Mir vertrauen
Veröffentlicht auf 13. Januar 2012
Da schreibt mir ne Freundin, das ihr das Amt zuviel bezahlt - und ich hätte damit etwas Bauchweh, weil ich Bedenken hätte es zurückzahlen zu müssen. Darauf meinte sie, das sie vertraut, und auch so könne man sich was erschaffen.
Vertrauen ist ja gut - doch es brachte mich dazu mal zu hinein zu spüren was Vertrauen für mich ist.
Und da bemerke ich, das ich da etwas tiefer eingetaucht bin.
Adamus sagte im Ascension (Aufstieg) - das Gesetz ist nicht dein Gesetz. Er meinte damit, das wir vieles einfach annehmen und als unverrückbar betrachten - obwohl es das nicht ist, und obwohl wir jederzeit unsere eigenen Gesetze (Glaubensmuster) kreieren können. Es kommt aus dem Massenbewusstsein, dass uns viele Annahmen, Vorstellungen und Meinungen einfach überstülpt, und Adamus sagte damit - du musst das nicht mehr so haben. Du kannst selbst entscheiden was für dich Gültigkeit hat und was nicht. Und es stimmt - letztlich bestimme ich selbst was ich für wahr halte und was nicht, weil es diese äußere Wahrheit gar nicht gibt. Es gibt Übereinkünfte, von denen die hier sind, und da gibt es sinnvolle und sinnlose. Sinnvoll ist es durchaus gewisse Regeln für den Verkehr zu haben, weil wenn jeder herumkurvt wie er will gäbe es wohl ein Chaos.
Aber ist es nun das Ziel dahin zu kommen alle Gesetze für mich als nicht gültig zu betrachten?
Das dachte ich zuerst. Ich dachte, es wäre angebracht an einen Punkt des Vertrauens zu kommen, wo ich alle Regeln und Gesetze als für mich nicht mehr zutreffend finde. Aber ....
muss ich mich wirklich über alles hinwegsetzen?
Heute nun, als ich eben bemerkte, das ich mich mit einer offensichtlichen irrtümlichen Zahlung vom Amt nicht wirklich wohl fühlen würde, spürte ich was anderes.
Mein Vertrauen in mich ist - mich jetzt und hier genau so, wie ich jetzt bin, als absolut richtig zu betrachten. Als absolut in Ordnung. Es gibt nichts wohin ich kommen müsste, nichts was ich ändern müsste, erreichen oder so. Mein Vertrauen ist, mich genau so wie ich bin sein zu lassen. Mich genau so wie ich bin zu lieben, mit mir selbst achtsam und liebevoll zu sein. Und nicht von mir zu erwarten das ich anders wäre als ich bin oder meinen, ich müsste erst noch anders werden.
Das ist es auch, was Kuthumi sagte, in seinem "Yes, I am enlightened!" - davon ausgehen das ich es bin. Nicht mehr danach zu trachten oder zu versuchen oder wollen oder ...
Schluss damit. Es ist so: Ich vertraue mir, absolut und vollkommen - das alles genau richtig ist wie es ist, in aller (scheinbaren) Unvollkommenheit. Ich liebe und akzeptiere mich genau so wie ich bin, finde mich so wie ich bin genau richtig.
Yeah.
So ist es, und genau deshalb ist auch alles in Ordnung mit der gesamten Schöpfung.
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