power

Veröffentlicht auf 2. Mai 2011

Mir gefällt das englische power, weil es Macht und Kraft in einem heißt, sowohl als auch.

Wenn ich schreibe - die eigene Macht - sind da bei den meisten gewisse Assoziationen, die eher als "ungut" angesehen werden, denn als "gut". Bei Macht denken wir oft daran, andere zu unterdrücken, versuchen sie zu beherrschen und derartiges. Und viele haben sich geschworen, so etwas nie wieder zu tun.

Ich wohl auch - denn ich war König und da hatte ich genug Möglichkeiten viele Facetten von Macht zu erfahren. Was dann gerne hängen bleibt, ist dieses "auf Kosten anderer". Und das wollen wir "nie wieder!"

 

Doch um in meine Selbstermächtigung (uii, da taucht es schon wieder auf) zu kommen, muss ich auch meine Macht wieder annehmen. Und das heißt nun, in einem neuen Verständnis, mir bewusst zu sein, und damit zu fühlen, dass ich souverän und unabhängig bin.

Es geht nicht darum, irgend eine Macht auszuüben, es geht darum, die eigene power / Macht / Kraft / Souveränität zu fühlen. Dass ICH mich so fühle.

 

Ich hatte es neulich, und es war so viel Energie, die damit kam, das ich erst gegen Morgen eingeschlafen bin. Ich war wie aufgeladen, als stünde ich unter Strom, und ich fühlte damit auch körperlich etwas zurück kommen, das sehr lange darauf gewartet hat, sich zu integrieren. (Ich wollte schreiben, etwas sehr altes - aber irgendwie sind alle diese Begriffe nicht mehr das, was sie mal waren - Zeit ist ne Illusion, also was ist dann alt? )

Jedenfalls war es ein einfach umwerfendes Gefühl, dieses sich völlig souverän fühlen, dieses mich so völlig autark fühlen.

Für Momente war mir, als wäre es das, was Adamus als 3. Kreis bezeichnet, es war, als schnuppere ich da hinein, fühlte mich als wäre es so weit, eine Kostprobe meines Unabhängigseins. Vielleicht ist es auch so, das es, wenn man im Körper hier bleibt, nur häppchenweise geht - denn bisher ist es noch so, das es kurz mal da ist, und meistens - so im Alltag z.B. - noch nicht. Da kommt der Mensch wieder zum Vorschein, und die bekannten Handlungsmuster, mehr oder weniger.

 

Doch jeder Weg beginnt mit dem ersten Schritt, und mir ist dabei eben aufgefallen, das dieses - die eigene Macht annehmen - gar nicht so einfach ist, weil eben diese Angst da ist, es zu missbrauchen. Und doch, so sehe ich es, führt kein Weg daran vorbei - ohne auch DAS wieder völlig anzunehmen, gehts nicht. Es gehört dazu, und es geht nur darum, sich so zu fühlen. Und irgendwie hab ich den Eindruck, es ist sehr wichtig, es ist einer der großen Schritte.

 

Es stößt auch auf allgemeinen Widerstand, weil wir ja pausenlos eingetrichtert bekommen / bekamen, wir müssten selbstlos sein, wir müssten dienen, wir müssten immer lieb sein, an andere denken, bla bla bla.

 

Der Witz ist - die eigene Macht annehmen ist genau der Weg, um das zu sein, weil

wenn ich mich autartk, soverän, unabhängig fühle, kann ich für andere da sein, viel mehr als zuvor, weil ich von niemandem was brauche, aber alles geben kann,

und damit bin ich sehr viel mehr dienend als es jemals einer, der sich klein und "sündig" fühlt, sein kann.

 

 

 

 

 

 

Geschrieben von Kristallherz

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A
<br /> Das was du schreibst kann ich gut nach-voll ziehen, liebe Ingrid. Ich spürte vor einiger Zeit diese Angst, zu zerstören, wenn ich in meine Macht gehe... ich weiss, dass ich mal einen ganzen<br /> Planeten in die Luft gejagt habe...<br /> <br /> Für mich geht es inzwischen um "Macht für..."; "Macht über.." ist passé.<br /> Und "Macht für" heisst für mich auch: dienen indem ich FÜHRE, dadurch dass ich Vor-Bild bin, vor-an-schreite, fü(h)r(e) mich und meine Wahrheit einstehe indem ich mein Denken+Reden+Tun in Einklang<br /> bringe: ein authentisches und integres Leben "führe". Wobei meine Wahrheit sich ändern kann, nicht konstant ist...was eventuell schwierig für andere ist, da mich das unberechenbar macht. Aber ich<br /> gestehe das auch anderen zu. Wenn ich das grössere Bild sehe: wir alle mit-ein-ander sind das Ganze, die ganze Wahrheit... :-)<br /> <br /> Souverän laut Wikipedia: Unter einem Souverän (lat. superanus, „über allen stehend“) versteht man den Inhaber der Staatsgewalt, in Republiken ist dies das Staatsvolk, in Monarchien der Monarch,<br /> häufig also ein König oder Fürst.... Zur Zeit des Absolutismus war der Souverän der König, beispielsweise der König von Frankreich. .....Unter einem Souverän (lat. superanus, „über allen stehend“)<br /> versteht man den Inhaber der Staatsgewalt, in Republiken ist dies das Staatsvolk, in Monarchien der Monarch, häufig also ein König oder Fürst....<br /> <br /> Das Thema Souveränität und Macht hat so viel mit Freiheit zu tun, mit Eigen-Er-Mächtigung... > wir definieren die Bedeutungen neu im MAN (Massenbewusstsein), so empfinde ich es.<br /> Danke für die Aus-Tausch-Mög-Lich(t)-keit<br /> Achim<br /> <br /> <br />
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