21.12.09 Das Geheimnis der Schöpfung
Veröffentlicht auf 21. Dezember 2009
Wahr ist, was für dich wahr ist.
oder
Real ist, was für dich wahr ist.
Das verlangt nach Erklärung. Saint Germain sagt in seinem Ascension (Aufstiegs)-Seminar : Das Gesetz ist nicht dein Gesetz.
Im Grunde besagt es alles das gleiche:
Es gibt keine feststehenden Regeln, Gesetze. Es gibt Übereinkünfte, es gibt ein "Massenbewusstsein", es gibt bestimmte erschaffene Parameter hier, die jeder mehr oder weniger akzeptiert, wenn er hier her kommt. Doch es gibt KEINE feststehenden Bedingungen, Regeln, Gesetze, außer einem: jeder ist Schöpfer und hat damit die schöpferische Freiheit.
Nun, das was wir erleben, steht dazu scheinbar in Widerspruch. Es sieht so aus, als gibt es jede Menge Regeln, Gesetze, physische wie psychische. Es gibt Naturgesetze, es gibt moralische Gesetze, so sieht es jedenfalls aus. Doch dem ist nicht so. Nicht einmal die Schwerkraft und die Zeit sind fest. Allein unsere Überzeugung macht sie fest.
Nun kann ich sagen, aber das was ich sehe, erlebe, ist anders, denn natürlich gibt es das alles und keiner kann es außer Kraft setzen. Das kann ich noch so sehr wollen - da geht nichts!!!
Der Unterschied, der zwar für die meisten nicht offensichtlich ist, der aber entscheidend ist, ist, das ich das fühlen muss. Es gibt ne Menge Bücher und Sprüche, die darüber resümieren, das unsere Gedanken die Welt beherrschen, wie: "Die Welt ist, was du von ihr denkst" usw., doch warum ist es dann so frustrierend, das es so meistens überhaupt nicht klappt?
Wie viele haben nicht schon versucht, sich positiv auszurichten, wie viele sind in ihren Gedanken anderen und der Welt gegenüber freundlich, aufgeschlossen, nicht mehr urteilend- sie geben sich alle Mühe und doch - warum klemmt es dann noch und ist selten so wie gedacht?
Weil es eben nicht die Gedanken sind. Weil es mein Gefühl ist, meine tiefsten Empfindungen, die ich niemals mit den Gedanken steuern kann. Gedanken kommen aus dem Verstand, und der Verstand hat keinerlei Schöpferkraft. Die hat allein das, was aus dem Herzen kommt. Und das ist mein fühlen.
Wie oft steht mein fühlen im Widerspruch zu dem, was ich denke? Da weiß ich zwar, das ich mir in einer Sache keine Gedanken machen muss, und doch ist da ein Unwohlsein in mir, oder eine Nervosität - wie ich sie z.B. bei Terminen im Amt kenne. So in etwa " was wollen die denn nun schon wieder von mir", und da hilft mir das Wissen, das ich objektiv alles richtig gemacht habe, im Moment auch nicht - es bleibt ein Unwohlsein zurück. So war es jedenfalls meistens. Wer kennt nicht diese Dinge, die wir zwar im Kopf haben, wenn es z.B. um meine Gesundheit geht, und doch ist das Gefühl anders. Da weiß ich zwar, das ich mir wegen sowas wie ner Grippe keine Ängste machen will, aber dann ist da jemand gegenüber, der hustet und niest, und automatisch halte ich Abstand. Da ist der Chef, der schlechte Laune hat, und obwohl ich weiß, das ich alles gut erledigt habe, beschleicht mich doch ein unruhiges Gefühl, wenn er direkt auf mich zukommt. Oder ich fahre im Auto und sehe die Polizei hinter mir, und gehe sofort vom Gas, obwohl ich, wenn ich auf den Tacho schaue, nicht mal zu schnell war.
Der ganze Tag ist voll von solchen Dingen, und eines ist immer wieder klar: ich kann meine Gefühle nicht "beherrschen", immer haben die Gefühle die Oberhand. Wer schon mal versucht hat sich Ängste auszureden, weiß wovon ich rede. Mit dem Kopf ist dem nicht beizukommen - alle Phobiker beweisen das. Und es geht soweit, das es zuweilen alles verdreht - wie bei jemandem, der magersüchtig ist, der sich immer noch zu dick f ü h l t obwohl er nur noch Haut und Knochen ist.
Wenn all dem mit Gedanken beizukommen wäre, gäbe es diese ganzen Dinge nicht. Also ist klar, das nicht die Gedanken das sagen haben.
Doch wie kann ich nun mit meinen Gefühlen umgehen ? Wie kann ich sie verändern ?
In dem ich annehme, was ist, vorbehaltlos, jede Angst, jeden Groll, jedes Zögern, jedes Unwohlsein. Annehmen, nicht ablehnen. Wenn ich es ablehne wird es nur noch intensiver, und ablehnen erfordert ein großes Maß an Energie. Ich muss ja eine Mauer errichten, und die braucht viel Kraft. Das laugt mich aus. In dem ich es annehme, kann ich es lösen, weil in der Annahme die Erkenntnis liegt, woher es kommt, was es auslöst.
Und das nächste ist, die Wahl zu treffen, es zu ändern. Dazu gibt es Werkzeuge, wie das ESS von Saint Germain, oder auch andere Methoden. Und diese Wahl setzt dann die Veränderung in Gang, der ich folgen sollte, auch wenn es zunächst so aussieht, als würde alles schlimmer werden. Ich betrachte es homöopathisch, wo ja auch Symptome oft erst schlimmer werden bevor sie verschwinden. Wichtig ist jedoch, das ich mir diesen Prozess erlaube, und nicht da rein falle, zu sagen: nun ist es ja noch schlimmer, also wirkt das ganze nicht ! Es ist ein Prozess, und den gilt es zu erlauben, egal was dabei auch kommt. Und damit beginnen Veränderungen - in meinen Gefühlen und in meiner Realität.
Wahr ist, was ich als wahr FÜHLE.
Wenn ich mir mein Leben mit meinen Gefühlen anschaue weiß ich, warum manches so ganz anders ist, als ich es haben will. Gefühle erschaffen Realität. Und nur die Gefühle, da kann ich denken was ich will. Ich muss es fühlen, das ich gesund bin, wenn ich gesund sein will. Mich selbst als liebens-wert fühlen, da nützen alle Äußerlichkeiten nichts, wenn ich mich als "mangelhaft" fühle, egal ob wegen der Figur oder der großen Nase. Es hängt von dem ab, was ich fühle.
Nun gibt es aber auch Fälle, in denen ich keine Angst habe, und doch etwas passiert, wie mir kürzlich. Ich bin zum Klausentreiben, meine Tochter wollte hin, und ich weiß das die da mit Ruten in die Beine schlagen. Doch ich dachte, na wird schon passen. Fühlte auch keine sonderliche Angst. Und wurde dann von einem gepackt der mir so in die Beine schlug, das ich die Blutergüsse heute noch habe. Ich war schockiert, wie sowas sein kann.
Und da gibt es nun noch einen weiteren Punkt, der wichtig ist:
Ich muss eine klare Wahl treffen, und nicht nur oberflächlich. Es braucht Intensität, aus mir heraus. So ein seichtes, oberflächliches meinen, fühlen, reicht nicht. Intensität.
Das hat nun nichts mit Anstrengung zu tun, sondern mit Klarheit, in meiner Wahl, und mit Leidenschaft, mit intensiv Leben, intensiv jeden Moment fühlen, mit Aufmerksamkeit.. Das ist Intensität. In gewisser Weise so, wie Kinder leben, solange sie nicht verbogen sind. Sie sind im Jetzt, sie machen sich keine Gedanken, und das was sie tun, machen sie mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit. Sie überlegen nicht, was morgen ist, außer es ist grad Weihnachten ( was bekomm ich wohl?) doch das ist freudige Erregung. Auch das ist Intensität.
Erwachsene sind da meistens sehr gebremst, sehr verhalten, trauen sich nicht mehr, wirklich intensiv zu leben.
Wenn ich nun keine klare Wahl treffe, oder eben nicht wirklich aus meiner Tiefe, meiner Leidenschaft heraus, dann wirkt das Massenbewusstsein. Das ist die Übereinkunft, die wir alle hier haben, damit ein Zusammenleben auf diesem Planeten überhaupt funktioniert. Es ist sehr stark, wohl am stärksten überhaupt seid es so etwas gibt. Das hängt zum einen an der Masse von Menschen, die hier sind, und an der Intensität wie Nachrichten verbreitet werden, durch Medien, eine Art Massenhypnose.
Wie dem auch sei, ich habe die Freiheit, für mich eigene Wahlen, eigene Entscheidungen zu treffen - doch das muss ich erst mal wissen. Dann muss ich fühlen, das ich das kann. Dann kann ich das, was ich als wahr fühle, auch real werden lassen, aber eben erst dann. Und es gibt keine Regeln, die vorgegeben sind, keine Gesetze, an die ich mich halten muss, doch ich muss es fühlen, das ich diese Freiheit habe, tief in mir als wahr fühlen.
Dann kann ich sogar die Schwerkraft außer Kraft setzen.
Erlebt hab ich es schon, wenn auch "nur" in einem Traum, der allerdings so real war, wo ich so intensiv gefühlt habe, und ich weiß, ich werde es hier her bringen. Wann ? wir werden sehen.
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