alte Spiele
Veröffentlicht auf 25. April 2011
Manchmal nervts mich noch diese Ausdrücke zu gebrauchen, aber besseres hab ich auch nicht.
"Alte Spiele" - das kommt mir wieder entgegen, bei den Diskussionen wegen des Keahak-Projektes. Es ist interessant, was sich da alles zeigt, verschiedentlich, und wie unterschiedlich es angesehen wird.
Eine Freundin meinte, diese Gruppe sei weit voraus - was mich wiederum zu lachen bringt, weil das für mich eben diese alte Sache ist mit dem "der Möhre vor der Nase nachlaufen".
Jeder sieht es anders.
Ich hab mir mal Gedanken gemacht, wie ich das so sehe, bei mir.
Ich hab nichts mehr was ich erreichen will, wo ich hin will, was ich meine noch tun zu müssen, oder sollen.
Komisch?
Ich bin irgendwann an den Punkt gekommen, wo ich mich als Sein fühle, als ewiges Sein. Damit entfällt es zum einen an so etwas wie Zeit zu glauben, weil wenn ich ewig bin - wie sollte so was wie Zeit jemals relevant sein? Mir kann gar nichts davon laufen, mir kann nichts zu knapp oder eilig werden, wie auch immer, weil ich doch ewig BIN.
Damit geht auch einher das es nichts zu erreichen gibt, weil ich doch Bin was ICH Bin, sowieso, ich bin Schöpfer, ich bin momentan Mensch, ich bin in vielen Dimensionen, und alles, was mir passieren kann, ist, das ich diesen Körper verlasse. Doch deshalb BIN ICH noch immer, somit ist es mir gleich.
Da ich das nun so empfinde, spiele andere Dinge, die sonst so wichtig sind, keine Rolle mehr. Weder so was wie Karma, geschweige denn Schicksal - das gibt es sowieso nur in der Vorstellung der Menschen - oder das etwas aufgearbeitet werden müsste, bereinigt oder geheilt - nichts dergleichen. Mit diesem Empfinden das ICH BIN hat dies nur noch die Bedeutung, das es eine Erfahrung war, alles, das ich sehr sehr viele verschiedene Erfahrungen gemacht habe und auch weiterhin machen kann, wenn ich das will. Der Unterschied ist die Sichtweise, die ich darauf habe.
Ich stecke nicht mehr fest in den Dingen.
Zugleich sind auch alle meine Vorstellungen von dem, was sein sollte, aufgelöst. Heute lache ich drüber wenn ich daran denke, was ich mal meinte, können zu müssen für so was wie Aufstieg (das Wort mag ich auch nicht, hab aber auch hier kein besseres). Übers Wasser laufen wie Jesus, Wasser in Wein verwandeln - so in etwa, und auch hier kristallisiert sich heraus, das es nur Spiele sind, menschliche Spielereien, und es sagt nichts darüber aus, wie das Bewusstsein tatsächlich ist.
Ich hab von Adamus den Begriff Gewahrsein, anstelle Bewusstsein, und finde das noch treffender - denn es ist einzig das Gewahrsein, das ICH BIN, immer, alles enthaltend, alles seiend.
Ich hab sämtliche Vorstellungen von dem was Aufstieg ist, gehen lassen, weil alles irgendwo eine Begrenzung darstellt. Jedes Benennen ist auch ein begrenzen, doch SEIN ist unbegrenzt, und der einzige Unterschied ist der, das manche schon sehr viel erfahren haben, andere weniger. Manche sind sich sehr gewahr sich selbst gegenüber, andere weniger, doch das ist gleich, es spielt keine Rolle. Jeder ist ewig, also ist es doch egal, wann ich nun wo bin, wie gewahr ich mir bin, es gibt weder Regeln noch ein ankommen - das wäre ja ein Ende, und es gibt keines.
Es gibt nur Veränderung, Veränderung in meinem Gewahrsein dessen, was ICH Bin, mit der Erkenntnis, das ich alles sein kann was ich sein will, das es keine Einschränkung gibt, das mir keiner irgendwas kann weil ich die absolute Hoheit über mich selbst habe - was für einen Menschen zugegebener maßen ganz anders aussieht.
Doch auf diese Äußerlichkeiten kommt es nicht an. Es kommt nicht drauf an, ob ich in einer feudalen Hütte lebe oder teure Reisen machen kann, es kommt nicht auf viele Freunde an, nicht darauf wie ich aussehe, nichts derartiges.
Gar nichts an Äußerlichkeiten spielt eine Rolle wie gewahr, bewusst ich bin. So wenig wie man jemandem ansieht ob er ein Mörder oder Dieb ist, ob er betrügt oder einfältig ist, so wenig sieht man jemandem an, wie bewusst er ist - höchstens an den Augen, denn die verändern sich tatsächlich.
Aber sonst - das sind Ammenmärchen, mit dem ganzen Aufstiegszeugs, und es sind Spiele, immer wieder, und das ist, was solche wie Adamus Saint Germain versuchen, den Menschen klar zu machen. Aber so viele Ansichten kursieren darüber, und wenn ich nicht im Handumdrehen was manifestieren kann, dann kann ich noch nicht aufgestiegen sein - wer darauf wartet, wartet noch lange.
Es läuft anders rum. Zuerst muss ich es fühlen, mich als "fertig" - salopp gesagt - fühlen, angekommen, wissend, fühlend, ohne noch irgend etwas zu wollen. Das ist der Moment wo alles vereint wird, zugleich alles losgelassen wird, beides stimmt. Zuerst muss ich mir vertrauen, völlig, zuerst muss ich mir selbst genügen, völlig, und zwar genau so wie ich im Moment bin !!!!!
Erst wenn ich aufhöre noch irgendwas zu suchen, lernen zu wollen, beginne ich die Schöpfung zu begreifen- oder besser, mir als Schöpfer gewahr zu sein.
Es ist kaum zu beschreiben, ich weiß nicht wie ich es nennen soll, aber ich fühle es genau, sehr genau. Die Freude zu Sein, mit allen Sinnen zu fühlen, zu erfahren, und dabei spielt es keine Rolle mehr, was es ist. Damit verlieren die ganzen Vorstellungen ihre Bedeutung, alle, weil es für mich als Schöpfer keine - KEINE - irgendwie geartete Vorgabe geben kann. Das würde meiner schöpferischen Freiheit widersprechen, also kann es gar nichts geben, was sein müsste.
Interessanter Weise hört es genau da auf irgendwie mühsam zu sein.
Dabei passierts mir immer noch, das ich mir den Finger blau quetsche oder den Kopf anhaue (hatte ich grad), doch eines habe ich nicht mehr - keine Frage warum, was da nun wieder schief lief, weil einem gewahren Sein darf sowas doch nicht passieren ---- ja warum denn nicht? Es ist ne Erfahrung, und sie hat keine Bedeutung (was will Gott /mein höheres Ich mir damit sagen?) - ich hab nicht aufgepasst und das wars.
Und das betrifft alles - innerlich lehne ich mich zurück und schau mir an, was so alles IST - äußerlich bin ich Mensch und fluche auch mal, wenn ich mir eben den Kopf anhaue. Da ist nix dabei.
hm, ich glaub, so lange ich nicht ganz und gar Mensch bin, kann ich auch nicht Göttlich sein.
Ausdehnung - das heißt noch viel tiefer ins Menschsein einzutauchen und zugleich viel weiter zu sehen, die verschiedenen Ebenen, alles zusammen.
Abheben ist was anderes, grins.
für mich sieht das aus wie ein Hai oder so ähnlich, neulich abends.
/image%2F1176169%2F20160125%2Fob_598247_herzlogo.jpg)