aufgefallen

Veröffentlicht auf 15. Januar 2011

Was mir gerade aufgefallen ist - ich hab meine emails angeschaut, war im Shaumbraforum, im CC message board, bei facebook - ich "striele" durch die diversen Bereiche, wie der Allgäuer sagt.

Und manchmal fällt mir dabei was auf.

Heute, das überall sehr fleißig gemacht wird, das dieses und jenes wichtig ist, das wir das unbedingt sollten.............

 

hoppla, dabei redete sich Monsieur in letzter Zeit den Mund fusselig, das wir keinen Zweck haben, das es überhaupt nichts gibt was getan werden muss, erreicht werden muss usw., und andere (channels) betonen das auch.

 

Es gibt kein Ziel, an dem wir ankommen sollen, gar müssen, und doch ist da sehr viel an "wichtigem" zu finden, was wir brauchen, was wir machen sollen, damit wir -----

 

ja was denn?

Wir brauchen die Welt nicht zu retten, nicht mal irgend jemand anderen, und auch nicht uns selbst.

Denn das würde ja heißen, das was falsch ist, schief läuft, das ich nicht in Ordnung bin usw.,

und es erscheint mir alles immer noch das bekannte, seit langem schon existierende Fahrwasser zu sein, das immer noch der Antrieb für so vieles ist.

 

oder - das behaupte ich jetzt mal - das man sich selber wichtig fühlen kann, weil man ja was macht.

 

Ich schaue mir das schon ne Weile an, in diversen Wellen hatte ich es schon, doch die letzten Wochen ist es intensiver geworden:

Es gibt nichts, was ich machen will, um andere irgend was zu lehren (Workshops, Kurse, usw.), und es gibt nichts, wovon ich meine, ich bräuchte es noch, ich sollte es noch erfahren, lernen, machen, damit ich - fertig - bin?????

 

Ich bins, wenn ich entscheide, das ichs bin, punkt.

Das ist etwas, das Adamus schon vor Jahren klar gesagt hat : so lange wir meinen, wir sollten noch dieses und jenes lernen, wir bräuchten noch diese und jene Information, oder wir müssten diverse Fähigkeiten haben, so lange jagen wir unserem eigenen Schwanz hinterher den wir nie erreichen. Das ist die Karotte die vor unserer Nase baumelt, und sie ist oft der Antrieb, doch es ist in keiner Weise relevant. Es gibt nichts, was gekonnt werden muss, nichts, was ich gelernt haben muss, nichts was ich wissen muss.

 

einzig mich zu erfahren, mein ICH BIN, und es auszudrücken, wenn ich das mag - das ist alles, worum es geht.

 

Ich für meinen Teil finde das alles nette Spielereien, Beschäftigungsprogramme, aber wirkliches Schöpferisches Sein ist es nicht.

Das schielt nämlich nicht mehr drauf was andere machen, sondern es macht, was es selbst tun will.

 

Ich weiß nun wenigstens, warum ich keine Lust mehr habe, mich an all dem zu beteiligen. Ich schreib hier noch zuweilen, was mir eben auffällt, aber das wars auch schon.Es ist nicht mehr, als mein Empfinden, und dann meine Gedanken dazu, und das braucht kein anderer auch so wahrnehmen.

 

Es ist ein Splitter von vielen, doch diese ganzen Aktivitäten, die da rundum statt finden, sind nichts mehr für mich.

 

Ich bin grad in Nirvana, wobei der Alltag dennoch statt findet, aber auch gebremst, ich will den Roman noch fertig schreiben, weils mir Spaß macht, und ich will malen, weils "kopfloser" Ausdruck ist.

Das ist immer noch, was mich am meisten befriedigt. Ich hab solche Freude wenn ich ein Bild gemalt habe, jedesmal wieder, und es braucht keinem anderen gefallen, es ist meines, für mich, es ist - hm, diese Gefühl ist gewisser Weise unbeschreiblich, es ist

K r e a t i v i t ä t .

Das ist Schöpfersein. DA fühle ich es am unmittelbarsten.

Es ist etwas, das ICH bin, es ist nichts, was von anderen kommt, es ist aus mir entstanden, und das ist wirklich befriedigend, erfüllend.

 

Ob es ankommt, ob ich damit Geld verdienen kann, ob es was bewegt -das ist alles egal. Völlig.

Ich freu mich einfach an meinem Ausdruck,

 

und das ist alles, was zählt.

Geschrieben von Kristallherz

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