Was ich alles schon geschrieben habe....
Veröffentlicht auf 28. September 2010
Ich hab mal so geschaut, durch meine momentan 117 Artikel - was ich schon alles geschrieben habe. Und das ist etliches, und "eigentlich" ist alles gesagt.
Das was Adamus mit seiner Bezeichnung Makyo meint, hab ich auch schon mal erörtert 20.10.2010 ...äh 20.03.!
oder was 21.12.09 Das Geheimnis der Schöpfung ist - nämlich das es darauf ankommt was wir fühlen.
Und vieles mehr. Und momentan bin ich in einem Zustand der Leere - und es geht nur noch darum, was will ich hier noch tun? Hab ich noch Wünsche, hab ich noch etwas, was ich erfahren will, oder was ich machen will? Das ist ein wenig wie Inventur - aufnehmen was da ist und danach die Frage: was nun ?
Doch da hab ich momentan keinen Lichtblick oder Einblick, allerdings habe ich das Gefühl, das das, was als Neues hier her kommt, noch nicht da ist, und somit hänge ich grad in der Luft.
Alle alten Wege sind für mich ausgetreten und - wie ich mit meinem crash gesehen habe - auch nciht mehr zu beschreiten für mich. Aus, vorbei. Es geht nicht mehr, nicht mal wenn ich will. Hinter mir ist die Tür zu.
Aber was dann ?
Alles was bleibt, ist im Jetzt sein, und mir KEINE Gedanken machen.
Als Schöpfer sind wir schon interessante Wesen, weil wir uns selbst das Wasser abgraben, nur um uns selbst dahin zu bringen, im Jetzt zu bleiben - weil gar nichts anderes mehr da ist.
Ich hab früher geträumt auf Teufel komm raus - Geschichten gesponnen ohne Ende - meistens mit viel Drama, lach, ich könnte auch sagen, das waren meistens so Herz-Schmerz-Schnulzen, wies sie zu tausenden gibt.
Doch das ist vorbei. Drama? nee, keine Lust mehr.
Und sonst? Na wenn man auf die 60 zugeht reduziert es sich.
Einzig ein Leben wo ich in jedem Moment das tun kann, was ich gerne möchte, wäre etwas, das mich reizt.
Das wäre wirklich neu, denn bislang gibt es immer noch Dinge in denen ich feststecke.
Wo klemmts also noch?
Da muss ich ehrlich sein - ich traue mich noch nicht wirklich, denn dann würde ich mich aus den Fesseln des Amtes lösen - egal was wird. Dann würde ich einfach tun - und sei es, einen Rucksack packen, mich an die Straße stellen und mal sehen wo ich hinkomme. Einmal um die Welt, lach.
Aber so weit bin ich noch nicht, noch genieße ich die Behaglichkeit meiner Wohnung, auch wenn sie zugleich die Begrenzung ist, und ob ich es jemals tue - weiß nicht. (spielt auch keine Rolle) Aber vielleicht fange ich an davon zu träumen - von diesem Leben wo ich einfach tun kann was ich will, ohne noch an irgend was zu kleben, mich in irgend eine Schublade pressen zu lassen - und die Freude zu fühlen, die ich dabei habe. Denn das ist das was Realität hier erschafft - mein Gefühl, und da meine Freude, auf anderes reagiert neue Energie nicht. Sie lässt sich nicht mir Angst oder mit Befürchtungen einfangen, einzig mir Freude, mit einer tief empfunden Freude. Darauf reagiert sie. Das heißt aber auch, das ich diese Freude zuerst fühlen muss, und dann kommt es - was auch immer es für mich ist - aber nicht umgekehrt.
Bisher sind wir so konditioniert das wir dann Freude fühlen, wenn wir etwas bekommen was wir wollen, wenn sich etwas ereignet von dem wir meinen, es macht uns glücklich. Doch nun ist die Aufforderung, es anders zu machen: erst braucht es die Freude- sie fühlen, sie im Herzen haben, Freude am Sein, Freude an meinem Leben, Freude in den Momenten des "Alltages" , wie Kinder, die spielen, und dabei sind sie da, wo sie sein wollen.
Also, träume ich wieder, doch diesmal von etwas neuem.
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