17.12.09

Veröffentlicht auf 17. Dezember 2009

Gestern Nacht hatte ich noch einen wundervollen Traum, ich konnte die Schwerkraft aufheben, konnte schweben, so hoch wie ich wollte. Zuerst hab ich mich nicht so recht getraut, hab geübt, es ging immer besser, zwischendrin klappte es nicht so gut. Dann wurde mir klar, das ich es nicht mit dem Kopf steuern kann, mit dem wollen, sondern nur mit dem Herzen, in dem ich es begehre, fühle! Ich war draußen, es war Nacht, über mir ein klarer Sternenhimmel, und nachdem ich wusste, wie ich es mache, bin ich hochgeschwebt, sah die Dächer unter mir, die immer kleiner wurden, überlegte wie weit ich denn wohl nach oben bzw. draußen kann - ob ich irgendwann aus der Erdanziehung rausfalle - doch ich wusste, wenn mein Herz zurück will, kann ich das jederzeit - und dann hörte ich nur noch den Wind rauschen und wirbelte nach oben, mir ging das Herz auf, da war eine solch unbeschreibliche Freude in mir.......
Und heute Morgen habe ich im Traum die Zeit außer Gefecht gesetzt. Es ging um ein Kind, das im Arm hatte, mit dem ich vor jemandem weggelaufen bin, der es haben wollte - und dann lief alles wie in Zeitlupe. Aber nicht so, wie es früher war, das es zäh wird, so die Sorte Alptraum wo man sich bewegen will und kann es nur im Schneckentempo - sondern so als wäre mein Bewusstsein schneller, als dehnt sich die Zeit - mein Körper bewegte sich zwar wie in Zeitlupe und der Verfolger auch, doch meine Wahrnehumg war so wie immer, also konnte ich alles sehr viel genauer wahrnehmen, wohin ich treten muss, in welche Richtung ich am besten laufe - meine Wahrnehumg war dem immer voraus.
Interessant.
Ich stelle ne gravierende Veränderung fest, das jetzt die Dinge, die bisher nicht möglich waren, möglich sind. Ich bin "angekommen", ich kann schweben wohin ich will, ich kann die Zeit transzendieren. Es fließt sozusagen, auf eine neue Weise. Und ich bin entspannt wie nie, kann es einfach geschehen lassen, mache mir keine Gedanken. Das wurde mir klar, als ich ner Freundin den Traum mit dem Flugzeug erzählte, und sagte, endlich bin angekommen, und sie fragte, ob ich meine, ganz bei mir oder ob ich den Aufstieg meine.... ich sagte, darüber mach ich mir keine Gedanken, es ist doch auch egal, das ist doch nur der Verstand der das wissen will, ICH will es nicht wissen, es ist ganz einfach so wie es ist. Wozu sollte ich mir darüber Gedanken machen?
Und auch das ist eine gravierende Veränderung.


DSC05291.JPG    gestern auf dem Weihnachtsmarkt.

Geschrieben von Kristallherz

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