kein Vergleich mit anderen
Veröffentlicht auf 4. August 2011
Tobias brachte das schon vor Jahren. Kein Vergleich mit anderen, und ja, das kann man irgendwie verstehen.
Doch wie immer ist es nicht das verstehen das den Unterschied macht, sondern es so zu fühlen in sich, und es aus eigener Erfahrung heraus dann zu "verstehen".
Verstehen deshalb in Anführungszeichen, weil die eigene Erkenntnis etwas anderes ist als es zu hören. Es ist das eigene Erfahren und das ist doch ein ziemlicher Unterschied.
Ich glaub, die meisten kennen es von sich selbst, das es immer welche gibt, die das, was man selbst gern hätte einfach so haben und bei einem selbst sieht es so aus als rennt man an eine Wand.
Da ist der Nachbar, der nach der Diagnose burnout innerhalb kurzer Zeit die Rente kriegt, obwohl er erst Anfang 50 ist, und der andere kann schon lange nicht mehr und Rente? Nix da!
Da ist einer der sich verzweifelt bemüht etwas zu erreichen und einem anderen fällts einfach so in den Schoß ohne das er es so vorhatte. Es gibt so viele solche Beispiele.
Und Mensch sitzt dann da und fragt sich, warum geht das bei dem einfach so und bei mir nicht? Dann lernen wir das wir selber die Schöpfer sind, und damit wirds eigentlich nur schlimmer, weil, wenn ich selbst der Schöpfer bin, warum zur Hölle geht es dann nicht wenn ich es doch so gerne, dringend will / brauche?
Warum flutscht bei anderen was ich anscheinend nicht erreichen kann?
Oder - da erzählt jemand von seinen Erlebnissen, von seinen tollen Erfahrungen, Wahrnehmungen, Bildern und ich kenne es selbst - man möchte so etwas auch haben und wieder - warum kann der/die das und ich nicht?
Und dann kommt es vor das jemand sagt (wie mir grad ne Freundin): ich trau mich gar nicht zu sagen das es bei mir wie geschmiert läuft.
Das ist eine Folge davon, das wir dann zuweilen hinterm Berg halten weil wir andere nicht betroffen machen wollen, bei denen etwas klemmt.
Dieser Satz meiner Freundin, die mir schrieb bei ihr läufts wie geschmiert in einem Bereich im ich mir ihren Worten nach "Schiet " erschaffen habe, hat bei mir nichts mehr ausgelöst. Keine Gefühl von wegen "warum nur" oder "wieso kann ich es nicht", und da wurde mir klar, es hat sich gravierend was verändert. Und der Grund ist - ich vertraue mir selbst und weiß, das meine Schöpfung für mich perfekt ist, egal wie es aussieht und egal ob ich es verstehe oder nicht. Aber dieses innere Wissen ist klar, und damit bleibe ich bei mir und eben dieses vergleichen mit anderen ist weg.
Es ist auch wieder nur der Verstand der uns so empfinden lässt. Der Verstand zeigt auf andere und sagt - schau, da geht es auch, aber bei dir nicht, du kannst es nicht, du bis unfähig, andere sind weiter, sind besser - die ganze Litanei. Und das was dann an Gefühl hochkommt wird vom Verstand ausgelöst, es ist kein echtes Gefühl, es ist Emotion, die der Verstand entfacht. Emotionen werdenvom Verstand erzeugt, es sind keine echten Gefühle, sondern Reaktionen auf die Glaubensmuster die wir in uns tragen.
Gefühl, wahres Gefühl aus meinem Herzen ist anders, es ist warm wie ein Kachelofen, während Emotionen oft wie ein Schneidbrenner sind - heiß und heftig.
Nachdem ich dem nachgespürt habe, was sich verändert hat, ist mir klar geworden, das mein Vertrauen in mich so groß geworden ist, das ich weiß, für mich ist es genau so richtig wie es ist, auch wenn es nach den Maßstäben des Verstandes, der mich mit anderen vergleicht, überhaupt nicht perfekt aussieht.
Und mein Verstand kann es auch nicht verstehen, denn er sieht nur den Teil hier - er kennt das Ganze nicht, das kennt nur mein ICH, meine Seele, mein Schöpferisches. Vertrauen in mich bedeutet dass ich meinem Schöpferischen vertraue.
Interessant ist, das der Verstand dann aufhört, mit seinen alten Mustern dazwischen zu funken. Er ist still. Und das ist etwas, das mich sehr freut.
Und das ist mein "verstehen" - da ich hier als Mensch niemals das Ganze kenne, (jedenfalls so lange nicht bis ich mich mit allem, was ICH BIN, verbunden habe,) kann ich in keiner Weise vergleichen, in keinem Bereich, denn ich sehe ja nur einen winzigen Ausschnitt von jedem, einschließlich mir selbst. Nebenbei, wenn ich mein Schöpferisches wahrnehme, dann weiß ich um die Einzigartigkeit von jedem Schöpfer, da existeiert sowas wie Vergleich gar nicht. Ich hab schon vor Jahren, in einem Moment eines Ausgedehntseins, was manche Kosmisches Bewusstsein nennen, sehr klar erkannt das der Verstand das Schöpferische niemals verstehen kann. Er ist nicht dafür gemacht. Das Schöpferische ist so vielfältig und hat Möglichkeiten die der Verstand nicht erfassen kann. Der Verstand ist sehr begrenzt und sehr manipuliert durch die vielen Hypnosen. Das Schöpferische, das wir auch sind, jeder, ist wahrlich nicht in Worte zu fassen. Und aus dem Karussell aussteigen kann ich nur, wenn ich beginne meinem Schöpferischen zu vertrauen, ohne wenn und aber, selbst wenn es so aussieht als wäre es gar nicht "richtig" oder als könnten es andere besser oder ........
und nun bin ich an einem Punkt wo ich sehe dass ich tatsächlich aufgehört habe zu vergleichen, wo ich bei mir bleibe, wo ich mir vertraue, wo ich fühle, weiß, meine Schöpfung ist perfekt, für mich. Absolut.
Ich möchte mit keinem anderen tauschen, in keinem Bereich, so unperfekt mein Leben aussehen mag, so mangelhaft es erscheinen mag - das ist es nicht, ich weiß es, es ist absolut perfekt für mich, für das was ich erfahren will und wollte, was ich tun wollte, was ICH gewählt habe wohin ich will.
Ich fühle es so, völlig, und das ist auch ohne Worte.
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