In aller Einfachheit
Veröffentlicht auf 1. November 2011
Das ist etwas sehr persönliches, etwas das mich betrifft, etwas das ich wahrnehme.
Und ich überlege grad, wie ich es am besten ausdrücke.
Es gibt ja in diesem ganzen Bewusstseins-Spiel und schier unendliche Zahl von Methoden, von Möglichkeiten und Anleitungen, was wie zu tun sei, was es braucht, was dabei sein muss oder sollte, wie man das handhabt, ob nun Meditation oder bewusstes Atmen oder.......
Dazu kommt das so gut wie alle von den "bewussteren", womit ich meine: diejenigen, die ihr Bewusstsein eben schon ausgedehnt haben, die wissend oder empfangend sind, vorsichtig ausgedrückt, alle möglichen Beschreibungen da sind was sie wahrnehmen und wer alles da ist und wieviele Engel /Wesen / Meister um sie sind und sie channeln und - ach tausende Dinge.
Und so staune ich zuweilen weil andere so Vielerlei haben, und ich nicht.
Ich weiß, zuweilen hab ich auch derartiges beschrieben, und es ist durchaus so, das ich - meistens abends - bei mir wahrnehme, sehe, das ich umgeben bin von anderen, weil da mal hier und dort was aufblitzt, ich hab schon aufleuchtende Kugeln e, und meistens sind es Verwirbelungen in der Luft, manchmal wie kleine Dustdevils, oder eben auch anders. Ich weiß dann - aha, meine Bude ist voll,und ich heiße sie willkommen, doch ich hab keine Ahnung wer da nun alles rumschwirrt, und - es ist mir völlig egal. Ich brauch keine Definition von wegen - das ist derundder, oder diese oder jener - wozu denn? Genau so wenn ich mit anderen spreche, oder ihnen was schreibe - ich mache das nach meinem Gefühl, und manchmal ist Adamus zu fühlen, okay, so als schaut er mir über die Schulter, doch das wars.
Ich mache auch gar nichts an Ritualen, an irgendwelchen Techniken, einzig bewusst atmen, einfach, weil es mir gut tut. Wenn ich mal irgendwie daneben bin, mich eigenartig fühle (ich kann auch das nicht mehr einordnen, es ist eben komisch,fertig) dann atme ich bewusst, entspanne dabei und damit fühle ich mich wieder in meiner Mitte, und damit wohl.
Und das wars.
Ich hab keine Absichten dahingehend alles zu definieren, zu benennen, in ne Form zu bringen. Brauche ich nicht. Ich brauche auch keine Engel / Meister / sonstigen Wesen hier in meinem Leben, ich brauche nicht wissen was ich da mache. Ich gehe einfach nach meinem Gefühl, nach meinem Herzen. Das ist alles.
Ich staune immer wieder was so auftaucht, ob in facebook oder sonstwo, was alles geschrieben wird, wer was wie gesagt hat, welche "neuesten Weisheiten" es gibt. Ich lächle, und hab keine Lust mehr das alles zu lesen, weil es immer wieder einfach nur ne Beschäftigung für den Verstand ist - so ist mein Empfinden.
Diese unendlich vielen Dinge - ich brauche sie alle nicht. Ich bin ganz einfach ICH - mehr nicht. Ich muss nichts wissen, nichts irgendwo einordnen. Ich finde das ist heute ne regelrechte Manie, überall. Es ist ne Flut von "Wissen" die keine Mensch behalten kann, die eher nur eines bewirkt - sie verwirrt.
Nun ja, zuweilen ist das wohl auch ein Weg aus dem Verstand auszusteigen.
Aber ich bin in aller Einfachheit hier und lebe - nicht mehr und nicht weniger. Ich bin bereit alles einschränkende hinter mir zu lassen, und dazu gehören mittlerweile auch all die ganzen Weisheiten die so des Weges kommen.Manchmal hab ich den Eindruck, das blos eine Erkenntniss mit einer anderen ausgetauscht wird. Ein ewiger Kreislauf. Makyo.
Vielleicht bin ich extrem in meiner Ansicht - aber für mich gibt es überhaupt kein einziges Ritual, keine Behandlungsmethode mehr die ich in irgend einer Form brauche, auch nicht will oder meine haben zu müssen. Für mich sind das alles Beschäftigungsmaßnahmen, die ja jeder machen kann wie er will, sicher, doch ich nicht. Wohin mich das führt weiß ich nicht, vielleicht wirds langweilig, aber vielleicht auch ganz anders. Das werd ich sehen.
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