Nebenschauplätze
Veröffentlicht auf 29. Oktober 2010
Vor 3 Jahren erzählte Sabine (kristallmensch.net) bei einem Seminar, zu dem ich war, von Nebenschauplätzen. Ihre Schwester war an Krebs erkrankt und Sabine hat mit Saint Germain zusammen den Krebs auf eben einen Nebenschauplatz, heißt in andere Dimension, eine Realität außerhalb verlegt. Damals konnte mir noch nicht viel drunter vorstellen - und nun erfahre ich selbst, das ich das auch mache.
Es mag verrückt klingen, aber das können wir tun. Denn wir sind nicht nur in dieser Realität vorhanden, sondern zugleich auch in anderen Dimensionen.
So gehen wir z.B. jede Nacht dort hin, in andere Bereiche, und erleben dort vieles, was aber nicht wörtlich zu unseren Träumen ist - weil das was ich dann als Traum mitkriege nur das ist, was der Verstand versucht in diese Realität zu bringen, und das ist zuweilen nicht möglich, weil es in anderen Bereichen Dinge gibt, für die es hier keine Entsprechung gibt. Deshalb erscheinen Träume zuweilen sehr konfus. Träume sind allerdings niemals Hirngespinste oder sowas, das meint die Wissenschaft zwar, doch das ist deren begrenzte Sichtweise (weil sie nicht über das hier hinaus schauen).
Also, wir tun es sowieso jede Nacht, und manchmal auch am Tag - Tagträume sind oft ein kurzes hinausgehen aus dieser Realität. Und wir erfahren dort oder probieren dort vieles aus, um es dann evtl. hier her zu bringen.
Das klappt aber auch anders rum.
Ich kann durchaus Dinge, die hier stattfinden könnten, auf eine Realität außerhalb verlegen. Mir fiel es eben jetzt auf, das ich das gemacht habe - es ist witzig. Ich habe etwas, das hier "drohte" in ein Spiel verlegt, das ich spiele (Farmville auf facebook), was mir allerdings er später klar wurde. Ich musste lachen und ich war völlig baff. Doch dann erinnerte ich mich eben an diese Geschichte von Sabine.
Überhaupt - die Menschen meinen das Spiele, das Filme, Bücher oder derartiges alles "nicht real" ist, sie sagen " ist ja blos ein Spiel" oder "ist ja blos ein Film". Dabei ist alles eine Realität für sich, geschaffen, bzw. erschaffen von Menschen. Jeder Film ist für sich eine eigene Dimension, eine eigene Realität, jedes Buch, jedes Bild das gemalt wurde. Ich merke es bei Büchern deutlich - ich tauche beim lesen regelrecht ein in diese Welt, diese Realität, und ja - in diesem Moment bin ich dort. Das ist keine Einbildung, wie ich früher auch glaubte, es ist real. Es ist letztlich genau so real wie das hier, denn das hier ist nur eine Realität von unzähligen. Und jeder kann in jedem Moment eine neue erschaffen. durch schreiben, malen, filmen, durch imaginieren oder träumen - egal wie, es gibt viele Möglichkeiten.
Wenn mir nun so langsam bewusst wird, das ich mir dort ( und sei es in einem Spiel) mein Welt erschaffen kann ( warum gibt es denn jetzt die unzähligen Spiele wo ich mir eine eigene Stadt uvm. erschaffen kann?) dann haben wir das hier her gebracht um zu üben, um spielerisch zu lernen damit umzugehen. Und wir können beginnen, Dinge von hier nach außerhalb zu verlegen. Es funktioniert in beide Richtungen.
Ich kann also einen Unfall, den ich als Potential habe, nach außerhalb verlegen, ihn dort erfahren, wo er nicht diese Härte hat wie hier. Ich kann probieren wie es wäre wenn.......
so habe ich in einem sehr realen Traum ( manchmal sind ja Träume realer als das hier) probiert, wie es ist die Schwerkraft aufzuheben, und ich konnte es nach anfänglichen Schwierigkeiten, und es war einfach unglaublich! Ich weiß, das ich es dort probiert habe, und - ja, hihi, wer weiß, vielleicht kann ich es ja eines Tages hier her bringen?
Mit der Ausdehnung des Bewusstseins beginnt ein wahrnehmen der anderen Realitäten, und darin auch was ich wo mache. Für mich sehr interessant, äußerst interessant. Für den Verstand Spinnerei - weil er es nicht kann, weil er dazu nicht in der Lage ist, das zu erfassen. Um so etwas wahr zu nehmen muss ich über den Verstand hinaus gehen, und mir vertrauen, meiner Wahrnehmung vertrauen. Das ist vielleicht die größte Hürde.
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