Meister sein

Veröffentlicht auf 16. Juli 2012

Was ist ein Meister?

Wir denken dabei an Yeshua, Buddha oder jemand den wir als "aufgestiegenen Meister" kennen. Und folgern daraus,

das ein Meister hier übernatürliche Fähigkeiten haben müsste. Weil es da so Dinge gibt die wir gehört haben, gelesen, die schon in der Bibel stehen, und dann kommen so Vorstellungen zustande, das man erst ein Meister ist wenn man übers Wasser laufen kann, als Beispiel.

 

Ich muss darüber schmunzeln, mit aller Liebe und Mitgefühl.

 

Es ist keineswegs so.

 

Ein Meister jetzt wird zuerst mal nicht auffallen wollen. Weil er genau weiß was dann passiert. Was wäre denn wenn einer übers Wasser laufen kann ? Die Medien würden sich auf ihn stürzen, und letztlich ihre Häme ausschütten.Weil nicht sein kann was nicht sein darf. Wie käme denn jemand dazu die Naturgesetze ausser Kraft zu setzen?

 

Das ICH BIN, die Essenz, weiß das. Also - nicht auffallen. Das ICH BIN braucht sich selbst nichts beweisen, von wegen was es kann, es ist in sich vollständig, es hat keine Fragen. Es hat das Begehren sich auszudehnen. Und - es hat keine Eile. Solche Dinge wie die Schwerkraft aufheben - das wird erst dann sein wenn das Bewusstsein auf der Erde soweit ist es zu tolerieren.

 

Doch nun passiert es dem Menschen, das er sein eigenes Meistersein von allen möglichen Dingen abhängig macht. Also wenn ich kein Geld habe kann ich kein Meister sein. Wenn ich krank bin kann ich kein Meister sein. Wenn ich Probleme habe, kann ich nicht... und so weiter.

Das alles gehört zum Plan. Warum?

 

Weil sich der Mangel zum Beispiel hier sehr stark im Massenbewusstsein verankert hat, weil dieses Vergessen dessen wer wir sind, so intensiv geworden ist. Es steckt fest. Und bewegen kann ich es nur, wenn ich da hinein gehe, ganz und gar, um es dann in meinem Bewusstsein zu verändern, zu öffnen. So läuft das.

 

Also haben sich etliche Meister bereit erklärt, genau das zu tun. In sich die Liebe für sich zu finden, in sich die ganze Fülle ihres Schöpferseins zu finden, obwohl sie ohne Geld dasitzen, obwohl sie alleine leben, obwohl sie Probleme haben. Genau da kann ich am meisten bewegen.

 

Es gibt einen Unterschied zu denen die feststecken. Deren Bewusstsein noch nicht in der Lage ist, über das hier hinaus zu sehen. (Das ist einfach nur ausgedehnt sein, wenn ich darüber hinaus sehen kann)

Sie hängen hier in einem Kreislauf von Inkarnationen fest, es zieht sie wieder und wieder hinein, und sie haben keine Lösung. Sie erinnern sich nicht wer sie sind, was sie sind, und alles ist sehr mühsam geworden. Sehr mühsam, sehr eng und begrenzt.

Um das nun zu verändern, die festsitzenden Energien (denn es ist nichts anderes) wieder in Bewegung zu bringen, braucht es welche, die da hinein gehen, auch ins Vergessen, um dann ihr eigenes Bewusstsein zu öffnen. Damit kommen die Energien wieder in Bewegung, und sie ziehen andere Energien mit.

Und das ist, was viele hier gerade tun.

 

Es gibt allerdings das Hindernis: zu glauben, erst wenn ich dies und das kann, habe, wie Geld haben, keine Sorgen mehr haben, vollkommen gesund sein, oder übers Wasser laufen zu können - dann bin ich ein Meister.

Irrtum.

 

Es ist andersrum. Erst wenn ich für möglich halte, das ich ein Meister bin, ohne es an all diesen Äußerlichkeiten fest zu machen, dann beginnen diese Dinge in Bewegung zu kommen.

Deshalb ist meine Bitte:

Hört auf euch selbst klein zu halten, weil ihr glaubt, erst wenn sich was verändert, dann seid ihr auf dem Weg zum Meister. Hört auf darauf zu warten, das ihr dies und jenes könnt.

So läuft das nicht. Das ist ein warten auf Beweise.

Doch das wird nichts.

 

Zuerst braucht es das Vertrauen in mich, die Liebe zu mir, das Mitgefühl für mich. Dann kommen diese Dinge im außen.

Zuerst brauche ich das Gefühl in mir, dass ich sicher bin, dann bin ich es außen.

Zuerst braucht es das Erkennen, das ich alle schöpferische Fülle in mir habe, damit sie im aussen kommen kann.

Und dieses beobachten, ob andere mehr haben als ich, wie es bei denen läuft, ob die weiter sind, das ist alles Müll.

Das ist Misstrauen, das ist Kontrolle.

 

Ob ich nun sowas wie Erleuchtung will oder was auch immer:

Zuerst muss ich es in mir haben, fühlen, zulassen, damit es sich in dieser Welt der Materie zeigen kann.

 

So lange ich warte das ich was sehe was sich verändert, ist es mühsam, langsam, schwerfällig.

 

Wenn ich beginne mein (Meister)Sein nicht mehr von diesen Dingen abhängig zu machen, (eben wie mein Leben hier aussieht) öffnen sich alle Möglichkeiten. Vor allem aber eines:

ein wundervolles Gefühl in mir selbst.

 

  BallonV.jpg

Geschrieben von Kristallherz

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karin 07/16/2012 12:23

Liebe Ingrid, herzlichen Dank! Das, was du heute beschreibst ist ja das eine- was sehr Wichtiges und Ausschlag gebendes. Jedoch: wie sieht es denn aus mit dem, -wenn ich mal Lust hätte mich mit
meiner Quelle zu verbinden? Also mein Bewußtsein zu meiner Quelle zu "schicken". So wie ich es glaub` auch Mitmenschen tun(z. B. beim Theta-Healing?)Oder ist man stets mit der Quelle verbunden und
muß da keinen "Akt" vollbringen. Ach- Mann(!)........Ingrid, ich find keine präzisen Worte für meine Frage.verstehst Du`s vielleicht trotzdem? Gruß Karin

Kristallherz 07/16/2012 17:53



Mal sehen ...


also wir sind mit unserer eigenen Quelle immer verbunden, weil sonst könnten wir gar nciht hier sein. Ich bezeichne es als meine Essenz bzw. mein ICH  BIN. Da Menschen jedoch sehr im
Verstand sind, ist die Essenz meistens nicht wahrnehmbar. Es ist das was Intuition genannt wird, und es ist diese leise Simme in uns, bzw. meistens sind es leise Gefühle. (die der Verstand oft
genug beiseite fegt)


Zum ersten mal gefühlt, ganz klar, hab ich es bei einem Atemworkshop, weil bewusstes Atmen hilt, mich zu öffnen. Da war etwas direkt vor mir, etwas so unglaubliches, unaussprechliches, das hat
mich so sehr, so tief berührt, mir liefen Tränen über Tränen. Zu diesem Zeitpunkt wusste ich nciht was es ist - erst ein Jahr später war mir plötzlich klar, das war ICH !!! Das hat mich fast
umgehauen.


Und danach kamen immer wieder solche Momente, kurz, doch immer klarer.


Es ist so das wir unsere Essenz, alles was wir sind, zu uns holen, wir gehen nicht raus. ES kommt hier her, will hier her, will angenommen sein, völlig. Das ist wohl das effektivste was man tun
kann - zu erlauben, das es hier sein darf, sich öffnen, und sich völlig vertrauen das es auch geschieht.


Ich hab z.B. oft bewusst geatmet, mit so Sätzen wie - ich öffne mein Herz vollkommen, ich öffne alle meine (energetischen) Räume, alle Zellen, öffne mich in alle Richtungen. Alle Energien dürfen
frei fließen.


Und das ohne irgendwelche Erwartungen, ohne zu denken oder zu warten, was tut sich da jetzt.


Diese ganzen Techniken, Heilungen usw. sind nach meiner Meinung eher Hindernisse, weil sie aus dem Kopf kommen, und wenn ich glaube so etwas zu brauchen, vertraue ich mir selbst nicht. Vertrauen
heißt auch - zu wissen das du deinen Weg schon gehen wirst, ganz sicher, und das es von alleine geschieht, weil du es erlaubst.


Ich hoffe, das dient dir, liebe Karin.


von Herzen


noch was: der Artikel http://mysterien.over-blog.de/article-mein-schopferischer-anteil-88837040.html passt auch dazu