus Schöpfer-Sicht dieses völlige Vergessen ein unglaublicher Schachzug, sich in tiefe Emotionen zu bringen, zu fühlen, den Verlust, das Drama, das Leiden, dass selbst Dinge wie Geld Menschen dazu bringen alles mögliche zu tun. Was haben wir da erschaffen.

Inzwischen ist es nun soweit, darüber hinaus zu gehen, viele beginnen zu hinterfragen, sie fühlen in sich dass da etwas ist, und ich für meinen Teil freue mich drauf, zu beobachten, wie sich das hier entwickelt.

Unsterblich

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Geschrieben von Kristallherz

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