Die Welt in der wir leben
Veröffentlicht auf 25. August 2012
Gerade gestern Abend fiel mir wieder auf was im Fersehen so läuft:
Krimis (ZDF), Katastrophen (Titanic, Sat1), Peinliches (RTL) Grauen aus alter Zeit (pro7) usw.
Fällt eigentlich niemandem auf was so an Filmen produziert wird? Drama und Düsternis, Horror und Entsetzen - und das ist, womit die Menschen ihr Bewusstsein füttern. Dazu noch ein paar Spiele wo andere zu Hauf abgeschossen werden oder wo man sich in einer grauenvollen Um-Welt befindet.
Bewusstsein erschafft Realität !
Und dann wundern sich viele wie es in der Welt ausschaut.
Ich wundere mich nicht. Zu einen ganz großen Teil werden wir von einer riesigen Medienindustrie mit Drama und allen Grässlichkeiten gefüttert die sich ein Hirn blos ausdenken kann, und kaum einer realisiert dass auch das durchaus eine Realität ist - und sie ebenso erschafft.
Wenn ich mich immer wieder mit allen möglichen Schwierigkeiten, Dramen und Katastrophen füttere, mein Bewusstsein, was soll dabei denn heraus kommen?
ach so - ihr denk, das hat nix zu sagen, ist ja bos ein Film oder Buch oder....
Irrtum. DAS ist auf seine Weise real und vor allem - es sickert ins (Massen)Bewusstsein der Menschen, und Bewusstsein erschafft Realität.
Also, wer wundert sich noch darüber, wie es in der Welt aussieht?
Gilt nebenbei auch für Nachrichten der Sorte Finanzen und Märkte. Wenn immer wieder zu lesen oder zu hören ist das alles blos teurer wird - dann wird es das, weil es eine Art Infusion oder Gehirnwäsche darstellt. Wenn immer wieder alles Schwierige herausgehoben wird - naja, wen wunderts das überall Schwierigkeiten sind? Das Massenbewusstsein speicherts, alles, und somit nimmt es zu und nimmt zu und nimmt zu - es wird zum Dämon.
Ich jedenfalls habe manchen Abend, wenn ich was im Fernsehen anschauen will, Schwierigkeiten, weil ich durch die Programme zappe und nichts finde was ich sehen will - weil der ganze Drama-Kram mich blos anödet. Ich will es nimmer sehen.Sogar bei Dokus ist dieser Trend klar zu bemerken - weil sogar Naturdokus immer mit einer Menge Drama gewürzt werden. Da bekommen Tiere menschliche Annahmen verpasst, da ist es ja sooo schwierig Nahrung zu finden oder der Feind lauert hinter dem nächsten Busch, der Lebensraum wird immer weniger, das Wasser bleibt aus, Probleme über Probleme - manchmal frage ich mich, gehts noch?
Ein Tier interessierts nicht, ob es morgen was zu fressen findet, und noch weniger was mit der Erde passiert oder seinem Lebensraum - weil es keinen Verstand hat wie ein Mensch und nicht darüber nachdenkt! Die Dinge sind wie sie sind - fertig.
Es gibt so schöne Tieraufnahmen, doch dann diese doofen vermenschlichten Kommentare dazu verleiden mir das völlig.
Und so selten gibts was anderes.
Das ist die Welt in der wir leben - doch warum? Ist es die Langeweile, ist es weil wir ein Leben ohne alle Schwierigkeiten nicht aushalten? Wer wirklich hinschaut erkennt, das Schwierigkeiten selbstgemacht sind - von uns Menschen. Wir machen uns das Leben selber schwer.
Es könnte so anders sein, so einfach, und vor allem viel mehr Freude....
aber wer sich anschaut was so tagtäglich produziert wird, weiß wo das (Massen)Bewusstsein sich befindet.
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