einfach

Veröffentlicht auf 23. April 2011

Ich bemerke schon ne Weile dass es mich immer wieder nervt - dieses dauernde spirituelle (oder wie immer man es nennen mag) herummachen.Es reicht mir und immer öfter will ich nichts mehr davon hören.

 

Vor allem nervt mich dieses unterteilen - was eben spirituell ist und was nicht, weil das ganze Leben es ist (oder nicht) - aber es gibt da für mich keinen Unterschied.

 

Was für mich zählt, ist. zu leben, nicht alles zu durchdenken oder neu, durchfühlen. Mich nerven auch solche Ausdrücke wie "ich spiele damit" und  das herumdiskutieren wie nun was geht. Ich stelle fest, das ich niemals ein Typ wäre für eine Arbeit in diesem Bereich - weil es mir nach nur 6 Jahren schon reicht. Okay, ich hab mich voll reingekniet, weil ich das so mache, eben ganz, wenn ich mich mit was beschäftige. Aber wie manche 20 Jahre oder länger damit voll agieren  - nee, das wäre nicht meines.

 

Ich finde, es ist alles sehr sehr einfach, es gibt ein paar Dinge die zu wissen ich wichtig finde,  für das Verständnis dessen, was Leben ist und was nicht. Aber geschätzt 98 % sind Makyo. Was so alles kursiert an Dingen die gemacht werden sollten, müssten, die unzähligen Bücher darüber. Meistens wird damit der Verstand bedient der auf seine übliche Weise alles bewertet und versucht zu verstehen und auseinander nimmt.

Dabei reicht es aus

 

mir selbst völlig zu vertrauen, absolut,

bis hin zu dem was der Verstand "total naiv" nennt - ja. Damit fällt schon mal fast alles weg. Kein aufarbeiten mehr, kein Schutz, keine Vorsorge, keine Nachsorge, keine Überlegungen welcher Art auch immer - ja, es ist herausfordernd, doch es ist zugleich auch so dermaßen entspannend, wenn alles so einfach wird. Wenn ich mir vertraue - was soll mir passieren? Wenn ich mir vertraue, weiß ich, das ich der Schöpfer bin, das ich mir alles, was ist, was mit mir ist, so erschaffen habe, und ich habe gute Gründe gehabt, auch wenn mein Verstand diese nicht kennt. Vertrauen ist, es so anzunehmen und das ist

 

Akzeptanz von allem wie es ist,

was heißt alles genau so anzunehmen wie es nun mal ist - ob mein Körper oder meine Umgebung oder was mir "widerfährt" - alles so zu akzeptieren ohne noch gegen irgend was zu kämpfen oder es vermeiden wollen oder heilen wollen, keine Schutzvorrichtungen, nichts von alledem mehr. Einfach die völlige Akzeptanz von allem wie es ist.

Und darin liegt das Erkennen und Verstehen von dem was Schöpfung ist, die Zusammenhänge, das Wissen warum und wieso - und alles ist Schöpfung, ALLES !!!

 

Mich ausdrücken,

egal was es ist, wie es ist, egal ob ich damit was verdiene oder was andere davon halten. Es ist mein Ausdruck, alles was ich tue, und es ist - wenn ich es bewusst mache - meine Freude. Das ist Sinnlichkeit, Liebe, Spaß, das ist das Leben.

Ausdrücken kann alles sein, und dazu muss ich nichts gelernt haben, dazu muss ich nicht von anderen anerkannt werden, und ich weiß wie es ist, etwas zu erschaffen - dass ist DIE FREUDE überhaupt. Egal ob ich was gemalt habe, oder etwas im Garten pflanze, ob ich was koche oder backe, ob ich etwas schreibe oder bastle, werkle, ob mit meinem Motorrad eine Runde fahre und mir der Wind um die Nase weht - alles was ich tue ist mein Ausdruck, und das ist was Bewusstsein, das wir sind, tun will. Das sind Erfahrungen, das ist Ausdehnung.

 

Und da ich absolut sicher weiß, das ich ein ewiges Wesen bin, das ich so viele Inkarnationen haben kann wie ich will, was sollte mir schon passieren?  Das ich sterbe? ist lächerlich, angesichts der Tatsache das ich unzählige Leben hatte - ich bin schon tausende Male hier rein und raus - also, das interessiert mich ehrlich nicht mehr. Wenn dieses Bewusstsein, das ICH BIN hier sein will, wird es so sein, und wenn es gehen will, geht es - völlig wurscht was ich tue. Da kann ich mich in Watte packen, nützt nix, oder ich kann waghalsige Dinge tun, und es passiert auch nix .

Es hängt nur davon ab, wie lange ICH hierbleiben will, nicht von den äußeren Dingen, niemals.

Mich amüsiert es wenn ich Radfahrer mit Helm sehe, und ich weiß, das es nur ein Ausdruck ihrer Ängste ist (es könnte ja was passieren) - doch niemals verhindert ein Helm irgend was - nie. Das ist Illusion, in allen Bereichen, diese ganzen Schutzmaßnahmen. Wenn was sein soll, ist es - und wenn nicht, dann eben nicht. Dann kracht es und ich hab nen Unfall und doch keine massiven Verletzungen, als Beispiel. Ich hatte die letzten Jahre einige Situationen wo es hätte heftig knallen können - und nichts passierte. Wenn ich mal nicht "aufgepasst" habe, haben es andere.

 

Mir erscheint dieses Vertrauen in mich die Essenz von allem zu sein, und je mehr ich es tue um so einfacher, leichter, lockerer, freudiger und sinnlicher kann ich leben. Ich bemerke es immer dann, wenn ich nicht im Vertrauen bin, wenn mein Verstand sein altes Programm nochmal probiert, wenn ich beginne, mich unwohl zu fühlen. Dann reicht es aus, mich an mein Vertrauen zu erinnern, tief durchzuatmen.

Das ist alles.

 

 

Geschrieben von Kristallherz

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E
<br /> was Du sschreibst, liebe Ingrid, dem kann ich nur voll zustimmen... ganz genauso empfinde ich es auch... und doch - irgendwo hapert es bei mir, fehlt das absolute Vertrauen, und zwar wenn es um<br /> meinen Körper geht. Ich weiß, ich erschaffe mir das, aus welchem Grund auch immer. Aber das Annehmen von sooooooooo heftigen Schmerzen und großer Bewegungseinschränkung... das bringt mich oft zur<br /> Verzweifelung und dann rutsche ich wieder in die "alten Muster". Aber... es kann nur besser werden.<br /> <br /> <br />
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