Veränderung

Veröffentlicht auf 23. August 2010

Irgendwie verändert sich grad laufend alles. Nicht außen, nööö, innen.

Meine Gefühle, meine Wahrnehmung, das was mir wichtig erscheint oder nicht, das was ich meine tun zu müssen oder sollen oder nicht, mein Lebensgefühl, und zuweilen komm ich selbst kaum mit.

 

Da sind Gefühle die ich überhaupt nicht einordnen kann, könnte auch sagen komische Gefühle - doch es ist mir egal, ich atme ein und akzeptiere das es so ist, und gut.

Da sind Freude und auch Unruhe, Liebe und etwas Konfusion gleichzeitig, oder im fliegenden Wechsel, so schnell kann ich gar nicht gucken. Okay, es ist so.

Doch es ist gewöhnungsbedürftig, für den linearen Teil in mir, der schließlich über mehr als ein halbes Jahrhundert hier so gelebt hat.

Tief atmen und einfach keine Gedanken drüber machen.

 

Alles ist in Ordnung, selbst mit den komischsten Gefühlen und mit den ungewöhnlichsten Dingen. Da höre ich was, was eigentlich nicht sein kann, ich rieche Dinge die auch eigentlich nicht da sind. Ich sage eigentlich, weil klar ist es da, weil immer so viel mehr da ist als wir wahrnehmen. Aber es ist überraschend, und manchmal im ersten Moment schon etwas erschreckend, wenn ich z.B. etwas höre was alle anderen nicht hören - denn sie reagieren nicht.

 

Aber was solls, ich wollte es ja so, also. Und da der Mensch, wie man so sagt, ein "Gewohnheitstier" ist, was stimmt, ist es kein Problem. In dem ich es annehme ohne zu überlegen ist alles im grünen Bereich.

Es ist nur am Anfang ein bisschen irritierend. Zum Teil kommt es auch da her, das ich immer noch manchmal alte Denkweisen habe, das ist wie ein Automatismus, und irgendwann bemerke ich es und stoppe es mit einen bewussten Atemzug. Und das funktioniert.

 

Worüber ich mich freue ist, das ich so gut wie gar nicht mehr an das, was Zukunft genannt wird,  denke. Was ist in einem halben Jahr oder in einem Jahr oder....

es ist mir egal, tatsächlich. Und das überrascht mich, denn ich dachte, das es schwierig ist, das los zu lassen. Ich war wie die meisten ein Meister darin mir über alles mögliche, was sein könnte, dauernd Gedanken zu machen.

Das hat sich verloren, von alleine. Liegts daran, das ich mich einfach sicher fühle, oder daran das ich begonnen habe mir wirklich zu vertrauen? Weiß nicht, und spielt auch keine Rolle. Ich stelle es fest, und ja, ich freu mich drüber, denn so lebt es sich bedeutend einfacher, und ich fühle immer öfter und mehr eine solche Freude im Moment, einfach in dem Augenblick, egal was ich mache. Ob ich im Garten rumwurschtle, oder mit dem Fahrrad durch die Gegend gondel. Ich hab immer wieder eine tiefe innere Freude ohne jeden Anlass.

 

einfach Sein

 

 

Geschrieben von Kristallherz

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