Der Titaniceffekt

Veröffentlicht auf 14. März 2011

Immer wieder fallen Menschen darauf herein - sie glauben, sie könnten die Naturkräfte beherrschen - durch den Verstand.

Dabei gibt es so viele Beispiele, dass es NICHT funtktioniert, immer wieder, eines der spektakulärsten war der Untergang der Titanic, die als unsinkbar galt - deshalb nenne ich es den Titaniceffekt.

 

Und nun Japan - und dazwischen viele andere, auch der Golf von Mexico vergangenes Frühjahr die Deepwater Horizon, wo Unmengen Öl ins Meer sprudelten. Doch eines ist daran neu: Man hört nichts mehr davon, von der Verseuchung, wo ist das ganze Öl blos hin? Es waren doch tausende Tonnen Rohöl........da müsste doch immer noch alles verseucht sein?

 

Es ist sehr schnell sehr still geworden, eigenartig, und Wisschenschaftler wundern sich, wo das alles abgeblieben ist (manche meinen es "lauert" auf dem Meeresgrund), doch es scheint weg zu sein. Und das ist es auch.

 

Denn da passierte etwas Neues: es wurde einfach verwandelt, wurde von Bakterien gefressen, wie auch immer, doch scheinbar half die Natur sich selbst.Und das ist eine Veränderung, die statt findet auf der Erde: der Verstand wird Lügen gestraft - weil er meint so und so müsste es aussehen, doch das tut es nicht. Statt dessen geschehen unerklärliche Dinge, für den Verstand.

 

Trotzdem ist da immer wieder diese Gläubigkeit an die Herrschaft des Verstandes, der erklärt wie und was und wo - selbst wenn die tatsächlich sichtbaren Auswirkungen ganz anders sind.

 

So auch in Japan. Immer betonte man, es könne nichts passieren, auch bei einem Erdbeben seien die Atommeiler sicher. Dabei gab es durchaus Erkenntnisse, das Protokolle gefälscht wurden, wenn es um Sicherheit ging, doch alles wurde abgewiegelt - "wir haben es im Griff".

 

Ich beobachte mit Interesse, was nun geschieht, einer traute sich tatsächlich hier im Fernsehen zu sagen, der Supergau sei nicht aufzuhalten, wenn die Kühlung ausfällt, und damit ist klar, was kommt. Aber das sagen sie wohl auch nur hier - wir sind ja weit genug weg.

 

Manchmal frage ich mich, was muss eigentlich noch passieren, damit die Menschen aufhören immer alles noch höher zu schrauben, noch mehr und mehr und mehr - in jedem Bereich der Wirtschaft - koste es was es wolle.

Ich frage mich sowieso, ob es sein muss, das Städte taghell erleuchtet sind, das Unmengen Energie für (Leucht)Reklamen verpulvert werden, für Beleuchtungen die ganze Nacht - für Produktionen die kein Mensch braucht, wo dann wieder Unsummen in Werbung investiert werden damit die Menschen das, was da produziert wird, auch kaufen - es ist für mich ein Irrsinn. Wenn ich mir anschau, was in den Läden meiner kleinen Stadt (20 000 Einwohner) so alles in den Regalen liegt, frage ich mich - wer braucht das? Müssen wir wirklich so weiter machen, immer mehr und mehr - und schaufeln uns dabei selber das Loch in dem wir sitzen und das uns die Sicht versperrt? Wie viele solcher Ereignisse, wie jetzt wieder, braucht das Menschen-Bewusstsein noch um mal inne zu halten?

 

Interessant finde ich 1. das es kurz vor dem Abschalten dieses Atomkraftwerkes passierte, und 2., dass es Japan ist - technisch so weit fortgeschritten, denn nun gilt das Argument - naja, da fehlts halt überall, das in den "armen" Ländern gleich da ist - nicht mehr. UNS betrifft es ja nicht, WIR sind doch viel weiter - lächerlich. Japan gehört zu den technisch hochentwickelten Ländern, und nun das. Und womöglich ein Supergau - der sogar 3 Meiler betreffen könnte, dazu. Hallelujah! Aber wir haben ja alles im Griff - die Titanic lässt grüßen!

 

Ich bin betroffen, wie blind und taub das Massenbewusstein ist, denn sonst wären solche Mittel überhaupt nicht notwendig. Und wer seinem Gefühl vertraut, wer sich nicht vom eigenen oder vom Verstand eines Anderen belämmern lässt, der ihm erzählt, alles ist unter Kontrolle - der wir belächelt, wird als spinnert betrachtet, als komischer Eigenbrötler.

 

Wer beginnt, sich, seinem Gefühl zu vertrauen, der in sich hört, und nicht mehr nach draußen, der weiß, wann es wo kritisch ist, wann er wo besser nicht ist, wo er besser nicht hinbaut, und dergleichen mehr.

 

Und ich gehe hier durchaus so weit. zu behaupten, dass wir, wenn wir im Einklang mit uns selbst, mit unserem Schöpferischen sind, ohne derartige massive Störungen auskommen. Weil wir dann nicht mehr in die Verstandesfalle tappen, und weder den eigenen, noch den "klugen wissenschaftlichen" Verstandesirrtümern anderer auf den Leim gehen.

 

Das Schöpferische ist haushoch allem, was der Verstand hervorbringt, überlegen, und dann können selbst tausende Tonnen Rohöl im Meer dienen - wir werden es erleben, das Meer wird mit neuem Leben gefüllt.

 

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Geschrieben von Kristallherz

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