Veröffentlicht auf 30. Dezember 2009

Gestern hatte ich einen sehr erheiternden Moment, und ich weiß nicht mal mehr, was es ausgelöst hat. Der Fernseher lief und irgendwie kam wieder ne Meldung - und da denkt "ES" in mir: es gibt überhaupt keinen Grund sich jemals über irgend etwas Sorgen zu machen !!!!
Ich hielt inne - und musste loslachen. JA JA JA JA  wie wahr ! Ich hab mich so erheitert, mich auf dem Sofa gekugelt - weil es so genial einfach ist.
(ja, Shaumbras sind ver-rückt)
Letztlich gibt es niemals etwas worüber ich mir Sorgen machen muss, und da ist es ganz egal, worum es geht.
aber.....
naja, so gut wie alle werden da eine andere Ansicht haben......
Tobias sagte schon vor einer ganzen Weile, "it doesn´t matter", also es spielt keine Role - wo du bist, was du tust, wie und für was du dich entscheidest. Weil jeder seinen Weg geht, weil jeder, egal wie viele Umwege er nimmt irgendwann in seine Vollendung geht - und es gibt keinen vorgeschriebenen Weg dahin.
Also wenn alles möglich, alles angemessen ist, worum, zum Teufel, sollte ich mich noch sorgen?
Und wie viele solche Sorgen doch immer wieder auftauchen. Ich hatte an den Weihnachtsfeiertagen einige davon - nicht das ich nun da sorgenvoll dagesessen wäre, aber es kam so einiges alte hoch, und ich war in Versuchung mir darüber Gedanken zu machen - obwohl ich ja "weiß" das derartiges kontraproduktiv ist. Doch wissen und fühlen sind zweierlei. Es ist auch nicht angebracht, wenn derartiges hochkommt, es wegzuleugnen. Also beiseite zu schieben. Das funktioniert zwar für ne Weile, ist jedoch keine Lösung. Lösung ist, es los zu lassen, völlig. Wenn ich nun anfange mir über irgend was Sorgen zu machen, heißt sich Gedanken zu machen, was mache ich da nun usw. - löse ich es nicht, sondern ich füttere das vermeintliche "Problem" mit Energie, und damit wird es größer und fester.
Sich keine Gedanken / Sorgen zu machen heißt, alles los zu lassen.
Das ist zwar eine Herausforderung, wenn da Dinge auftauchen, von denen ich keine Ahnung habe wie diese Lösung aussehen soll, kann, doch so etwas in Gedanken herum zu wälzen, führt in der Regel auch nicht weit. Ich habe dann nur das zur Verfügung, was mein Verstand für möglich hält und nicht, was mein Schöpfersein alles kann. Denn es gibt eine Menge Möglichkeiten außerhalb des Verstandes - die allerdings zugelassen sein wollen. Und ich lasse es zu, wenn ich den Verstandes-fokus wegnehme. Wenn ich mir eben keine Sorgen mache, wenn ich erlaube das geschehen kann. Es erfordert Mut, klar, und Vertrauen, wenn es um Dinge geht, die wirklich "unlösbar" erscheinen. Aber jedes "wie soll ich denn....." ist nur eine Begrenzung. Weil ich damit klar zum Ausdruck bringe, "ich weiß nicht wie".
Ich hab schon vor vielen Jahren entdeckt, wenn irgendwas nebensächliches zu erledigen ist, und ich war in einer Haltung "das wird schon!" dann haben sich die Dinge von alleine wunderbar eingerichtet. Dummer weise klappt das meistens blos bei kleinen Dingen, doch ich bin dabei, es auszudehnen, und mir auch bei größeren Sachen eben erlauben, eine Haltung einzunehmen, das sich das schon aufs Beste lösen wird - egal wie! Damit lasse ich los, ich lasse meinem schöpferischen Anteil freie Hand, ich begrenze es nicht durch irgend eine Erwartung. Und ich kann sowas, selbst wenn es sich wackelig anfühlt. Wenn ich es wirklich will, wenn ich aus den alten Mustern raus will, wenn ich auf eine neue, einfache Weise leben will, wenn es mein Begehren ist, dann bin ich bereit mich darauf einzulassen - mal sehen was passiert.
Doch dazu muss "Mensch" in der Regel alles irgendwie schon losgelassen haben - inklusive der Erwartungen.
Auch die sind eine große Hürde, und das sehe ich vor allem bei denen, die auf dem Weg in ihre Vollkommenheit sind, (ich mag so Ausdrücke wie "den Weg der Erleuchtung" nicht ), denn sie erwarten, das sich alles ändert wenn sie nur ein paar Schritte gegangen sind, sie erwarten übernatürliche Fähigkeiten, sie erwarten das ihnen alles in den Schoß fällt, sie erwarten das ihr Umfeld ihre Liebe anerkennt, ihr "leuchten" sieht, liebevoll mit ihnen umgeht, denn sie sind ja die reine Liebe- und prompt kommt die Ernüchterung, weil es gar nicht so läuft. Wenn man dann nachfragt, sind es fast immer die Erwartungen, die damit verbunden sind. Da hat jemand Schmerzen, und dann hört oder liest er, er muss es annehmen, und atmen, dann vergeht das, und er tut es - und die Schmerzen sind da. Die Erwartung war, wenn er den Schmerz annimmt sollte er sich dann auch bitte gleich auflösen - doch das ist eben kein Annehmen. Das ist eine Erwartung haben, und das klappt nicht. Oder ins Casino gehen und erwarten, das man gewinnt - weil ich denke, ich bin doch Schöpfer, also kann ich mir das erschaffen - und bums - es geht in die Hose, weil an das Spiel die Erwartung geknüpft war, das ein Gewinn damit herauskommen muss. Adamus hat im letzten shoud drüber gesprochen, doch ich sehe eben die Erwartung einer  b e s t i m m t e n   Manifestation, egal was, als durchaus ein Hindernis. Um bei dem Beispiel Casino zu bleiben:
Ich brauche Geld, also gehe ich ins Casino, unter Umständen mit meinen letzten Kröten, um sie zu vermehren - und gehe allenfalls mit dem, was ich hatte oder ein klein wenig mehr oder auch mit gar nichts mehr da heraus. Bin frustriert - andere haben das schließlich auch schon gemacht, und es ging - warum bei mir nicht - und dann kann es passieren, so bei einer Freundin von mir, das jemand neben ihr saß und anfing, mit ihr über Erwartungen zu reden. Tage später war ihr klar, das es wohl Adamus war, der sie da in dieses Gespräch verwickelt hatte.

Ein Schöpfer wählt, und er wählt mit Intensität, mit Leidenschaft, doch er erwartet nichts spezielles, er vertraut sich, das er das schon kann, das er das zu seinem (und allen anderen) Besten kann, egal wie das aussieht, er atmet - und erlaubt sich dann anzuschauen, was da kommt. Damit bleibt er offen für viele Möglichkeiten, viele Wege, sein SchöpferSein hat freie Hand, und kann den besten Weg auswählen. Absolutes Vertrauen in mein SEIN gehört dazu.

Sorgen machen ??  was ist das denn --- hihi

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 24. Dezember 2009

Ich wünsche allen das sie sich selbst finden, das sie in Frieden, Freude und Gelassenheit leben können, das sie sich selbst vertrauen und sich erlauben, sich selbst zu lieben.

Ich wünsche Intensität, Tiefe und Ausdehung, Ganzsein, erkennen, und ganz viel FÜHLEN !!!!!


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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 21. Dezember 2009

Wahr ist, was für dich wahr ist.
oder
Real ist, was für dich wahr ist.

Das verlangt nach Erklärung. Saint Germain sagt in seinem Ascension (Aufstiegs)-Seminar : Das Gesetz ist nicht dein Gesetz.
Im Grunde besagt es alles das gleiche:
Es gibt keine feststehenden Regeln, Gesetze. Es gibt Übereinkünfte, es gibt ein "Massenbewusstsein", es gibt bestimmte erschaffene Parameter hier, die jeder mehr oder weniger akzeptiert, wenn er hier her kommt. Doch es gibt KEINE feststehenden Bedingungen, Regeln, Gesetze, außer einem: jeder ist Schöpfer und hat damit die schöpferische Freiheit.

Nun, das was wir erleben, steht dazu scheinbar in Widerspruch. Es sieht so aus, als gibt es jede Menge Regeln, Gesetze, physische wie psychische. Es gibt Naturgesetze, es gibt moralische Gesetze, so sieht es jedenfalls aus. Doch dem ist nicht so. Nicht einmal die Schwerkraft und die Zeit sind fest. Allein unsere Überzeugung macht sie fest.
Nun kann ich  sagen, aber das was ich sehe, erlebe, ist anders, denn natürlich gibt es das alles und keiner kann es außer Kraft setzen. Das kann ich noch so sehr wollen - da geht nichts!!!
Der Unterschied, der zwar für die meisten nicht offensichtlich ist, der aber entscheidend ist, ist, das ich das fühlen muss. Es gibt ne Menge Bücher und Sprüche, die darüber resümieren, das unsere Gedanken die Welt beherrschen, wie: "Die Welt ist, was du von ihr denkst" usw., doch warum ist es dann so frustrierend, das es so meistens überhaupt nicht klappt?
Wie viele haben nicht schon versucht, sich positiv auszurichten, wie viele sind in ihren Gedanken anderen und der Welt gegenüber freundlich, aufgeschlossen, nicht mehr urteilend- sie geben sich alle Mühe und doch - warum klemmt es dann noch und ist selten so wie gedacht?
Weil es eben nicht die Gedanken sind.  Weil es mein Gefühl ist, meine tiefsten Empfindungen, die ich niemals mit den Gedanken steuern kann. Gedanken kommen aus dem Verstand, und der Verstand hat keinerlei Schöpferkraft. Die hat allein das, was aus dem Herzen kommt. Und das ist mein fühlen.
Wie oft steht mein fühlen im Widerspruch zu dem, was ich denke? Da weiß ich zwar, das ich mir in einer Sache keine Gedanken machen muss, und doch ist da ein Unwohlsein in mir, oder eine Nervosität - wie ich sie z.B. bei Terminen im Amt kenne. So in etwa " was wollen die denn nun schon wieder von mir", und da hilft mir das Wissen, das ich objektiv alles richtig gemacht habe, im Moment auch nicht - es bleibt ein Unwohlsein zurück. So war es jedenfalls meistens. Wer kennt nicht diese Dinge, die wir zwar im Kopf haben, wenn es z.B. um meine Gesundheit geht, und doch ist das Gefühl anders. Da weiß ich zwar, das ich mir wegen sowas wie ner Grippe keine Ängste machen will, aber dann ist da jemand gegenüber, der hustet und niest, und automatisch halte ich Abstand. Da ist der Chef, der schlechte Laune hat, und obwohl ich weiß, das ich alles gut erledigt habe, beschleicht mich doch ein unruhiges Gefühl, wenn er direkt auf mich zukommt. Oder ich fahre im Auto und sehe die Polizei hinter mir, und gehe sofort vom Gas, obwohl ich, wenn ich auf den Tacho schaue, nicht mal zu schnell war.
Der ganze Tag ist voll von solchen Dingen, und eines ist immer wieder klar: ich kann meine Gefühle nicht "beherrschen", immer haben die Gefühle die Oberhand. Wer schon mal versucht hat sich Ängste auszureden, weiß wovon ich rede. Mit dem Kopf ist dem nicht beizukommen - alle Phobiker beweisen das. Und es geht soweit, das es zuweilen alles verdreht - wie bei jemandem, der magersüchtig ist, der sich immer noch zu dick  f ü h l t  obwohl er nur noch Haut und Knochen ist.
Wenn all dem mit  Gedanken beizukommen wäre, gäbe es diese ganzen Dinge nicht. Also ist klar, das nicht die Gedanken das sagen haben.
Doch wie kann ich nun mit meinen Gefühlen umgehen ? Wie kann ich sie verändern ?
In dem ich annehme, was ist, vorbehaltlos, jede Angst, jeden Groll, jedes Zögern, jedes Unwohlsein. Annehmen, nicht ablehnen. Wenn ich es ablehne wird es nur noch intensiver, und ablehnen erfordert ein großes Maß an Energie. Ich muss ja eine Mauer errichten, und die braucht viel Kraft. Das laugt mich aus. In dem ich es annehme, kann ich es lösen, weil in der Annahme die Erkenntnis liegt, woher es kommt, was es auslöst.
Und das nächste ist, die Wahl zu treffen, es zu ändern. Dazu gibt es Werkzeuge, wie das ESS von Saint Germain, oder auch andere Methoden. Und diese Wahl setzt dann die Veränderung in Gang, der ich folgen sollte, auch wenn es zunächst so aussieht, als würde alles schlimmer werden. Ich betrachte es homöopathisch, wo ja auch Symptome oft erst schlimmer werden bevor sie verschwinden. Wichtig ist jedoch, das ich mir diesen Prozess erlaube, und nicht da rein falle, zu sagen: nun ist es ja noch schlimmer, also wirkt das ganze nicht ! Es ist ein Prozess, und den gilt es zu erlauben, egal was dabei auch kommt. Und damit beginnen Veränderungen - in meinen Gefühlen und in meiner Realität.

Wahr ist, was ich als wahr FÜHLE.
Wenn ich mir mein Leben mit meinen Gefühlen anschaue weiß ich, warum manches so ganz anders ist, als ich es haben will. Gefühle erschaffen Realität. Und nur die Gefühle, da kann ich denken was ich will. Ich muss es fühlen, das ich gesund bin, wenn ich gesund sein will. Mich selbst als liebens-wert fühlen, da nützen alle Äußerlichkeiten nichts, wenn ich mich als "mangelhaft" fühle, egal ob wegen der Figur oder der großen Nase. Es hängt von dem ab, was ich fühle.
Nun gibt es aber auch Fälle, in denen ich keine Angst habe, und doch etwas passiert, wie mir kürzlich. Ich bin zum Klausentreiben, meine Tochter wollte hin, und ich weiß das die da mit Ruten in die Beine schlagen. Doch ich dachte, na wird schon passen. Fühlte auch keine sonderliche Angst. Und wurde dann von einem gepackt der mir so in die Beine schlug, das ich die Blutergüsse heute noch habe. Ich war schockiert, wie sowas sein kann.
Und da gibt es nun noch einen weiteren Punkt, der wichtig ist:
Ich muss eine klare Wahl treffen, und nicht nur oberflächlich. Es braucht Intensität, aus mir heraus. So ein seichtes, oberflächliches meinen, fühlen, reicht nicht. Intensität.
Das hat nun nichts mit Anstrengung zu tun, sondern mit Klarheit, in meiner Wahl, und mit Leidenschaft, mit intensiv Leben, intensiv jeden Moment fühlen, mit Aufmerksamkeit.. Das ist Intensität. In gewisser Weise so, wie Kinder leben, solange sie nicht verbogen sind. Sie sind im Jetzt, sie machen sich keine Gedanken, und das was sie tun, machen sie mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit. Sie überlegen nicht, was morgen ist, außer es ist grad Weihnachten ( was bekomm ich wohl?) doch das ist freudige Erregung. Auch das ist Intensität.
Erwachsene sind da meistens sehr gebremst, sehr verhalten, trauen sich nicht mehr, wirklich intensiv zu leben.
Wenn ich nun keine klare Wahl treffe, oder eben nicht wirklich aus meiner Tiefe, meiner Leidenschaft heraus, dann wirkt das Massenbewusstsein. Das ist die Übereinkunft, die wir alle hier haben, damit ein Zusammenleben auf diesem Planeten überhaupt funktioniert. Es ist sehr stark, wohl am stärksten überhaupt seid es so etwas gibt. Das hängt zum einen an der Masse von Menschen, die hier sind, und an der Intensität wie Nachrichten verbreitet werden, durch Medien, eine Art Massenhypnose.
Wie dem auch sei, ich habe die Freiheit, für mich eigene Wahlen, eigene Entscheidungen zu treffen - doch das muss ich erst mal wissen. Dann muss ich fühlen, das ich das kann. Dann kann ich das, was ich als wahr fühle, auch real werden lassen, aber eben erst dann. Und es gibt keine Regeln, die vorgegeben sind, keine Gesetze, an die ich mich halten muss, doch ich muss es fühlen, das ich diese Freiheit habe, tief in mir als wahr fühlen.
Dann kann ich sogar die Schwerkraft außer Kraft setzen.
Erlebt hab ich es schon, wenn auch "nur" in einem Traum, der allerdings so real war, wo ich so intensiv gefühlt habe, und ich weiß, ich werde es hier her bringen. Wann ? wir werden sehen.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 18. Dezember 2009

Einfachheit. Die Einfachheit unseres Seins, die Einfachheit Spirits, oft erwähnt und doch muss ich auch das erst als wahr fühlen. Und das beginne ich mehr und mehr zu fühlen.
Es ist tatsächlich so, wenn ich weiter und weiter zu mir zu (zurück) komme, in meine eigene Tiefe, dann wird mir klar wie simpel das alles ist, einfach eben. Da gibt es nichts kompliziertes, nichts aufwendiges, nichts umständliches. Da ist kein Allwissend sein von wem auch immer, so gerne Menschen das auch hätten. Schließlich ist es der Traum dieses Seins hier Antworten auf alle Fragen zu bekommen - und das geht auch, weil tatsächlich jede Frage in mir beantwortet werden kann. Aber dieser allwissende Gott existiert nur in der Vorstellung der Menschen.  Es symbolisiert die Sehnsucht nach Wissen, nach erkennen, doch meine Essenz, mein Sein will lediglich erfahren. Die Antworten sind alle da, aber nicht im Bereich des Verstandes. Und das ist die Hürde.
Mir ergeht es seit geraumer Zeit so, das in mir laufend irgendwelche Dinge aufploppen, egal was um mich gerade ist. Ob ich anderen zuhöre oder ob ich was im Fernsehen anschaue - da sind Antworten in mir, wie und warum und was in den verschiedenen Ebenen einer Sache so ist. Da habe ich "Erkenntnisse", die jedoch leise sind.
Das ist etwas stilles, und es ist viel mehr fühlen als wissen, es sind wie kleine Lichter, die angehen. Und es erfordert vollkommenes Vertrauen, in mich, sonst nehme ich das nicht wahr. Mir vertrauen, das es auch wahr ist, das es ein Teil der Wahrheit ist, denn eine einzige Wahrheit existiert genau so wenig wie der allwissende Gott.
Da sitzen wir dem Verstand auf, wenn wir der Meinung sind, das es nur eine Wahrheit gibt, die wir suchen und herausfinden müssen. Nachdem jeder ein Teil Gottes ist, ist auch jede Schöpfung wahr.  Es würde andernfalls ja bedeuten, das es wahre und unwahre Schöpfer gibt.
Der Verstand jedoch hat eine klare Grenze: er kann nämlich das schöpferische nicht erfassen. Er kann erfassen was um ihn ist, er kan zerlegen, er kann analysieren, er kann konstruieren, er kann sachlich sein, usw,. doch er kann meine Essenz nicht erfassen, weil sich Schöpfersein nicht denken lässt. So kam der Verstand zu dem Schluss, er müsste suchen, herausfinden, und kam zu mannigfaltigen Meinungen, Erkenntnissen, die jedoch immer nur ein Splitter des Ganzen sind. Dann versucht der Verstand das zusammen zu bringen, doch wie schon andere festgestellt haben: die Antwort auf eine Frage wirft 100 neue Fragen auf. Es ist also endlos.
Wenn ich nun versuche, das Schöpfersein in den Verstand zu bringen, wird es wahrlich kompliziert, schwierig und immer ist es nur ein winziger Bruchteil, und noch dazu verändert es sich laufend. Denn Schöpfung ist fließend, niemals Stillstand, Energie muss bewegt sein, sonst "stirbt" sie. Das war, nebenbei, der Grund für das Erschaffen der Erde, denn die Energien verlangsamten sich immer mehr, und wir mussten einen Weg finden, heraus zu finden, woher das kommt - wir wussten es nicht.
Der Verstand kann also nicht erfassen, was Schöpfersein ist, er ist dafür nicht gemacht. Ich hab es im Mai 2005 sehr klar gesehen, als ich diese Ausdehnung in ein "kosmisches Bewusstsein" hatte, was nichts anderes war, als über das hier hinaus ausgedehnt zu sein, und in diesem Moment zu wissen, absolut klar, zu fühlen, zu erkennen, wahrzunehmen was ich bin und ..... (steht in der Mystereienschule bei mehr zu lesen, unter meine Reise zur neuen Erde)
Jedenfalls weiß ich seit dem sehr klar, das der Verstand ein Hilfsmittel hier ist, das mein SEIN allerdings etwas ganz anderes ist, das der Verstand nicht erfassen kann.
Mein Sein ist einfach, mein Sein ist klar,  ES fühlt, es nimmt wahr über das Gefühl, das ist worauf es ankommt. Das ist, wie ich mit Nichtverkörperten kommunizieren kann, das ist, was ICH BIN.
Da ist nichts schwieriges, nichts kompliziertes, da ist nur Einfachheit.
Und diese Einfachheit ist Liebe, all-umfassend, nichts ausschließend, und absolut perfekt in ihrer Einfachheit.

 
Pusteblaus.jpg


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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 17. Dezember 2009

Gestern Nacht hatte ich noch einen wundervollen Traum, ich konnte die Schwerkraft aufheben, konnte schweben, so hoch wie ich wollte. Zuerst hab ich mich nicht so recht getraut, hab geübt, es ging immer besser, zwischendrin klappte es nicht so gut. Dann wurde mir klar, das ich es nicht mit dem Kopf steuern kann, mit dem wollen, sondern nur mit dem Herzen, in dem ich es begehre, fühle! Ich war draußen, es war Nacht, über mir ein klarer Sternenhimmel, und nachdem ich wusste, wie ich es mache, bin ich hochgeschwebt, sah die Dächer unter mir, die immer kleiner wurden, überlegte wie weit ich denn wohl nach oben bzw. draußen kann - ob ich irgendwann aus der Erdanziehung rausfalle - doch ich wusste, wenn mein Herz zurück will, kann ich das jederzeit - und dann hörte ich nur noch den Wind rauschen und wirbelte nach oben, mir ging das Herz auf, da war eine solch unbeschreibliche Freude in mir.......
Und heute Morgen habe ich im Traum die Zeit außer Gefecht gesetzt. Es ging um ein Kind, das im Arm hatte, mit dem ich vor jemandem weggelaufen bin, der es haben wollte - und dann lief alles wie in Zeitlupe. Aber nicht so, wie es früher war, das es zäh wird, so die Sorte Alptraum wo man sich bewegen will und kann es nur im Schneckentempo - sondern so als wäre mein Bewusstsein schneller, als dehnt sich die Zeit - mein Körper bewegte sich zwar wie in Zeitlupe und der Verfolger auch, doch meine Wahrnehumg war so wie immer, also konnte ich alles sehr viel genauer wahrnehmen, wohin ich treten muss, in welche Richtung ich am besten laufe - meine Wahrnehumg war dem immer voraus.
Interessant.
Ich stelle ne gravierende Veränderung fest, das jetzt die Dinge, die bisher nicht möglich waren, möglich sind. Ich bin "angekommen", ich kann schweben wohin ich will, ich kann die Zeit transzendieren. Es fließt sozusagen, auf eine neue Weise. Und ich bin entspannt wie nie, kann es einfach geschehen lassen, mache mir keine Gedanken. Das wurde mir klar, als ich ner Freundin den Traum mit dem Flugzeug erzählte, und sagte, endlich bin angekommen, und sie fragte, ob ich meine, ganz bei mir oder ob ich den Aufstieg meine.... ich sagte, darüber mach ich mir keine Gedanken, es ist doch auch egal, das ist doch nur der Verstand der das wissen will, ICH will es nicht wissen, es ist ganz einfach so wie es ist. Wozu sollte ich mir darüber Gedanken machen?
Und auch das ist eine gravierende Veränderung.


DSC05291.JPG    gestern auf dem Weihnachtsmarkt.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 14. Dezember 2009

Am 12.12. morgens hatte ich einen Traum:

Ich war unterwegs auf einer Art Weltreise, in einem Flugzeug, es waren auch ehem. Kollegen dabei, Freunde usw., und ich fühlte mich zuerst so als wäre ich ein Außenseiter, als würde ich nicht dazugehören. Die Flugzeuge waren lustig, denn sie waren klein, und erst bei der Landung wuchsen sie wieder zu ihrer normalen Größe. Und dann bekam ich ein extra Flugzeug nur für mich und sie flogen sogar einen Umweg, weil ich noch etwas (weiß nicht mehr was) von oben anschauen wollte – und ich bin sicher gelandet, die anderen kamen danach an. Und danach gab es ein großes Festbankett, mir zu Ehren, und vorher musste ich noch zur Toilette, und da war auch eine, (ich hab früher oft Träume gehabt wo ich musste und nur Toiletten fand die offen waren, und viele andere Menschen dort, oder sonst was, also es ging immer nicht) ich verrichtete mein Geschäft und die Toilette spülte und reinigte alles von alleine!, ich tat gar nichts, und ich setzte mich dann an die Tafel und alle lachten und hatten viel Spaß und ich bin wach geworden.

Ich hab mich sehr gefreut weil ich mein Leben lang Träume hatte, wo ich nicht ankomme, wo ich wegfahren will und nur in Hausschuhen oder im Nachthemd am Bahnhof stehe usw.....

und nun bin ich endlich angekommen !!!


Und dann sagte Adamus im shoud, ich sehe dieses wundervolle Lächeln in eurem Gesicht, dieses Glänzende in eurem Augen, was vor einem Jahr noch nicht hier war. Oh ja, ihr habt immer noch Herausforderungen und immer noch Probleme mit der Tatsache, dass ihr zum Beispiel nicht mehr hier seid. Nicht mehr das alte Ich ist hier. Nun, das ist der Kern; das Ich von vor vier Jahren ist nicht mehr hier. Ihr habt ein neues Du geboren und ihr gewöhnt euch daran. Es gibt noch einige Teile von euch die zurückgehen wollen zu eurem alten Selbst und sind frustriert dass sie das nicht mehr können. Sie möchten zurückgehen und finden es nicht. Es ist einfach dort nicht mehr vorhanden und das ist etwas beängstigend. Hm, wir haben eine solch große Feieer gehabt, dass ich euch selbst wiedergeboren habt, ... dieses Selbst das ihr wiedergeboren habt ist nicht einfach eine Fortsetzung von euren vergangenen Leben.

Soso, das war also die Feier, und ja, es passt gut dazu, das ich das, was ich bisher nicht erreicht hatte, nun endlich zu Ende gebracht habe - ich bin auch mit einen intensiven Gefühl der Freude wach geworden, endlich, endlich bin ich angekommen.........

bei mir selbst. Ich wollte zuerst den Traum öffentlich machen, ins forum setzen, doch dann, wieder hier im "Alltag" verblasste das ganze, andere Dinge waren wichtig, und dann dachte ich, naja, schön, aber.....

Ich hab den Anfang des shoud nicht mitbekommen weil ich noch Besuch hatte, und als mir Shelestyn dann die Zusammenfassung geschickt hat, habe ich das gelesen und gestern Abend ins forum rein, und plötzlich ging mir ein Licht auf, die Feier, na klar, ich war dabei !!!!!!

Das mit der Toilette fand ich auch ne lustige, interessante Metapher, also das was ich "hinterlasse" oder eben loslasse entsorgt sich von ganz alleine. Ich brauche absolut nichts dazu tun, yeah, das is mal was!


Ich lass mich überraschen, was sich da nun verändert.


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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 13. Dezember 2009

Ich hab länger nichts geschrieben. Weil da nichts war zu schreiben, ich bin durch einige meiner eigenen Prozesse gegangen.
Gestern war wieder ein shoud von Adamus of Sovereign Divine, und er wollte eines von allen, die dabei sind (ist also die Hausaufgabe):
sich mit ihm ohne Worte unterhalten, jenseits des Verstandes. Und siehe, das hab ich schon:

23.11.09
Ich hab zum ersten Mal klar wahrgenommen wie Unterhaltungen jenseits der Worte stattfinden. Adamus fing an mit mir zu reden, und dann war ich "weg" und etwas danach hatte ich alle Antworten mit so vielen Faccetten deutlich in mir. Das Schwierige ist, diese in Worte zu fassen - zum Teil geht das, doch da ist so viel mehr das ich gar nicht in Worte bringen will, weil es nicht wirklich ausgedrückt werden kann.

Bin ich doch ein Dummy? Manchmal komme ich mir so vor. Als würde ich diverse Dinge probieren, und mal sehen, wies klappt.
Und manchmal hab ich keine Lust mehr, der Dummy zu sein. Es gibt da Dinge, die ich absolut nicht haben will. Und die doch passieren.
Gestern hat nun Adamus dazu einen Anhaltspunkt gegeben: wir sind nicht zu hören. Wir stehen nicht wirklich zu uns, wir sind nicht wirklich sicher, wir sind nicht wirklich in unserer Leidenschaft, in unserem Begehren, und da kann es sein, das wir nicht gehört werden, von unserer Göttlichkeit, von anderen, von der neuen Energie. Aha.
Es liegt also an der Leidenschaft in mir, wenn etwas nur schwerlich voran geht - doch das macht mich auch etwas wütend, denn ich fühle durchaus meine Leidenschaft, bei solchen Dingen. Da kann mir keiner sagen, ich sei zu lasch, ich würde nicht wirklich wollen oder so.....
allerdings sehe ich einen Punkt, den ich doch anerkenne: ich betrachte diese Dinge zuweilen zweitrangig, sozusagen als nicht so real wie das was hier um mich ist. In der Nacht vor dem shoud bat mich Adamus, alles als absolut real zu betrachten, alles was ich wahrnehme. Deckt sich mit dem, was er sagte. Es ist real, wenn ich ohne Worte mit ihm kommuniziere, es ist real wenn ich ihn bei mir fühle, es ist real wenn ich hinaus gehe und Muster, Gesichter, Bilder sehe und andere reden höre, wenn ich außerhalb von dem hier bin, wenn ich träume - alles ist real, und es ist Zeit das ich das endlich als real anerkenne.
Tobias sagte vor längerer Zeit mal, " es ist real, wenn du es als real betrachtest" und ich glaube, ich weiß erst jetzt so langsam was er damit tatsächlich meinte.
Ich muss zuerst mal alles das als real betrachten, als WAHR annehmen, alles was mit neuer Energie und meiner "auch du bist Gott-Präsenz" zusammen hängt, alles was ich außerhalb von diesem 3-D wahrnehme, fühle, erkenne, träume. Solange ich es selbst noch (auch nur im geringsten) anzweifle, oder abwerte, als nicht so wichtig, wie sollen es da andere als real annehmen ???
Ich muss mir selbst sicher sein, vollkommen sicher.

UND ICH MUSS ES ALS ABSOLUT GLEICHWERTIG SEHEN.

Dann werde ich gehört, von anderen, von meiner Göttlichkeit, von meiner Realität. 







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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 5. Dezember 2009

Ich liebe mich.
Was für eine Aussage, was für Vorbehalte, Gedanken, Meinungen.
Dabei ist es so einfach. Ich liebe mich, einfach so, ohne irgendwelche Vorgaben, ohne Meinungen, ohne das ich was sein müsste, was bringen müsste, nichts von alledem.
Ich fühle es einfach, ich fühle: ich liebe mich.
Und ich habe Freude am Sein. Auch ohne alle Gedanken, ohne alle Meinungen. Ohne das irgendwas besonderes sein müsste, sollte, ohne das ich was ändern müsste.
Ich liebe mich.
Adamus sagte mal: es ist einfach, einen anderen zu lieben.
Stimmt. Aber mich selbst? Und doch ist es da, ganz einfach, ganz ohne das ich was erfüllen müsste, sollte, ich fühle es so.
Ich fühle meine Freude, wie gut es mir geht, fühle, das es eine Erfahrung ist, alles, hier, das ich es geschehen lassen kann, das ich nix forcieren muss, das ich annehmen kann. Mir geht es gut, ich fühle mich wundervoll, fühle mich geborgen, in mir, mit mir, fühle mich geliebt, und zwar von mir.
Das alles hört sich so einfach an, doch das ist es nicht. Menschen im allgemeinen bekommen zu hören, sie seien fehlerhaft, unzulänglich, und müssten erst noch...........bevor jemand sie lieben könnnte.
Alles Quatsch.
Ich selbst kann mich lieben und brauche keinerlei Vorgaben zu erfüllen.
Das ist einer der größten Irrtümer, dem viele erliegen, zu meinen, sie müssten erst bestimmte Bedingungen erfüllen. Nichts von alledem ist wahr.
Es gibt und gab niemals Vorgaben, nur die Menschen glaubten, das so etwas existiert. Doch das ist alles eine Irreführung, Ablenkung, Illusion.
Ich kann an jedem Punkt, in jedem Moment entscheiden, mich zu lieben, anzunehmen, mitfühlend anzuschauen, so wie ich in diesem Moment bin.
Es gibt kein "sollte" oder "müsste", "erst noch" oder "vielleicht", oder "eventuell" oder "ich weiß nicht", alles das sind Spiele die wir mit uns selbst spielen. Niemand, überhaupt niemand  außer ich selbst kann entscheiden, das ich liebenswert bin. Und es ist von keiner einzigen Vorgabe abhängig. Wenn es das ist, ist es keine Liebe, denn Liebe hat keine Bedingungen. Niemals.
Wenn es Bedingungen gibt, ist es keine Liebe.

Ich liebe mich.
Ich lebe gerne.
Ich bin ICH.
ICH BIN.
ICH BIN immer und ewig.
ICH BIN WAS ICH BIN.
Ich bin wundervoll, liebenwert, so wie alle anderen auch.
ICH BIN
.
Ich bin alles was ich jemanls war, bin und sein werde.
Ich bin großartig, heilig, einzigartig.

Adamus sagt derartiges oft, um ein Beispiel zu sein, für jeden.

und so ist es
!

  Fels in der Brandung - ICH




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Geschrieben von Kristallherz

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