12.06.2010

Veröffentlicht auf 12. Juni 2010

Was mich wieder mal beschäftigt hat, ist die Selbstliebe, und die Verbindung mit meinem ICH.

Was mir so klar geworden ist, und es hört sich zunächst so alltäglich an, ist, das ich niemand anderer sein will als ICH SELBST. Doch dahinter steckt einiges.

 

Wer schaut nicht mit einer gewissen Begehrlichkeit auf das, was wir von den aufgestiegenen Meistern hören, oder von anderen. Jeder  hat irgendwo was, was bei ihm nicht so doll ist oder nicht so klappt, und immer gibt es einen, der genau das mit links macht. Und wenn ich lese, was Saint Germain so alles auf Lager hatte - wow, da könnte man blass werden vor Neid, grins. Einer der so ziemlich alle gängigen und alten Sprachen gesprochen hat, der außergewöhnliches Wissen in sehr vielen Bereichen (Medizin, Alchemie, Juwelen, Handwerk, Transmutation usw.) hatte, der anscheinend aus dem Nichts heraus sehr reich war, der Steine in Gold verwandeln konnte.

Oder ich würde gerne reisen, doch als Hartz4-Empfänger ??? und dann lese ich von anderen, die hier und da und dort sind, und frage mich, wieso erlaube ich mir das nicht ? Oder - ich würde gerne mal die Naturwesen sehen.

Tja, doch wenn ich mich anschaue - nichts von alledem.

 

Zwar gibt es das eine oder andere das ich auch kann, so bekomme ich z.B. Zustimmung und Anerkennung für meine Bilder, und manchmal für das was ich schreibe, doch letztlich ist das nicht der Punkt.

 

Der Punkt ist, das es wirklich und wahrhaftig auf nichts von alledem ankommt.

 

Wichtig ist nur eines: das ich mich selbst genau so, wie ich bin, annehme, das ich nicht meine, mir fehlt was oder ich müsste etwas können, das andere konnten oder können, denn es gibt keinen Vergleich und keine Bewertung, von gar nichts. So ist keiner mehr oder weniger, so ist es vollkommen gleich-gültig wer was getan hat oder nicht, und es spielt überhaupt keine Rolle was ich gelernt habe oder nicht.

 

Wichtig ist, das ICH gar nichts anderes sein will als ausschließlich ICH SELBST. Das ich alles, was ICH BIN haben will, und das ich damit absolut und vollkommen zufrieden bin und mich kein noch so herausragender anderer beeindruckt mit seinem Können oder was immer.

 

Mich selbst absolut lieben, denn das ist alles, was zählt, und mir selbst absolut vertrauen, ohne mit einem Auge auf andere zu schielen.

 

Es spielt keine Rolle, was ich jeh getan oder gemacht habe, weder hier, noch in den anderen Bereichen. Es ist egal, was ich gelernt habe, was ich erfahren habe. Es geht wirklich nur um mich, und wenn ICH soweit bin, das ich fühle, es ist gut, es reicht, ich kann für immer gehen, dann ist es so. Niemand außer mir selbst trifft diese Entscheidung, und ich als Mensch muss mich nur öffnen, mir selbst, und bereit sein, MICH so wie ich bin, anzunehmen, ohne irgend etwas anders haben zu wollen.

 

Adamus sagte im Ascension das der Aufstieg nur eine Entscheidung ist. Sie hängt von nichts ab außer meiner Bereitschaft. Und wir müssen ALLES mitnehmen, ohne Ausnahme. Und eben das bedeutet, das ich alles was ICH BIN genau so annehmen muss, wie ICH BIN, und annehmen heißt akzeptieren, und lieben. Und dazu gehört, das ich mich  gleichwertig, ebenbürtig fühle, allen anderen (auch aufgestiegenen Meistern), das ich aufhöre zu meinen, mir fehlt noch was oder ich müsste erst noch dies und das....... nein. Genau das spielt keine Rolle. Nur meine Liebe, meine Ehre und Achtung für MICH SELBST und völlige Akzeptanz spielen eine Rolle.

 

Es ist schwierig zu erklären, aber ich fühle so viel stille und tiefe Achtung für mich, für mein Sein, so viel sanfte Annahme. Das ist nichts berauschendes, nichts überschwängliches, es IST einfach. Und doch von einer solchen Fülle und Vollständigkeit, das mir die Worte dafür fehlen.

 

wenn-ich-hierher-komme.jpg

Geschrieben von Kristallherz

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