05.04.2010

Veröffentlicht auf 5. April 2010

Ich kann kaum schlafen. Und das eigenartige ist: ich bin nicht müde.

Schon in letzter Zeit schlafe ich immer erst nach Mitternacht ein und bin um sechs wieder wach, döse manchmal noch ein wenig. Nach dem shoud war ich auch nicht müde, und heute Nacht war ich bis dreie wach - und um viertel nach acht wieder munter. Munter, eben. Ich mag nicht mal mehr im Bett liegen, und das ist etwas, das ich sehr geliebt habe. Lange Zeit habe ich es genossen, sehr genossen wenn ich liegen bleiben konnte, träumen, meinen Gedanken nachhängen. Das ist vorbei. Neuerdings schlafe ich ein paar Stunden - und das wars. Schon verrückt.


Mein Gefühl dabei ist, das mein ICH wach sein will, das mein Körper seine Prozesse soweit erledigt hat, das mein Bewusstsein die längeren Schlafphasen nicht mehr braucht.

Es war ja Jahrtausende lang so, das das Bewusstsein, der Anteil der im Körper war, nur raus konnte, wenn wir geschlafen haben. Weil dieses begrenzt sein, und die Schwere hier auch nur begrenzt zu ertragen waren, brauchten wir diesen "Notausstieg" des Schlafes um wieder frei zu sein. Wir träumten, und nicht wenige meinen heute noch, das Träume nur etwas sind, das das Gehirn produziert. Das damit Erlebnisse verarbeitet werden müssten.


Doch dem ist nicht so. Im Schlaf kann unser Bewusstsein raus, in die anderen Bereiche, (Dimensionen), und das was als Traum ankommt, ist eine Übersetzung des menschlichen Bewusstseins, das mit vielen dieser Dinge nichts anfangen kann und es eben auf seine Weise interpretiert. Tobias sagte mal, es ist in etwas so, als wolle man einen 200 l - Ballon Wasser auf einmal durch einen Strohhalm kippen - man kann sich vorstellen, was da noch ankommt.


Mit dem ausdehnen des Bewusstseins, mit dem zunehmenden wahrnehmen dessen, was außerhalb dieser 3-D Realität ist, verändert sich das - vieles von dem, was dann ankommt, ist auch tatsächlich so, und ich hatte es ja schon vor Jahren, das ich manchmal, im wach werden, noch mit den anderen Bereichen verbunden war, das ich sie gesehen habe, und nach ein paar Minuten ist es dann langsam weg gegangen. Doch ich habe mich da immer ausgesprochen wohl gefühlt.


In letzter Zeit nun schlafe ich länger am Stück, ich war sonst immer öfter wach, nachts. Und ich weiß das ich wo war, ich habe eine Erinnerung - die jedoch nicht so real ist, das sie hier rein passt. Und wenn ich wieder hier bin, und ich fühle oft so viel in meinen Körper fließen, morgens, dann brauche ich nicht meinen Gedanken nachhängen, brauche nicht "tagträumen", sondern ich springe aus dem Bett. Dabei habe ich soooo gerne geschlafen.


Kann sein, das sich das wieder ändert, aber das ich nach tagelangem maximal 5-Stunden-Schlaf absolut wach bin, ist neu. Mir brannten sonst die Augen, oder ich fühlte mich nicht ganz bei mir, irgendwie daneben. Alles weg.

Ich bin sowas von munter das es fast schon nervt, lach. Ungewohnt, und eigenartig, für mich, doch anscheinend ist da so viel mehr hier, und WILL HIER SEIN, will leben, will das hier wahrnehmen.


Schlaf ade.

Geschrieben von Kristallherz

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