Sterbehilfe

Veröffentlicht auf 4. Januar 2014

Heute, bei uns in der Tageszeitung, ein Beitrag über Belgien, denn dort wollen sie per Gesetz Sterbehilfe auch bei unter 18 Jährigen erlauben.

Und klar - heiße Debatten bei bestimmten Gruppen, beispielsweise Katholiken, das so etwas absolut undmöglich ist.

 

Sie haben ein Beispiel eines 12 Jahre alten Mädchens, das einen Gehirntumor hat der nicht mehr behandelbar ist, die höllische Schmerzen hat und den Arzt fragte, wann denn nun endlich der Engel kommt sie zu holen. Derartige Fälle gibt es auch, und schließlich nicht nur bei Erwachsenen, auch bei Kindern.

 

Ich bin, ehrlich gesagt, froh so nahe an der Schweiz zu wohnen, sollte es mir mal so gehen muss ich nicht weit und kann da mein Leben beenden, wenn ich es nicht mehr aushalten sollte. Ich sage schon lange, die Krankenhäuser sind die modernen Folterkeller - weil Menschen mit großen Schmerzen am Leben gehalten werden, weil verboten ist es zu  beenden, wenn nichts mehr geht.

 

Die Deutschen haben da ein Trauma, durch Hilter, Euthanasie, die mißbraucht wurde. Und die Kirchen erzählen den Menschen ja es sei eine Todsünde das Leben aktiv, heiß gewollt zu beenden (was in diesem Fall schon wieder ein Witz ist, Tod-Sünde ???) Jedenfalls steckt das tief drin bei vielen, und so sind sie in der fatalen Lage endlos Schmerzen erdulden zu müssen bis es nimmer geht.

 

Nebenbei - ich kenn mich da nicht aus, aber frag mich, warum kann man denen nicht so viel Schmerzmittel geben das es erträglich ist? Weil es das Leben verkürzt? Ich finde genau DAS menschenverachtend in hohem Maße!

 

Wie kann die Kirche sich hinstellen und ihren Mitgliedern sowas aufbürden! Das soll Nächstenliebe sein? Menschlich? Mitfühlend?

 

Und woher kommt denn dieses beharren darauf das Leben erhalten zu müssen, koste es was es wolle ?

Es ist doch nur das Nichtwissen wer wir sind und die Angst vor dem was danach kommt !

 

Es ist die Unwissenheit darüber, wer wir sind und was wir sind.

Wenn nämlich jedem klar wäre, dass wir so viele Leben haben wie wir wollen, dass wir (das Bewusstsein das wir sind) unsterblich sind, dass es keine Sünde und keinen Richter gibt, was bitte, gäbe es dann noch zu verhandeln ? Es ist doch nur diese Hypnose, möglichst lange hier sein zu wollen weil uns eingeredet wurde, es gäbe nur dieses eine Leben und manche meinen ja sogar danach gibt es gar nichts mehr. Wobei, mal ehrlich, ich muss da wirklich lachen, denn, was sollte das Ganze denn dann ? Eine Ansammlung von Zellhaufen die zufällig etwas wie Bewusstsein haben? haha

 

Es ist aber auch nicht so dass wir gerichtet werden, niemals, es gibt keinen der das tut. Das ist reine Erfindung der frühen Päpste weil man damit Menschen wunderbar lenken kann, manipulieren nach Gutdünken, sie ausnehmen ( Sündenerlass nach entsprechenden Zahlungen) und ausbeuten bis zum geht nicht mehr. Wie kann denn jemand überhaupt nur glauben, und damit meine ich für wahr halten, das dieser große Gott sich mit Geld kaufen lässt???? Sorry, aber wie einfältig muss man sein ....

 

Gott ist doch die Liebe, auch das wird ja verkündet, und wenn er denn die Liebe ist, wie kann er denn dann richten? Also entweder ich liebe oder ich richte - beides zusammen geht nicht, das ist eine glatte Lüge, denn wo gerichtet wird ist niemals Liebe, niemals.

Das passt doch überhaupt nicht zusammen.

 

Wie dem auch sei, es kann ja jeder glauben was er will, aber dieses unbedingte festhalten am Leben um jeden Preis führt eben dazu, dass ein große Menge an Schmerz und Leid entsteht. Und es ist unnötig, völlig unnötig, wenn ich weiß, dass dieses Leben nur ein kleines Stückchen ist, ein winziger Abschnitt, Ausdruck von mir, den ich beliebig oft wiederholen kann, so lange bis ich umgangssprachlich gesagt, die Schnauze davon gründlich voll habe.

 

Vielleicht - vielleicht dient dieses Leiden das verlängert wird ja auch demjenigen dazu, beim nächsten Mal früher danach zu fragen, was das Leben ist, warum ich lebe, woher ich komme, wohin ich gehe - und er dann beginnt sich selbst zu vertrauen, seiner Wahrnehmung, seinem inneren Wissen, denn wo anders findet sich das nicht.

 

Und wenn dieses offenere Bewusstsein hier auf der Erde größer wird, dann brauchen wir auch all die Diskussionen nicht mehr, denn dann ist klar, das jeder die Hoheit über sein Leben hat, dass er bestimmt wenn er hier her kommt - das ist KEIN Zufall - und damit auch genau so das Recht hat, zu entscheiden, wenn und wie er geht.

 

Die moderne Medizin hat viele Möglichkeiten - leider auch die, Mensch am Leben zu erhalten die leiden, die große Schmerzen haben, die bewegungsunfähig sind, deren Körper ohne all die Maschinen schon längst aufgehört hätten zu existieren.

 

Es geht ja auch nicht um die, die das selbst so wollen - es geht um die, die nicht mehr wollen, und ich finde, dieses Recht hat jeder, ausnahmslos, unabhängig davon wie alt er ist. Und komme mir keiner und sage, ein Kind kann das doch gar nicht wissen; auch in einem kindlichen Körper steckt das Bewusstsein eines ewigen Seins, das unter Umständen viel mehr Erfahrungen hat als das der Eltern, einzig der Körper ist nicht ausgewachsen, das ist der ganze Unterschied. Und ein würdiges Leben verdient jeder, und für mich ist es unwürdig in einem Körper ausharren zu müssen der nicht mehr therapierbar ist.

Die Würde des Menschen ist unantastbar !

 

Werden wir das noch erleben, das es wirklich so wird, das es tatsächlich gilt ?

 

 

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Geschrieben von Kristallherz

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