25.10.09

Veröffentlicht auf 25. Oktober 2009

Ich habe Veränderungen festgestellt, bei mir. Ich habe seit Anfang des Jahres in verschiedenen foren geschrieben, und es war lehrreich für mich. Doch nun sehe ich womit die anderen sich beschäftigen, und es ist für mich nicht wichtig. Ich sehe die "Spiele", die für den einzelnen sicher von Bedeutung sind, doch ich fühle mich davon nicht angsprochen. Wie sehr gemeint wird und gemutmaßt, wie zuweilen aneinander vorbei interpretiert wird, wie geurteilt wird, beurteilt, hochgehoben und niedergedrückt. Und es interessiert mich nicht.
Ich hab eine eigenartige Gleichgüligkeit entwickelt, ich sehe es und doch berührt es mich nicht. Ich betrachte es, und fühle mich völlig außerhalb dessen. Scheint so, als wäre dieses Kapitel abgeschlossen, für mich. Es war eine Phase, und das kennen wohl viele. Ich hab vor 5 Jahren angefangen mit den Channelings von Tobias, hab sie alle gelesen, habe bis August 2006 meine Entwicklung für mich alleine gemacht. In dieser Zeit ist vieles geschehen, doch da war niemand, mit dem ich mich austauschen konnte. Dann bin ich in einen online-workshop, und es war das erste Mal, das da welche waren, die auf der gleichen "Wellenlänge" wie ich waren. Aus dieser Gruppe habe ich mich im Dezember 2006 selbst rauskatapultiert, nach aussen zwar durch diejenige, die diesen Kurs gemacht hat, doch in Wahrheit war ich es selbst, die das wollte. Zeitgleich habe ich meine Arbeit gekündigt, bis seitdem nur für mich. Aus diesem Kurs und von einem anderen Workshop habe ich Freundninnen, mit denen ich mich ausgetauscht habe, und es war gut und wichtig. Ich habe alte Freunde verloren und neue gewonnen. Manche kamen und sind wieder gegangen, andere sind geblieben, und es ist eine sehr entspannte und ausgeglichene Form von Freundschaft.  Dann kam diese "Forenphase" dazu, doch nun ist auch das vorbei. Ich bin nach einem gewissen Weg, den ich wie einen großen Kreis wahrnehme, zu mir selbst zurück gekommen. Und ich habe wieder Lust, in mein Leben HIER einzutauchen. Es kommt mir so vor, als wäre ich außerhalb spazieren gegangen, durchs Internet z.B., und jetzt wieder zu mir gekommen. Ich fühle es so (alt würde ich sagen, ich habe es verstanden) das alles das außerhalb nicht von Bedeutung ist. Es war zu diesem Zeitpunkt okay, richtig, doch nun ist es vorbei, wie so viele Stationen auf diesem Weg. Und irgendwie bin ich ziemlich schnell da hindurch. Immer bin ich wo eingestiegen, und hab mich eingbracht, um dann nach einer Weile festzustellen, die anderen sind noch da, wollen auch so weiter machen, aber ich nicht, ich bin schon weiter gegangen, also wird es Zeit, das zu ändern. Warum ich es so "eilig" habe, weiß ich nicht, aber fast ist es so, als würde ich wo hinein gehen, das was für mich relevant ist, aufnehmen, und dann wieder raus und weiter. Das einzige, wo ich nach wie vor dabei bin, sind die shouds des Crimson Circle, die jetzt Adamus leitet. Und seit dem ist richtig Bewegung hinein gekommen, Veränderung. Alles Alte, alles wo ich noch Unbalanciertheiten habe, kommt der Reihe nach hoch - um angschaut und geklärt zu werden. Und das im Turbo.
Mir ists recht so, das ist was ich mag, manchmal gehts mir immer noch zu langsam. Aber inzwischen sehe ich die Veränderungen in mir, und es ist tatsächlich so, das ich heute jemand völlig anders bin, als ich führer war. Es ist tatsächlich wie ein anderes Leben - doch ich hab noch den gleichen Körper, und das alleine ist schon ein Zeichen des Tempos und der Veränderung, die wir heute haben.

Mal sehen wie es weiter geht. 

Geschrieben von Kristallherz

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