21.03.2010

Veröffentlicht auf 21. März 2010

Ich hab noch ein wenig weiter über das nachgedacht, und erinnerte mich an einen Artikel im Lichtfokus Nr. 26 vom Sommer 2009. Er ist vom Gathering in Solothurn, von Tobias. Genau das ist es.
Er spricht darin über die alten Kulturen, über Ägypten, über New Mexico und die Anazazi, über Haiti und Jerusalem. Es reisten Gruppen dort hin um die alten Energien aufzunehmen, die alten Meister zu suchen, und sie kamen und sagten jedesmal: wir haben nichts mit euch zu teilen, denn das alte Wissen stimmt nicht mehr, in dieser neuen Zeit. Ihr seid die, auf die wir lange Zeit gewartet haben, damit wir endlich gehen können. Und sie fragten, seid ihr bereit wahrhaftig mit euch selbst zu sein? Seid ihr echt und wahrhaftig? oder spielt ihr nur ein weiteres Spiel?
Die Aussage war, das es im alten Wissen nichts gibt, was wir für diese Zeit jetzt anwenden können, denn das, was nun ist, hat es nie zuvor gegeben, und somit kann uns keiner der alten Meister mit seinem Wissen weiterhelfen. Wir waren bereit uns dieser Herausforderung zu stellen, in dieses Neue zu gehen, es zu erforschen und erfahren. Und für mich geht das nur, wenn ich voll und ganz bei mir bin, mir vertraue und bereit bin alles alte Wissen hinter mir zu lassen, um mich offen und unvoreingenommen in das Neue hinein zu begeben.
Nun weiß ich warum ich zu den alten Techniken, und dem bisher bekannten Wissen immer eine gewisse Distanz eingehalten habe. Nun verstehe ich, das ich mal kurz hingeschaut habe, es auch bewundernswert fand, wenn manche so viel wussten. Doch ich selbst wollte es nicht und konnte mir nicht erklären warum. Nun ist es klar. Es hätte mich abgelenkt.

Und das ist auch der Grund warum ich nicht der Meinung bin, das andere kommen um uns zu "retten" oder so, das es keine anderen Kulturen wo auch immer gibt, die "weiter" sind als wir. Denn das hier, was auf der Erde geschieht ist absolut einzigartig, das hat niemand vorher vollbracht. Die Erde ist führend - sorry, für alle die, die von Venus, oder Sirius usw. träumen, die glauben das dort die großen ..... was auch immer, sind. Denn, wieso sollten wir das tun, wenn es schon getan worden ist ?
Es ist schwierig anzunehmen, das WIR hier etwas besonderes sind, das wir etwas absolut Neues erschaffen, doch genau darauf kommt es an. Wie Tobias sagte:
Seid ihr bereit, wahrhaftig mit euch selbst zu sein ?


Und noch etwas ist mir aufgefallen: die Dualität der Sprache.
Beispiel 1: gleichgültig - es bezeichnet allgemein etwas, das mich nicht interessiert, egal ist - aber gleich-gültig besagt auch, das etwas genau so gültig ist wie alles andere.

Beispiel 2: Versprechen - ein Versprechen ist etwas unumstößliches, etwas woran ich mich halten muss, und versprechen besagt auch, das ich etwas sagte, wo ich mich vertan habe - also genau das Gegenteil.
So enthält dieses Wort einmal die Unumstößlichkeit und auch die Unverbindlichkeit - grandiose Schöpfung.




Geschrieben von Kristallherz

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