13.07.2010
Veröffentlicht auf 13. Juli 2010
Mensch sein.
Mir ist da was klar geworden, was uns hier anbelangt. Uns hier, mich, als der Mensch, der ich bin.
Ich werde von anderen wahr genommen, und sie denken dann, ich bin SO und SO.
Egal wie. Aber sie bilden sich von mir eine Meinung, sie glauben, mich auf gewisse Weise zu kennen, und wir denken das bei anderen auch.
Doch dann passiert es immer wieder das jemand plötzlich ganz anders reagiert, das da was kommt womit ich nicht gerechnet habe, oder andere bei mir nicht gerechnet haben, und je nachdem sind sie verblüfft, entsetzt, was auch immer.
Der Punkt ist: Ich bin alles. I am that I am.
Und alles was ich hier tue, ist, eine Identität anzunehmen, für bestimmte Erfahrungen, um die es geht, mit gewissen Eigenschaften, die ich dafür brauche. Es wird also eine Rolle kreiert, die ich spiele. Mehr ist es nicht. Und da jeder viele Leben hat, hatte, hat er genau so viele verschieden Rollen, Eigenschaften, Merkmale, wie immer ich es nennen will, und letztlich ist es einfach so, das jeder vollständig ist, mit allem, von A-Z oder von ganz licht bis ganz dunkel, es sind unüberschaubar viele Facetten, die jedes Wesen hat.
Und wir denken, wenn wir einen Menschen vor uns sehen, er IST das was ich da wahrnehme.
Reine Illusion. Es sind alles Rollen in einem gigantischen Erfahrungsspiel – denn nur darum geht es. Zu erfahren. Dafür wurde das Erdenleben kreiert, mit den passenden Eigenschaften, auch Charakter genannt, und es gibt nichts, überhaupt nichts zu bearbeiten.
Provokativ?
Für mich nicht, für mich ist klar das jeder als Wesen, als Essenz vollständig, weil alles enthaltend ist, das jeder hier in diesem 3D einfach einen Teil von sich ausdrückt, eben genau das was er jetzt erfahren will, mit denen er was erfahren will, mit seinen Mitspielern.
Als Mensch nun ist unsere Sicht sehr eingeschränkt, sehr begrenzt, und zu glauben, meine Mitmenschen seine eben das, was ich da grad wahrnehme, ist eine Illusion.
Als einen Fehler würde ich – fast – bezeichnen, nun zu glauben, es müsste geändert, bearbeitet, gelöst werden, doch auch das gehörte zu dem Spiel das wir hier erfahren. Auch das haben wir uns in aller Gründlichkeit angeschaut, versucht, auf verschiedene Weisen, um dann dahinter zu kommen, das es zum einen gar nicht geht, und – und das ist so viel wichtiger –
Es ist absolut unnötig !!!!
Weil jeder vollständig, heißt alles, IST. Wir sind blos blind und taub dafür geworden. Jeder, der grad hier ist, hat einen von vielen möglichen Ausdrücken seiner selbst gewählt, und keiner weiß, warum er das so gewählt hat weil sich keiner hier an die Hintergründe erinnert, warum er es gerade so wollte. Nicht bei uns selbst und erst recht nicht bei anderen.
Deshalb sagt Adamus in den shouds zum Schluss immer: alles ist in perfekter Ordnung, mit der Welt und der Schöpfung.
Ich weiß, das viele immer noch daran glauben, „bearbeiten“ zu müssen, sich weiter zu entwickeln, gewisse Dinge zu lösen, was zu lernen, zu verstehen usw.
Doch nichts dergleichen trifft zu, denn wir sind schon komplett, wir sind schon vollständig, wir sind schon alles, lange bevor wir überhaupt hier her gehen. Wir wollen uns erfahren, uns selbst entdecken, und vor allem: das ICH BIN in unserem Inneren finden.
Dafür gehen wir in Erfahrungen, dafür spielen wir so viele verschiedene Rollen, doch zum Ausdehnen des Bewusstseins gehört es für mich, zu erkennen, das jeder Mensch, den ich hier vor mir habe, nur ein winziger Ausschnitt dessen ist, was er ist, ein Bruchteil, den ich wahrnehme.
Dann weiß ich, dass jeder in sich perfekt ist, in der Form das er vollständig ist. Dann weiß ich, das jeder alles in sich trägt, er erinnert sich blos nicht. Um sich selbst in bestimmten Erfahrungen wieder zu finden haben wir den Rest von uns ausgeblendet, und wenn wir nun beginnen, uns zu öffnen, unsere Aspekte heim ( zu uns) zu holen, dann beginnen wir vielfältig zu werden, und dann kommt manchmal plötzlich was, das scheinbar „unpassend“ ist – und doch ist es nur eine Facette von mir.
Und wenn ich nun einen anderen anschaue, dann kann ich beginnen auch ihn als vollständiges Wesen anzusehen, weil ich weiß, das er das ist, weil ich weiß, das das augenblickliche nur ein Teil ist, weil ich weiß, das jede Schöpfung mit sehr viel Liebe erschaffen worden ist, und absolut exakt und passend ist.
Wenn ich verstehe, das jeder ein vollständiges, aus Liebe bestehendes Wesen ist, gibt es nichts zu ändern, bei keinem.
Mensch sein
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