Veränderung

Veröffentlicht auf 6. April 2012

Manchmal bewegt sich ne ganze Zeitlang scheinbar nichts - manchmal auf einmal viel. So geht es mir momentan.

Da ist ne ganze Reihe an Veränderungen, in den Freundschaften, in meiner Sicht auf das Leben, in meinem Verständnis von mir selbst. Da ist so viel mehr klar, als Metapher könnte ich sagen : ich bin auf einen Berg gestiegen und sehe nun sehr viel weiter, sehr viel mehr von dem was war und ist, sehr viel klarer weil die Luft da kristallklar ist.

 

Ob sich das so weiter entwickelt, kann ich nur erahnen. Und das sich allgemein etwas verändert, auch.

Das ist es ja, was "prophezeit" wurde, und manchmal fühle ich es so. Dann seh ich was "draußen" so los ist und frage mich, werden die Menschen wirklich bereit sein für eine Veränderung? Bei manchen ist es klar ein nein. Bei anderen ein vielleicht. Diejenigen, die wirklich ja sagen, sind wohl die wenigsten.

Es ist so, das ein Mensch, wenn es irgendwie, einigermaßen geht, es so lassen will wie es ist. So lange er damit zurecht kommt hat ers lieber so wies ist - es gibt ne große Angst vor Veränderung. Weil damit in uns angetriggert wird, das es ja schlimmer werden könnte, schlechter, wir was verlieren oder so. Veränderung ist oft in der Verstandes-Vorstellung damit verbunden, das es schlechter wird. Und somit - nee, lieber so wies ist, auch wenn es alles andere als ideal ist, aaaaaaber......

 

nun ja.

Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber vielleicht kann ich mal in mich lauschen und fühlen, was ich wirklich will? Will ich WIRKLICH so weiter machen wie bisher?

Will ich es vielleicht einfach nur ein bisschen bequemer?

Will ich es leichter, einfacher, schöner, was auch immer das bedeutet?

Oder will ich eine wirkliche Veränderung, sogar tatsächlich souverän, und zwar als Schöpfer meines Lebens souverän sein?

 

Die letzte Variante ist die mit dem größten Potential, und genau so die mit den größten Ängsten. Ein Grund dafür ist, das Menschen ihr Leben SEHR ERNST nehmen, auch weil uns ja von der Kirche eingebläut wurde, es gäbe nur dieses eine Leben, was lächerlich ist. Wer auch nur ein wenig in sich fühlt, erkennt, das da so viel mehr ist als er in diesem Leben erlebt hat. Wie kann jemand (das ist was mir als junger Mensch schon klar wurde) Folter als etwas furchtbares empfinden wenn er nicht erfahren hat wie das ist? Meine Lehrerin in der Schule erzählte mit einem gewissen Genuss von den Folterungen im Mittelalter und ich wäre ihr am liebsten an den Hals gesprungen! Blos woher kommt das denn? Na, ich muss es kennen auch wenn ich mich bewusst nicht dran erinnere. Und jeder hat haufenweise solche Dinge, Abneigungen bis hin zu  gar-nicht-hören-können. Ich frag mich echt, warum kommt keiner auf die Idee, er weiß es sehr genau weil ers erlebt hat?

Das "gute darin" ist - wenn mir das klar wird, wie kann ich dann dieses Leben jetzt noch so ernst nehmen? Wenn ich erkenne, das es nur eines von vielen ist, wo bitte ist dann dieser große Ernst?

 

Okay, jedem steht es zu sich so weit ins Vergessen zu begeben das er wirklich glaubt dass hier sei alles was gibt - es erhöht die Intensität beträchtlich. Ich jedoch ziehe es vor darüber hinaus zu sehen. Damit verschiebt sich alles.

 

Und dann kann ich auch Veränderungen sehr viel gelassener annehmen. Ich jedenfalls freu mich drauf, und hoffe, dass sich wirklich alles verändert. das Leben hier, das Verständnis für uns selbst, das Miteinander, die Freude und das Mitgefühl.

Für alle.

 

Yeshua, fälschlich als Jesus bezeichnet, ist genau dafür gekommen. Allerdings nicht wie von den Kirchen dargestellt heute, sondern es war der Beginn für eine völlig neue Form von Freiheit. Und ich wähle für mich, das es nun endlich auch so wird.

 

wenn ich hierher komme

Geschrieben von Kristallherz

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