07.05.2010
Veröffentlicht auf 7. Mai 2010
Durch die "Maßnahme" komm ich gar nicht zum schreiben. Nicht, das ich keine Zeit hätte, denn Zeit hat man für die Dinge, die man liebt, immer. Es ist mehr ein energetisches beschäftigt sein, so dass ich, wenn ich dann zu Hause bin, irgendwie keinen Draht finde.
Was mir nun gerade auffällt, z.B. in einem blog von einer Freundin, mit der ich aber kaum noch Kontakt habe: diese Weisheiten, die sie verteilt, also drüber schreibt, wie man was zu tun hat, wie was funktioniert und wie es zu sein hat --- neven mich gewaltig.
Weil es theoretisch ist. Wenn ich blos zu Hause sitze, und drüber nachsinniere dann kann ich gut zelebrieren wie was "richtig" ist, aber es hört sich eben sehr theoretisch an.
Vielleicht ist das so, wenn ich raus bin, vielleicht war ich auch so? Kann gut sein. Doch seit ich wieder "draußen" bin, und zwar viele Stunden am Tag unter Denen, die von der Behörde "gegängelt" werden, mittendrin statt nur dabei, hihi, um mal nen Werbespruch zu bemühen, sieht es ganz anders aus.
Ganz anders. Ich bin wirklich mitten drin im Leben, und war es vorher nicht. Ich wüsste es nicht wenn mir das mit der Maßnahme nicht "passiert" wäre. Gut so, also.
Es sind viele sehr intensive Erfahrungen, es ist ein in Kontakt kommen mit den alten Energien, und es ist wichtig, um genau da hin Potentiale zu bringen. Und es hat mich "auf den Boden der Tatsachen" geholt, gründlich.
Was nützt alle Spiritualität, wenn sie nicht wirklich alltäglich ist? Adamus hat es mal gesagt - wie kannst du für andere da sein wenn zu dich zurückziehst ? Und das ist es eben. Ich bin froh, weil ich dadurch, das ich 2/3 der Woche in der normalen, immer noch alltäglichen (Arbeits)Welt sitze, der Kontakt wieder da ist. Als ich zu Hause war, war ich viel weiter weg von allem, den Unterschied merke ich jetzt erst.
Na das ist doch was, und wie so oft eben ganz anders, als zuerst gedacht. Meine Seele / mein Großes ICH weiß schon was es tut, absolut.
Es kann leicht zu ner gewissen spirituellen Überheblichkeit werden, und ich sehe jetzt die Unterschiede zwar noch viel klarer, aber genau so hat sich mein Verständnis und mein Mitgefühl sehr verändert. Und ich erfahre wie gut es anderen tut, wenn ich dort bin. Die Veränderungen sind spürbar. Und das wiederum tut mir gut.
alles palletti - sozusagen.
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