Es geht ans Eingemachte
Veröffentlicht auf 31. März 2011
Herausfordernde Zeiten. Das merken auch die, die gar nichts mit Bewusstsein oder so zu tun haben wollen. Müdigkeit ist so ein Symptom, oder Orientierungslosigkeit.
Ich gehe dabei durch Gefühlsschwankungen die ich glaubte, schon hinter mir zu haben. Doch ich stelle fest:
Grau ist alle Theorie.
Wenn es darum geht, es tatsächlich zu leben, kommen alte Gewohnheiten, Gedanken und Bedenken an die Oberfläche. Da gibt es Kollisionen von meinem Verstand und meinem Bewusstsein. Da bemerke ich dass ich in alten Bahnen denke, und erinnere mich plötzlich dran: wie war das mit dem Vertrauen? Wie war das mit dem Loslassen meiner Schöpfungen? Wie war dass damit: alles ist in Ordnung wie es ist?
Und sehe, das doch noch ein ganzer Teil altes in mir steckt.
Adamus sagte am Jahresanfang, dass Shaumbra mit den tiefsten Schichten konfrontiert wird. Ja, absolut.
Tief durchatmen, bewusst atmen, um wieder ins Lot zu kommen, bewusst eigene Entscheidungen treffen, und immer wieder neu ausrichten - das ist gefordert, laufend, jedenfalls bei mir.
Da gibt es manches, das mich vorübergehend aus meiner Mitte bringt, das mich irgendwie unruhig macht, das mich manche Tage fühlen lässt als wäre das unterste zu oberst und umgekehrt. Momentan bin ich viel im Garten beschäftigt, denn da gibt es einiges zu tun (ich habe im vorigen Jahr nichts gemacht weil es so aussah als würde ich ausziehen), und dieses körperliche arbeiten draußen mit Erde, Pflanzen, Steinen tut mir gut. Und dabei ist auch Freude, wenn ich sehe, was ich gemacht habe.
Augen zu und durch? Na, auch nicht so ganz, denn Augen auf und durch geht auch. Wichtig finde ich aber, dass ich mir immer wieder vor Augen halte "it doesnt matter" wenn ich mal wieder reinrutsche, alles so wichtig zu nehmen.
Dann das passiert mir immer noch sehr schnell, und damit ist jede Leichtigkeit futsch. Oder ist es einfach, weil sich so viel Altes löst, aufsteigt, und damit nochmal wahrgenommen wird? Meinem Empfinden nach ist sehr sehr viel in Bewegung, auf der ganzen Erde, und es ist schon herausfordernd wenn man eine gewisse Wahrnehmung hat. Dann erinnere ich mich das alles nur Energie ist, und dann geht es wieder.
Doch jeder Tag ist anders, immer wieder, von meinem Empfinden her, und deshalb braucht es jeden Tag wieder meine bewusste Ausrichtung und Erinnerung.
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