neues Bewusstsein leben
Veröffentlicht auf 1. Mai 2011
Ich lese im Internet eine Aufforderung, das, was jemand erkannt hat, was er/sie weiß, auch endlich zu leben.
Hört sich gut an, aber.....
für mich sieht es so aus, das ich einen Weg gehe. Dazu gehört, das ich mich erst mal orientiere, heißt, ich schaue, wohin ich will und dann welchen Weg ich nehme. Ich informiere mich, und ich komme immer wieder an Abzweigungen, und da entscheide ich oder muss mich entscheiden, wo ich weiter gehe. Und es sind viele Schritte, weil wir heute sehr tief im Massenbewusstsein stecken.
Also beginne ich zu laufen, und auf diesem Weg kommen immer neue Dinge auf mich zu, ich erfahre neues, und ich entscheide dem entsprechend oder auch nicht - was keine Rolle spielt. Welchen Weg ich nehme ist auch gleich, vor allem, wenn mir im laufe meines Weges eines klar wird - wenn ich mir vertraue, und wenn ich anerkenne, das ich immer ankomme, dann ist es völlig wurscht, wo ich entlang laufe. Es spielt nicht mal eine Rolle, wann ich dort hin komme, wo ich hin wollte - und, das ist wichtig - es ist ein natürlicher Prozess, bei dem es ausreicht, mir zu erlauben, diese Erfahrung zu machen.
Und für mich gibt es einen entscheidenden Unterschied: lebe ich es, weil ich es so fühle, oder weil ich meine, ich müsste es so machen.
Wenn ich meine, ich müsste es endlich so machen, kommt es nach meinem Verständnis aus dem Kopf. Und genau das ist doch, was nicht mehr passend ist, wenn ich schon von sowas wie neuer Energie und neuem Bewusstsein rede.
Und wenn ich es so fühle, dann mache ich es auch so, klar doch! Also, für mich ist eine Aufforderung, endlich die Erkenntnisse zu leben, wieder eine Kopfsache.
Der gehört zwar dazu, doch er sollte nicht die treibende Kraft sein - das war er doch Jahrtausende lang.
Die leise Töne innen, die feinen Gefühle, das, was man Intuition nennen kann, oder Gnost, das ist nur in meinem Gewahrsein wahr zu nehmen - und das hat immer das Nachsehen, wenn der Kopf meint, er müsste nun - was auch immer.
Fühlen kann ich, wenn ich entspannt bin, wenn ich mir vertraue, und vor allem, wenn ich aufhöre, zu meinen, ich müsste noch irgendwas ....
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