Sinn - los

Veröffentlicht auf 22. Januar 2011

Es gibt keinen Sinn, keinen Zweck. Ja.

Es stimmt, und es stimmt das uns all die erschaffenen Ziele, dieses meinen etwas erreichen zu müssen, am laufen halten. Wenn ich etwas zu tun habe, wenn ich es als wichtig empfinde, wenn ich meine, das es etwas zu erreichen gilt, dann bin ich motiviert. Habe ich dann noch Erfolg, scheine ich ja auf dem richtigen Weg zu sein!

 

Dem entsprechend bin ich momentan unmotiviert - weil es nichts gibt, was erreicht werden muss, nichts was ich tun müsste, und auch gar nichts, was wichtig ist.

 

Wenn man das alles verliert - diese Wichtigkeit, das meinen, es wäre etwas von Bedeutung, man würde etwas machen das sinnvoll ist, kippt man ins bodenlose.

Es sind effektive Schöpfungen - wenn ich andere pflege, wenn ich Dienstleister bin, wenn ich egal was für andere mache, kann ich mich wichtig fühlen, und das gibt dem Leben Sinn. Das hält den Menschen am laufen, gibt ihm Energie, Kraft.Ich fühle mich bestätigt, gut.

so ist es üblich.

 

Wenn ich nun aber an den Punkt komme, das alles los zu lassen, aufzulösen, ist dieses Erkennen dessen, das es alles nur Illusionen sind, das niemand mich braucht, das es gar nichts gibt, was irgendwie von Bedeutung wäre, erst mal ein absoluter Killer.

Warum sollte ich überhaupt noch was tun? Wenn nichts wirklich eine Rolle spielt? Wozu sollte ich etwas machen, und sei es blos ein Bild malen? Es ist doch völlig egal ob es da ist oder nicht, und das gilt für alles andere genau so.

Es ist für meine Begriffe eines der grundlegendsten Dinge in diese Bedeutungslosigkeit einzutauchen.

 

Früher oder später muss es jeder, und je nachdem für wie wichtig ich mich halte, um so tiefer falle ich hinunter.

In der spirituellen Szene nun halten sich nicht wenige für wichtig, weil sie ja die Veränderungen hier vollziehen - haha, ich war auch da - und damit haben sie ja eine wichtige Rolle jetzt.

Grins.

Doch auch hier kommt der Punkt wo ich bemerke, das auch so was blos Makyo ist. Lächerlich.

Klar, jeder der sich bzw. sein Bewusstsein verändert, verändert damit alles andere auch.

Doch spielt es eine Rolle?

nee.

 

Und das ist, was ich schon vor Jahren gefühlt habe, diese absolute Bedeutungslosigkeit, Sinnlosigkeit, und gerade hat sie mich wieder eingeholt.

Das ist wie ein riesiges Schlagloch auf der Straße, auf der ich gehe.

Und letztlich doch nichts weiter als egal.

Alles loslassen, heißt auch, die eigene Bedeutung los zu lassen, völlig.

 

Es ist kein Widerspruch:

für die Welt hat es Bedeutung, wenn ich mein Bewusstsein verändere, und genau so ist es völlig egal, gleich, ob ich es tue oder nicht. Es spielt keine Rolle!

Ich für mich bin alles was ich habe, ich bin mein ganzes Omniversum - und gleichzeitig ist es wurscht ob ich hier bin oder nicht.

 

Sowohl - als auch. Keine Trennung.

 

Aber dieses Erkennen der eigenen Bedeutungslosigkeit ist - vor allem wenn man ein paar Aspekte hat die sich sehr wichtig vorkamen in ihren Leben - erst mal sehr heftig. Dieses Loch hat keinen Boden mehr.

 

Verrückte Sache. Deprimierend, lähmend, die völlige Sinnlosigkeit zu erkennen, dessen was ich meinte zu sein.

Nichts davon ist wichtig. Und doch bin ich ALLES, für mich.

 

Es ist ein weiterer Schritt dahin, zu mir zu kommen. Nicht mehr, und nicht weniger.

 

Wasserspiele3_4.jpg

Wasserspiele 3

 

ähhmm  ...wen die Bilder interessieren, die gibts als Poster ......www.angels-peak.de

Geschrieben von Kristallherz

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