Veröffentlicht auf 27. November 2010

Es ist  Winter geworden, hier zumindest. Und ich hab das Gefühl, das es diesmal noch um einiges extremer wird, als voriges Jahr. Das hängt damit zusammen, das ich es so fühle, das sich wirklich alles löst, alte Energien, fast, als spitzt es sich zu - um dann endgültig neutral zu werden. Und die Erde, sprich Gaia (noch), macht es mit Stürmen, mit Wasser, teils auch über die Vulkane, die ja gerade auch ziemlich aktiv sind.

Energie strebt der Lösung zu - das fühle ich sehr. Es ist viel Unruhe, jetzt, auf der Ebene der Energien, doch noch ist es außen nicht so zu sehen. Doch ich meine, das kommt noch.

Es kann nicht mehr gehalten werden, alles was in der Erde war, alles was Gaia für uns die Jahrtausende lang übernommen, angenommen, und gehalten hat - alles das wird gehen.

Es gibt in diversen Channelings immer wieder so Meldungen, das es 3 Tage Dunkelheit geben wird - was ich mir nicht vorstellen kann. Es gibt die "Vorhersage" das wir meterhoch eingeschneit werden - das kann ich mir eher vorstellen. Doch egal wie es auch wird - turbulent auf die eine oder andere Weise wird es sicher.

 

Und für mich ist es wichtig, mich nicht verrückt machen zu lassen. Weder, noch.

Für mich wäre es eher ein Grund zur Freude, die Veränderungen endlich sichtbar zu haben. Aber alles wird schon passend sein, wie auch immer es sich gestaltet.

 

Und ich bin einfach bei mir, ich atme, denn das ist momentan wohl die beste Unterstützung für diesen Prozess. Adamus sagte im letzten shoud:

 

Es dreht sich alles um die größte Veränderung in der Geschichte. Es geht darum, dass die Menschen letztendlich begreifen, wer sie wirklich sind, ihre Souveränität, ihr Integrieren in ihren Körper.

Es gibt momentan so viel Druck, aber ihr, als sehr weise, sehr erfahrene menschliche Engel, könnt das alles nehmen, könnt den ganzen hereinkommenden Angriff nehmen, alle diese Energien, die im Begriff sind zu gehen - und es sind alles einfach nur Energien - ihr könnt sie tatsächlich umwandeln. Es ist nur Energie. Sie ist nicht gut oder schlecht. In Wahrheit kann sie gar keinen richtigen Druck ausüben. Sie trägt keinerlei Chaos in sich. Es ist einfach Energie und ihr könnt sie tatsächlich sogar einatmen.
Diese Verrücktheit, diese angebliche Verrücktheit, die auf der Erde passiert, könnt ihr einatmen, genau so, wie ihr mich vorhin eingeatmet habt. Ihr sagt: „Du willst mich also das Chaos einatmen lassen, mehr Chaos, mehr Verrücktheit? Du willst von mir, dass ich diese ganze Terroristenenergie einatme, all diese Dualität, all diese Wut und den Hass auf der Erde?“ Vollkommen. Saugt es vollkommen auf, esst es auf, schluckt es herunter, denn es ist einfach nur Energie. In Wahrheit hat es noch nicht mal irgendeine Verwirbelung an sich. Es ist einfach nur so, dass es schwer zu interpretieren ist, schwer in den altenergetischen Systemen zu übersetzen ist, sodass es die Menschen verwirrt. Es ist einfach reine Energie. Es ist.
Ja, es gibt Tage, an denen lest ihr die Nachrichten oder schaut ins Internet und ihr sagt: „Das ist ein verrückter Ort.“ Vollkommen, das ist es, aber es ist einfach nur Energie.

 

 

Ich empfinde es genau so, weil ich es schon so erfahren habe - das ich beispielsweise nicht einschlafen kann, weil so viel durch mich fließt, mir so viel durch den Kopf zu gehen scheint, und wenn ich dann anfange, es bewusst in mein Herz zu atmen, verschwindet es, löst sich auf, die Turbulenzen verschwinden.

 

Wenn ich damit diesen Prozess unterstützen kann, mache ich es gerne.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 21. November 2010

Eine Freundin von mir schrieb in ihrem blog über das Massenbewusstsein, das es seinen Anfang in Atlantis hatte, das die "Sklaven" dort Stirnbänder trugen die eine dauernde Programmierung waren, und das die heutigen Medien das gleiche sind. Stimmt.

Doch im Umgang damit bin ich anderer Meinung, denn sie meint, man solle es vermeiden, also kein Fernsehen mehr schauen, und keine Zeitung lesen, um dieser Programmierung durch die Medien zu entgehen.

 

Ich habe heute Nacht, als ich mal wach wurde (das bin ich oft) mal wieder sehr klar mein Stirnband gefühlt, als Druck um den ganzen Kopf, so ein ca. 5 cm breites Band das über die Stirne und den ganzen Kopf geht. Den Druck im Hinterkopf merke ich immer noch. Also war ich auch dabei, sicher.

 

Aber für mich ist es nicht die Lösung, es zu vermeiden, denn darin enthalten ist, das ich der Meinung bin, das es etwas gibt, das mich überwältigen könnte, eben das Massenbewusstsein, deshalb mache ich einen Bogen drum....

und das ist keine wirkliche Lösung. Es kann helfen, für den Anfang, mag sein, doch so lange es noch irgend etwas gibt, von dem ich der Meinung bin, ich müsste es vermeiden, so lange bin ich nicht wirklich bei mir, und in mir, und vertraue mir auch nicht.

Und das gilt für alles, nicht blos für das Massenbewusstsein, wobei das eine in das andere fließt - es gilt fürs Essen, fürs trinken, für alles was mit dem Körper zu tun hat was ich tun sollte oder nicht, es gilt für Ängste und für den Energie-Virus.

 

Ich meine, so lange ich nicht bei allem, wirklich bei allem all die Vorstellungen gehen lassen kann und beginne auf mich, meinen Körper, mein Gefühl zu hören, so lange habe ich keine wirkliche 10 (wird hier link erklärt) im Vertrauen in mich selbst.

Oder anders, wenn ich mir selbst wirklich, und absolut vertraue, dann kann es gar ncihts geben, das noch über mir steht, das mich beeinflussen könnte, niemals.

 

Und deshalb kann ich gerade in meinem mitten drin sein im Alltag, zusammen mit allem, feststellen, ob ich das tue oder nicht, und wo ich noch mehr auf das, was von außen kommt, höre, als auf mich selbst.

 

ich selbst hab auch noch keine 10 - sonst wäre manches anders, aber es ist ein Weg, und den erlaube ich mir zu gehen. Mit Akzeptanz,  eben auch mit den Medien. 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 16. November 2010

Ich hab keine Zeit zum schreiben weil ich gerade so viel schreibe, hahaaaa.

Wie das?

Des Rätsels Lösung ist - ich habe angefangen einen Roman zu schreiben. Urplötzlich war die idee da, und es flutschte, ich hab mir ein altes Heft genommen und gleich mal notiert - der PC war schon aus, und am nächsten Tag angefangen, zu schreiben.

Ich hab kein Konzept, keine fertige Geschichte, nein, sie entsteht beim schreiben. Manchmal muss ich lachen, was mir während des schreibens so alles einfällt, ich staune selber.

 

Und sonst? Ich hab mein Brennholz bekommen, 9 Ster, und eingestapelt, hört sich unspektakulär an, aber gehört auch zu meinem Leben. Dabei meinte Adamus, ich würde froh sein, das ich es habe - denn der Winter hat wohl einiges auf Lager.

Naja, wenn ich bedenke, das sich die Pole verschieben - es könnte rund gehen. Es könnte Stürme haben, meterhohe Schneeverwehungen, es könnte mal eisig kalt werden, und es könnte tatsächlich mal sein, das das übliche Leben aus den Fugen gerät.

Wir - und damit meine ich Europa - meinen immer, das alles nach Plan läuft. Störungen? nee, nicht doch, wir haben alles im Griff. Und was ich fühle, ist, es könnte sein das dieses "alles im Griff haben" doch tatsächlich mal gekippt wird.

Leben heute heißt - alles ist planbar, alles ist machbar, ich kann alles im Griff haben.

Was die wenigsten dabei bemerken ist, das sie sich damit selbst ihr Gefängnis bauen. Denn jede Struktur die ich zu meiner vermeintlichen Sicherheit erschaffe, ist doch blos ein weiterer Balken in meinem Auge, der mich dahin verführt, ich könnte alles kontrollieren, ständig.

 

Und das muss ein Ende haben, und es wird ein Ende haben. Warum? Weil wir uns selbst ersticken, damit. Weil wir das Leben in seiner Vielfalt damit abwürgen. Und da kommt es auf jeden selber an, wie weit er bereit ist, das anzunehmen, oder auch nicht. Wie weit er bereit ist diese Kontrolle, die ein Würgegriff ist, aufzugeben. Wie soll sich etwas entfalten können, wie soll etwas neues einfließen können, wenn ich nicht blos den Daumen drauf habe, nein, die ganze Hand!

 

Kontrolle überall, Gesetze, Ämter, Arbeitgeber, Familie, Freunde. irgendwo meinen alle sie müssten doch, oder sollten doch --- und es ist nichts weiter als ihre Unfähigkeit die Kontrolle loszulassen. Und damit wird es mühsam, damit wird es anstrengend, denn es kostet eine immense Kraft, ständig alles zu kontrollieren. Und es verhindert, das unser schöpferischer Anteil tätig werden kann. Der Verstand lässt das überhaupt nicht zu.

"Die dümmsten Bauern haben die dicksten Kartoffeln" - sagt der Volksmund, und er hat recht. Warum?

Weil der Verstand der "dummen Bauern" nicht so dominant ist. Und damit ist die Möglichkeit, das uns doch tatsächlich was in den Schoss fällt, vorhanden. Wenn ich dauernd alles kontrolliere, nicht. Damit wird das Leben armselig.

 

Nun, wer sich umschaut, weiß was ich meine.

Tobias sagte vor Jahren "ihr nennt DAS ein Leben?"

Damals wusste ich noch nicht was er  meint, heute weiß ich es sehr genau.

Wahrlich, das was wir heute Leben nennen ist nur ein Abklatsch dessen, was wir als Möglichkeiten haben.

Lassen wir es also wieder zu.

Doch dazu gehört das die festen Regeln, diese Strukturen, die Vorstellung das alles planbar ist, wegkommt. Selbst wenn sie vielleicht durch einen Schneesturm weggefegt wird, wie wir ihn noch nie gesehen haben.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 9. November 2010

Adamus Saint Germain sprach am Samstag darüber. (ne Zusammenfassung hier link ) Er sagte, das die Zeiten momentan sehr herausfordernd sind, auf der Erde, und das jemand wie er, der zwischen den Realitäten hin und her geht, zur Zeit nur wenig auf der Erde ist, weil es ziemlich unangenehm ist und weil es in dem ganzen Bereich der Erde und darum herum zugehe "wie in einem Hornissennest".

( hihi, woher weiß er das denn?)

 

Ich hab das auch bemerkt ( siehe Chaos ) und er sagte, das wir jetzt laufend falsche Signale bekommen.

Also, wenn ich mich komisch fühle, dann hat es nichts mit mir zu tun. Wenn mein Körper "spinnt" dann hängt es damit zusammen das ich auf dieses Chaos einsteige, das ich mir Gedanken mache und dann reagiert der Körper drauf. Und so kommt es zu Fehlermeldungen im System, das ist als ob die Softwear und die Hardwear grad nicht konform sind. Störfeuer, von aussen, sozusagen.

 

Mich entspannt das schon, absolut. Und auch ein anderer Teil des shoud trägt dazu bei.

 

Es gibt keinen Zweck in unserem Leben. Es gibt nichts, was erfüllt werden muss, nichts was erreicht werden muss, nichts was gelernt werden muss oder getan werden muss.

Yeah.

Ich bin begeistert. Es geht nur darum, zu sein. Es geht um Ausdruck, meinen Ausdruck, aber es gibt nichts, was getan werden muss. Eigentlich hat ers auf andere Weise auch schon gesagt: das dies alles was Menschen meinen, machen zu müssen,  der Ablenkung dient. Es lenkt Menschen ab davon sich selbst anzuschauen, wenn sie dauernd beschäftigt sind. Wenn sie immer zu tun haben - das hält sie am laufen. Dem entsprechend sind sie oft so völlig von der Rolle wenn auf einmal ein Leerlauf entsteht. Wenn jemand krank wird, wenn jemand in Rente geht oder arbeitslos wird - sie können nichts mit sich anfangen.

 

Dieses "Problem" hatte ich nie. Ich konnte mich immer mit mir beschäftigen, ich hab es immer genossen wenn ich mal Zeit für mich hatte, und ich tue es heute noch.

Ein großer Teil der Menschen jedoch braucht immer etwas zu tun, und in der Freizeit auch. Dieser Markt boomt - obs um Fitness geht, oder darum im Urlaub laufend animiert zu werden, oder um sich zu entspannen wie mit Massagen, Ayurveda, Meditattionen - die meisten "lassen machen" - weil sie im Grunde nicht allein mit sich selbst sein wollen.

 

Bei mir ist das anders, ich bin gerne mit mir allein, ich mag es für mich zu sein, selbst entscheiden zu können wonach mir gerade ist. Ob ich spazieren gehen will, oder was schreiben wie hier, ob ich malen möchte oder ich was im Haushalt zu tun habe oder einfach nur meinen Gedanken nachhängen mag, bewusst atmen und Energien fühlen,  ich liebe es sehr, derart selbstbestimmt zu sein.

 

Und ich habe kein Problem mit meiner eigenen Gesellschaft, und mir ist mit mir auch nicht langweilig. Allerhand.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 3. November 2010

Also ich empfinde es so - das alles irgendwie verrückt ist. Nichts klappt wie gewohnt ( grins, eben wie ichs kenne) sondern alles läuft anders. Und wenn ich mir die Nachrichten, damit die Welt anschaue erinner ich mich an Obelix, der sagte: " die spinnen, die Römer " - wobei die Römer eben die Welt ist.

Zuweilen meint man, es bleibt kein Stein mehr auf dem anderen - und so ist es auch. Das "unterste zu oberst " und andersrum, überall. Auflösung, Ausuferungen, Auflehnung. Wenn ich mir die Regierung anschaue dann kann ich oft blos den Kopf schütteln und denke mir " was muss eigentlich noch passieren damit klar wird, so geht es nicht mehr? ".

Alleine schon die Steuern - warum nimmt jeder das hin? Wir zahlen mehr als die Hälfte an Steuern - alles in allem, direkte und indirekte - aber MEHR ALS DIE HÄLFTE VON JEDEM EURO !!!!!

Kapiert das keiner? bin ich blöde?

Da reden alle vom finsteren Mittelalter - aber dort hat ein König den zehnten genommen - nicht den fünfzigsten!

Und es reicht hinten und vorne nicht !

Und es wird denen, die wenig haben, noch mehr abgenommen und denen, die viel haben, gegeben.Yeah.

 

Also wenn das nicht verrückt ist, weiß ich auch nicht. Aber keiner sagt was, es gibt Jahr für Jahr nen Artikel in der Zeitung, das ab Mitte Juli die Menschen dann für sich selbst arbeiten, vorher gehört alles dem Staat, wenn man es so sehen will - aber es scheint einfach zu versickern.

 

Und dann wundern sich die Menschen, warum in der Erde einfach Löcher entstehen in denen ganze Häuser Platz haben - aus dem Nichts. Sehen sie nicht das die Erde blos drauf reagiert was im Bewusstsein der Menschen ist ?

 

Es ist ein so deutlicher Hinweis. Naja.

 

Was mich betrifft ist etwas paradoxes eingetreten: je verrückter es um mich ist, je turbulenter, je konfuser alles wird, um so ruhiger werde ich. Ich schau mir das - sorry - Affentheater an, und muss lächeln. Und denk mir," na, macht mal alle! Mich betrifft es nicht", und das tut es auch nicht. Denn Betroffenheit entsteht im Bewusstsein, nicht im Außen, das Außen ist blos der Spiegel, der mir das zeigt. Und da bin ich ganz der Beobachter hinter der kleinen Mauer.

 

Es ist wirklich für mich ein grandioses Schauspiel, aber auch nicht mehr. Ich kann darin kein Drama mehr sehen, weil doch alle mitspielen, also, es muss ihnen doch ein gewisses (wenn auch verdrehtes) Vergnügen bereiten? Weil wenn ich wirklich nicht mehr will, dann höre ich damit auf, dann suche ich nach Wegen heraus. Und die existieren nun wirklich. Und wer sucht der findet - altes Sprichwort, und es stimmt.

Es scheint am suchen zu liegen, denn viele wollen nicht suchen, sie sitzen lieber in der sprichwörtlichen "Scheiße" weils auch da warm ist, selbst wenns stinkt. Es ist zumindest was, was man kennt. Wer weiß worauf ich mich einlasse, wenn ich da raus gehe.

 

Aber mal ehrlich, kann es noch schlimmer werden? Was muss noch passieren, bis der Wunsch da ist, aus dem ganzen raus zu gehen? "lieber behalte ich mein kleines Leben, aber wenigstens ist es überschaubar" - scheinen viele zu denken. Doch denkste -

 

es wird nicht mehr überschaubar bleiben, mitnichten. Es wird sich weiter und weiter aufschaukeln, bis es den letzten aus seinem alten Sessel wirft, wer nicht freiwillig aufsteht. Versprochen.

 

Dazu passte Tobias´Geschichte der 4 Männer in der Wüste:

 

 

 

Tobias: Unsere Geschichte beginnt mit vier Männern, die sich selbst in der Wüste eine Art Gefängnis auferlegt haben. Die Männer befanden sich in der Mitte von Nirgendwo, tagtäglich brannte die Sonne auf sie nieder.

Der erste Mann war an einen Pfosten gekettet, der tief im Boden verankert war. Der Pfosten war hoch und eine Kette verband den Pfosten mit seinen Knöcheln. Die Kette war ungefähr zwei Meter lang. Diese Kette machte eine Flucht unmöglich. Wann immer er es versuchte, wurde ihm klar, dass die Kette an diesem Ort festhielt.

Neben dem zweiten Mann war ebenfalls ein Pfosten im Boden verankert, doch es gab keine Kette um seine Beine. Stattdessen war sein Pfahl und sein kleines Stückchen Wüste von einem großen Graben, einer tiefen Rinne umgeben. Dieser Graben war gefüllt mit Alligatoren und daher wusste er, dass es kein Entkommen gab. Tag für Tag lief er auf seiner kleinen Insel in der Mitte der Wüste im Kreis umher; wütend quengelnd, mit sich selbst redend. Doch die Angst vor den Alligatoren hielt ihn dort fest.

Der dritte Mann gehörte New Age - Bewegung an. Auch er hatte einen großen Pfosten in der Mitte, einen hohen Metallpfosten. Um diesen Pfosten befand sich ein langes Gummiband, dass um seine Taille gebunden war. Jeden Tag aufs Neue versuchte er zu entkommen. Mit seinem gesamten Körper zog und zog und zog er an diesem Gummiband und wann immer er einen bestimmten Punkt erreicht hatte, schnellte das Gummiband ihn zurück zu dem Pfosten. Jeden Tag stand er auf, schüttelte den Kopf und dachte bei sich: „Das ist kein Spaß mehr, ich muss versuchen, weiter mich auszudehnen.“ Und jeden Tag, wenn er das Ende des Gummibandes erreicht hatte, prallte er wieder gegen den Pfosten.

Es gab einen vierten Mann. Auch er hatte einen hohen Metallpfosten, der im Boden verankert war. Doch er hatte keine Kette um seine Beine, keinen Graben um seinen Metallpfosten herum und kein Gummiband um seine Taille. Aber er hörte Stimmen. Stimmen die sagten: „Wage nicht den Versuch dich zu weit von diesem Pfosten in der Wüste zu entfernen. Solltest du es tun, erliegst du bösen Geistern.“ Wann immer er versuchte sich fünf oder zehn Schritte von dem Pfosten zu entfernen, hörte er die Stimmen und rannte schnell zurück in den sicheren und tröstenden Bereich des Pfostens.

So lebten die vier Männer Tag für Tag, Nacht für Nacht, erbärmlich, wütend und gefangen in diesem Wüstenszenario. Bis eines Tages ein Engel zu ihnen herab kam und fragte: „Warum befindet sich eine Kette um deine Beine?“ Und der angekettete Mann antwortete: „Sie wurde mir angelegt. Sie gehört mir nicht. Sie haben mich hier festgeklemmt. Es hindert mich am Wachstum und hält mich eingeschränkt.” Und der Engel nickte und sagte: „Hmmm, wie interessant.“

Der Engel ging zu dem zweiten Mann, dem mit den Alligatoren in dem Graben und fragte: “Warum hast du das gewählt? Warum befinden sich so viele Alligatoren um dich herum?“ Und er antwortet: „So läuft es im Leben. Dies sind Ängste, die mich verzehren und vernichten werden, wenn ich versuche mein kleines Gefängnis hier in der Wüste zu verlassen. Lieber verweile ich in diesem Elend, als mich den Alligatoren zum Fraß zu werfen.“ Und der Engel nickte und sagte: „Hmmmm. Interessant.“

Sie ging zum dritten Mann, dem New Age Mann mit dem Gummiband um seine Taille und sagte: „Nun, das sieht sehr sonderbar aus. Was ist das?” “Das ist ein Gummiband, es wurde mir vom Massenbewusstsein der Menschen angelegt. Immer dann, wenn ich mich ausdehne, zieht es mich zurück und schleudert mich an den Pfosten. Ich vermute, dass es mein Karma ist. Das ist meine Bestimmung hier auf Erden“ Und der Engel nickte: „Sehr, sehr interessant.“

Der Engel ging zum vierten Mann und sagte: „Da gibt es nichts um dich herum, nichts, was dich an diesem Ort festhält. Warum verlässt du diese Wüste nicht?“ Er entgegnete: „Oh, lieber Engel, aber jedes Mal, wenn ich es versuche, höre ich diese Stimmen in meinem Kopf, die mir sagen, ich werde von diesen unsichtbaren Wesen verschlungen. Weißt du, da draußen sind Dämonen. Denen möchte ich nicht begegnen, weil ich nicht weiß mit ihnen umzugehen. Folglich bleibe ich hier in Sicherheit.“

Wisst ihr,” sprach der Engel, “ich bin autorisiert einen Jeden von euch zu befreien. Ich kann die Ketten von deinen Knöcheln abtrennen, ich kann die Alligatoren aus deinem Graben entfernen, ich kann das alberne Gummiband von deiner Taille nehmen und ich kann selbst dafür sorgen, dass die Stimmen aufhören mit dir zu sprechen.“

Nun glaubt ihr vielleicht, würde diese Geschichte ein glückliches Ende nehmen. All diese Menschen würden befreit werden und erkennen, wie albern all dies war. Doch als der Engel die Ketten abtrennt, das Gummiband durchschnitt, die Alligatoren eliminierte und die Stimmen verstummen ließ, wurden all diese Menschen in dieser Wüste verrückt! Sie konnten nicht damit umgehen. Sie waren so verliebt in die Umstände, die sie an diesem Ort festgehalten haben, dass sie sich nicht wegbewegen konnten.

Hätten sie sich nur ein wenig auf den Weg begeben, von dem, was sie als Wüste annahmen; über den kleinen Hügel begeben, der über dem ihren lag, hätten sie sehen können, dass es nie eine Wüste gegeben hat. Sie befanden sich tatsächlich auf einem Golfplatz in einem Sandloch! Es gab wunderschöne Trassen, Bäume, ein Klubhaus, das von Engeln und menschlichen Wesen besucht wurde und die bereit waren ihnen alles zu geben, was sie wollten! Sie hätten ihren eigenen Golfwagen haben können, so viele Löcher spielen können, wie sie wollten; ebenso hätten sie sich auch an die Bar setzen können und den ganzen Tag himmlisches Bier trinken, sie hätten alles haben können, was sie wollten. Doch ihre Ängste hielten sie an Ort und Stelle fest.

So albern es auch dem wundervollen Engel, der sie befreit hatte, erschienen ist, für die vier Männer war dies sehr, sehr real. Die Wüste war real, die Umstände, die sie dort festhielten, waren real, ihre Ängste – sowohl die Ängste in ihrem Innern als auch die Ängste, von denen sie annahmen, sie kämen von Außen – waren allesamt sehr, sehr stark und erschufen diese gewaltige Illusion. So stark, das sie, als sie befreit wurden, nicht wussten mit der Freiheit umzugehen. Sie wussten nicht mit wahrhaftigen Wahlmöglichkeiten umzugehen. Sie wussten nicht mit der Schönheit des Lebens umzugehen.

Tatsächlich hatten sie sich selbst in ihr eigenes Gefängnis geworfen. Niemand hatte den Graben mit Alligatoren gefüllt. Kein Mensch hatte einen anderen dazu gebracht, ein Gummiband um die Taille zu tragen. Niemand brachte die Ketten an dem Pfosten an und es gab wirklich keine Stimmen. Doch die Menschen neigen zu solchen Dingen! Sie erschaffen sich Illusionen über ihre eigene Realität.

Nun, dies ist eine Einladung an jeden einzelnen von euch, eure Ängste abzulegen. Dies ist eine Einladung euch alles anzuschauen, was euch zurück hält. Hört den Engeln, die zu euch kommen, zu. Sie laden euch ein, euch selbst zu befreien, aufzuhören, Ausreden zu benutzen, aufzuhören euch selbst in euer eigenes Gefängnis zu sperren. Da draußen ist es wirklich wunderschön, über dieser kleinen Wüste hinaus, auch Sandloch genannt. Es ist wunder-, wunderschön. Du kannst dir alles erschaffen, doch du kannst dir die Schönheit deines potentiellen Lebens nicht vorstellen, angebunden an einen Pfosten, ein Gummiband um deine Taille tragend, dich um Alligatoren sorgend oder während du die Stimmen deiner Ängste hörst. Während Ängste und Beschränkungen dich auffressen, ist es dir unmöglich vorzustellen, wie unbeschreiblich du sein kannst, wie leicht das Leben sein kann und welche Freude das Leben in jedem Moment bereiten kann.

Ihr könnt sie euch jetzt vielleicht noch nicht vorstellen, auch wenn ihr gerade hier seid, die wunderschönen Aussichten des Lebens, die sich genau vor euch befinden. Was einem als Wüste erscheint, ist ganz einfach ein kleines Sandloch des Lebens.

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Geschrieben von Kristallherz

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Veröffentlicht auf 1. November 2010

Adamus sagt:

Wahre Akzeptanz bedeutet – auch dir selbst gegenüber – kein Widerstand, nichts zu korrigieren, nichts zu reparieren. In diesem Bewusstsein bringt sich alles selbst automatisch zurück ins Gleichgewicht. Erst wenn du beginnst, an etwas herumzudocktern und es zu beurteilen, gerät es aus dem Gleichgewicht.

Hör auf, die Welt verändern zu wollen, und sie wird nicht mehr versuchen, dich zu verändern. Wenn dir Widerstand aus dem Außen entgegenschlägt, dann weil du ihm Widerstand leistest. In dem Moment, wo du aus dem Mitgefühl fällst, wo du versuchst, alles zu verändern, wird es im Gegenzug versuchen, dich zu verändern.

 

Wie weitreichend das ist, wird mir erst langsam klar. Kein Widerstand, kein verändern wollen, alles genau so akzeptieren wie es ist.

 

Das heißt, wenn ich Schmerzen hab, nicht versuchen, sie los zu werden, sondern akzeptieren das sie da sind. Das heißt, wenn ich mich unwohl fühle, nicht versuchen das irgendwie in den Griff zu kriegen, sondern akzeptieren. Und weiter bedeutet es - keine wie auch immer geartete Anstrengung der Heilung, weil ich damit ja signalisiere das ich meinen IST - Zustand nicht akzeptieren. Wow.

Und das in allen Bereichen. Ob ich Stress mit dem Nachbarn habe - kein Versuch das zu verändern, bewusst daran zu "arbeiten" - sondern akzeptieren wie es ist. Oder ob es Ärger mit einem Amt ist - akzeptieren, denn ICH BIN  der Schöpfer von allem, was mich betrifft.

Eigentlich ist es klar - weil wenn versuche etwas zu verändern, dann signalisiere ich damit das ich es nicht akzeptiere wie es ist. Und somit arbeite ich gegen mich selbst, denn es ist meine Schöpfung. Paradox.

 

Für mich ist damit klar, das ich überhaupt keine Anstrengung mehr unternehme, etwas zu vermeiden, etwas zu verhindern, etwas zu verändern. Und das klingt verrückt, denn - nur aktives Tun hält doch die Welt am laufen! - Aber stimmt das so ? ich meine nicht. Und klar kommt es darauf an, was mir wichtig ist.

Und natürlich kann jeder die Dinge sehen wie er will, und machen, was er will. Ich für mich bin aber von dem einem Satz fasziniert:

In dem Moment, wo du versuchst, alles zu verändern, wird es im Gegenzug versuchen, dich zu verändern.

 

oder andersrum:

wenn ich wirklich frei sein will, in meinen Entscheidungen, in dem was ich tue, wenn ich tatsächlich selbstbestimmt sein möchte, dann ist es notwendig, alles zu akzeptieren wie es ist und nirgends, absolut an keiner Stelle mehr versuchen, etwas in meine gewünschte Richtung zu bringen. Und vor allem aufhören in gut oder schlecht zu unterteilen.

 

Also, wenn ich morgens wach werde, mit Kopfschmerzen und Übelkeit - dann ist es so. Üblicher Weise ist dann mein erster Gedanke - oh Mist, ich fühl mich beschissen, was mach ich jetzt damit das weg geht? Und da beginnt es schon - erstens: ich beurteile meine Situation und zweitens: ich will sie verändern. Und wo ist die Akzeptanz?

 

Wenn ich nun also so wach werde, dann ist die Akzeptanz:

okay, ich fühl mich alles andere als wohl, aber es ist eben so. Punkt. Wird schon seinen Grund haben, schließlich hab ich es so erschaffen.

Oder. wenn ich beklaut werde, wie auch immer - es ist meine Schöpfung, zwar weiß ich nicht warum, aber ich akzeptiere es so wie es ist. Kein darüber ärgern, kein Theater, keine Anzeige.

Es kommt auch überhaupt nicht darauf an ob ich den Grund kenne, warum etwas so ist, wie es ist. Es geht niemals darum, zu verstehen warum oder so. Es ist meine Erfahrung, und nur das. Es gibt keine Lernprozesse, außer vielleicht dem einen, alles anzunehmen ohne es zu beurteilen, ohne es als gut, als schlecht, als toll oder als böse zu bezeichnen. Und wie oft wird das ganz automatisch und ohne das es überhaupt bemerkt wird, gemacht.

 

Aber immerhin - immer öfter fällt es mir auf, und damit hab ich jedesmal die Chance es zu lassen. Und damit bin ich wieder ein bisschen näher dran, die Widerstände, die noch existieren, aufzulösen. Denn das will ich. Ich will erfahren, wie es ist, keine Reibung, und damit kein Ungleichgewicht mehr  zu haben. Ich will erfahren, wie es ist, wenn alles im Gleichgewicht ist. Es ist mein Begehren, und ich will erfahren, wie ich da hin komme.

 

 



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Geschrieben von Kristallherz

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